Zupforchester

Ganzes OrchesterAm Wochenende war ich wieder als Fotograf verpflichtet und durfte diesmal beim Zupforchester Villingen-Schwenningen die Zeitgeschichte ablichten. Dort gab es an dem Wochenende zwei Jubiläumskonzerte zum 50 jährigen Bestehen des Orchesters.

AnsageDie Konzerte fanden in Kirchen statt, wo die Akustik schon okay war, aber natürlich ein gewisser Anteil an Hall dabei war. Ich habe mich zum Fotografieren ständig in der Kirche herumbewegt, es klang aber überall ganz gut.

Die Ansage wurde von einem sehr charismatischen Herrn gemacht, der ähnliche Moderationsqualitäten wie Gottschalk seiner Zeit vorweisen konnte – als eine Mandolinensaite gerissen war, schaffte er es ohne Schwierigkeiten laaaaang auszuholen und diverse Details zum Musikstil, der Herkunft, beteiligten Komponisten, deren Schulen und Einflüssen und soweiter zu erzählen.

Und nun – wieder volle Konzentration! Weiterlesen

Weitere Bilder im Beitrag:
Darfs ein wenig mehr sein?KonzentrationVorbereitung aufs SoloJesus is watching youIm OrchesterZweite LocationBeifall!

Allstadtfotografie

FamilienausflugWo es dann bliebIrgendwie komme ich aktuell nicht viel zum Fotografieren… oder ich habe eine Enthusiasmus-Ebbe. Ein paar Bilder fallen dann doch an, die gibts hier einfach zusammengelegt. :)

Da oben ist auf jeden Fall Familie Bootvogel beim putzen … drumherum total viele Touristen. Mit einer Kopfhöhe von locker 110cm hat der große Schwan sich auch immer einen guten Abstand bewahrt.

Was macht man nach der WM mit den ganzen Deutschland-Fanartikeln? Man könnte sie irgendwelchen Gartenzwergen anziehen – oder aber man hat eine Holzfigur im Garten sitzen.

Alte RheinbrückeDiese Stimmung mag ich total…. aber meine Kamera ist nicht lichtstark genug oder schafft kein hohes ISO, so dass die Wellen noch knackig sind. Das Wasser bewegt sich, daher braucht man bei Nacht eine kurze Verschlusszeit… und alles höher als ISO1600 sieht bei meiner Kamera nicht mehr so hübsch aus. Aber so gefällt es ja vielleicht auch. :)

Barcamp Bodensee

barcampbodenseeIch war auf dem Barcamp Bodensee 2014, war ganz angenehm.

Meine bisherige Barcamperfahrung beschränkt sich auf das erste und zweite Barcamp Oldenburg, die beide sehr toll waren. Gemessen daran war dies hier auch ganz nett, aber ich fand es entwickelte erst am zweiten Tag etwas mehr Dynamik, weil vielleicht die Leute mehr miteinander auftauten. Vielleicht lag es auch an mir – oder vielleicht ist das bei Barcamps immer so.

Samstag

Nach den Begrüßungsworten ging es zur Vorstellung der Sessions (der Vorträge, Diskussionsgruppen, Erfahrungsaustausche, Brainstormings usw.), die dann bei Interesse in den Sessionplan integriert wurden.

SessionplanungDie erste Session, in der ich war, war eine über Selftracking von @oliverg. Vor allem wurden erstmal Devices vorgestellt, mit denen man seine gelaufenen Schritte, Herzfrequenz, Bewegungen und diesen ganzen Kram messen und loggen konnte. Essenz war: Es gibt viele, es gibt aber kaum welche, die nicht all deine Daten zuerst ins Netz hochladen und “in der cloud” verfügbar machen (Ausnahme: irgendeine teure und umständliche Lösung von Garmin).
Das Thema privacy bzw. ungutes Gefühl beim hochladen dieser medizinisch interessanten Daten kam kaum zur Sprache, ist ja auch ein unangenehmer Gedanke und irgendwie schienen die Leute eher zu verdrängen bzw. es zynisch zu betrachten, dass die US-Server die gelaufene Distanz und das Gewicht des Konsumenten wüssten,bevor es der Konsument selber erfährt beim Aufruf einer Webseite.

In die zweite Session bin ich eher aus Zufall gelaufen. Lokalisierung hieß es und ich hab nicht schnell genug geschaltet, dass es nicht um die Positionsbestimmung durch GPS geht, sondern um die Übersetzung von Software in verschiedene gesprochene Sprachen. Na, war auch nicht schlimm, so habe ich immerhin einiges über die Tücken und Fallstricke bei der Softwareentwicklung internationaler Anwendungen erfahren.

Letzte Session am Samstag waren die Bahn-Tipps mit @maltekrohn, dem Typen, der auch beim Bahncast in Folge 05 über das Bahnlotto geredet hat. Es waren einige nette Tipps dabei, ich als häufiger Fernfahrer wusste das meiste, habe aber noch ein paar Dinge mitnehmen können.

Sonntag

FrühstückAm Sonntag habe ich selber zwei Sessions gehalten, unter anderem eine Einführung in Creative Commons.
Dort habe ich etwa 10-13 Leuten etwas zu dem Lizenzmodell und den Bestandteilen BY, SA, NC, ND erzählt (und CC0). ND ist für eitle Leute, NC ist für Leute, die nicht wollen, dass man ihre Dinge benutzt (ohne einen anderen Tarif auszuhandeln), SA ist irgendwie schwammig und unklar und BY ist toll und der Kern der CC-Idee. ;)

Als zweite Session am Samstag gab es einen Vortrag von @blariog über Zabbix, einem Server-Monitoringtool ähnlich wie Nagios oder Icinga. Moneyquote seiner Einleitung war hier:

“Es ist in sehr mächtiges Tool und hat sehr viele Features, die wir auch gar nicht nutzen.”

Insgesamt eine schöne Übersicht, dann hab ich mal Software, die ich gegen Icinga im Vergleich betrachten kann.

Nach dem Mittag ging es weiter mit einer kleinen Privatsession (da sonst niemand Interesse hatte) für @majehle zum Thema Pen&Paper Rollenspiel. Sie könnte sich vorstellen das in der Jugendarbeit, Sommerferien anzubieten, also habe ich dort ein bisschen was erzählt, wie es organisatorisch funktioniert, was das Spielprinzip ist und versucht die Faszination zu vermitteln. Verwiesen habe ich dann auf orkenspalter.de, wo sie mehr Anschluss findet, wenn sie noch mehr Beratung zu dem Thema braucht.

Danach habe ich noch ein wenig herumgehangen, ein wenig bei den Fotografen gestanden und mich dann auf den Heimweg gemacht. Vielen Dank an die Organisatoren und die Sponsoren, die das möglich gemacht haben – ich habe da sicher einige Inspiration und ein paar Twitter-Kontakte bei mitgenommen und freue mich aufs nächste Mal.

Auf der Fähre stand ein Trike herum mit diesem coolen Gesellen drauf. Bis zum nächsten Mal. ;)

Biker-Ratte

Fahrradweg nach Friedrichshafen

Ich bin dieses Wochenende auf dem Barcamp Bodensee, von dem ich aber in einem anderen Blogbeitrag noch ein klein bisschen was schreiben kann. Heute hatte ich meine Kamera dabei (werde ich morgen nicht mehr, zu viel geschleppe, obwohl sie so klein ist) und habe auf dem Hin- und Rückweg einige Bilder gemacht:

Turm im WeinbergIn Reih und GliedAuf dem Weg von Meersburg nach Friedrichshafen sieht man irgendwann dieses Weingut mit dem Turm drauf. Es war ziemlich bedeckt… ich hab die Fotos ein wenig bunter gemacht, als es eigentlich war, weil meine Wahrnehmung in der Situation die Sträucher als leuchtender wahrgenommen hat, als sie auf den Bildern letztlich zu sehen waren.

Auf dem Rückweg wurde ich dann mit einem wunderbaren Blick auf eine (vermutlich?) Regatta oder eine Flotte von Schiffen belohnt, die schöne bunte Segel davorgespannt hatten und über wunderbar glitzerndes Meer hinwegfuhren. Einfach schön. :)

Bunte SegelNur wenige Fotos, mal gucken, was der morgige Tag so bringt. :)

Marienschlucht

Von diversen Richtungen habe ich den Tipp bekommen, dass ich mir die Marienschlucht anschauen sollte – dort könne man sicher auch tolle Fotos machen und die Schlucht wäre total schön. Also habe ich mich auf den Weg dorthin gemacht.

Zwischendurch kam ich an einem Golfplatz vorbei, der liegt direkt neben dem Parkplatz an der Schlucht. Spannend, ich kannte Golf vor allem aus Filmen und Computerspielen, hab selner noch nie auf so einem Platz gespielt. Alle Leute, die ich da gesehen habe, haben auch locker in das “Country Club”-Klischee aus amerikanischen Serien gepasst. ;)

Golf ist Seniorensport?Weiter gings zur Marienschlucht. Dort bin ich aber erstmal in die falsche Richtung gelaufen, der Weg sah so verlockend aus und ich hatte Zeit… dort habe ich dann noch ein Pärchen getroffen, die sich fragten, was das denn gegenüber des Sees für ein Dorf sei. Ich zückte mein Smartphone, er zückte sein Smartphone. Er schaut rüber. “Informatiker?” – “Jap. Wegen des Nexus 5?” – “Ja…” Und dann folgte eine lockere Unterhaltung über Smartphones und so Zeugs und wir gingen ein Stück des Weges, bevor ich dann merkte, dass der Weg nicht spannender würde und ich umgedreht bin.

Einzelne Beere Stacheln BrückengeometrieAuf dem Weg gab es immer wieder mal Abschnitte, die nicht so leicht begehbar waren und daher mit Brücken ausgestattet waren. Gegen die natürlich gewachsene restliche Landschaft wirken diese Konstruktionen enorm geometrisch, dass es schon wieder beeindruckend war. ;)

Bevor es zur Marienschlucht ging, gab es noch eine Ruine zu sehen, Kargegg. Sie bestand im Prinzip auch nur aus einer Mauer, von daher wenig spektakulär. Trotzdem nett. Weiterlesen

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Ruine KargeggBetreten auf eigene GefahrSteilwandWeiches GesteinKängaruHolztreppenRundblättrige GlockenblumeWurzelkanalMarienschluchtNicht im Bach laufenMC A-K BATTYLichtblickWarten auf die FähreWeg am SeeUmrankter BaumUrwaldSteigungFreiheitEinsamer Pilz

Blumeninsel Mainau

ZugestricktVierter und letzter Beitag von dem Wochenende mit meinen Eltern. Die Schmetterlinge von Mainau hatten wir ja schon, jetzt gibt es ein paar weitere Bilder von der Insel.

Am Eingang waren die größten zugestrickten Dinge, die ich je gesehen hatte… :D Weiterlesen

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Knallige FarbenEidechseMittagsschlaf für HobbitsOrangeParkanlageHalt still, SchatzOh, Sukkulelen!BlumeninselRoseBalkonHalt still, BlumeKochshowLuftknieWahrzeichenStachelbeeren