Regenwetter

BenetztWar den Tag zuvor noch gutes Wetter, folgte an diesem Sonntag ein ausdauernder starker Regen, der mich den ganzen Nachmittag begleitete. Immerhin konnte ich so feststellen, was ich für eine eventuelle Fahrradtour für Regensituationen noch nachbessern musste (Regenhose? Ach, das soll eine Regenhose sein, hab ich gar nicht gemerkt, da ging alles direkt durch!).

Da der Regen so stark war und die Lichtstimmung so matschig, hab ich nicht viel Muße und Ansporn gehabt, Fotos zu machen, so sind nur zwei Stück dabei rausgefallen, als es gerade eine kurze Regenpause gab. Diese riesige Schnecke wollte über den Fahrradweg. Nachdem ich sie fotografisch vergrault hatte, kehrte sie um und ist zurück in ihre Wiese geglitten. Vermutlich besser so.

Schnecke

 

Reichenau und Segelflug

Allee zur ReichenauIm Büro konnten die Leute es kaum glauben, dass ich bisher noch nie auf der Reichenau war – also war es an der Zeit. Der Weg dorthin war nicht weit und auch sehr einfach und gut ausgebaut. Die Bäume der Allee dorthin waren unglaublich hoch… daher habe ich das Foto in dieser Form gemacht, um das Gefühl wiederzugeben (ich hoffe, das hat geklappt).

Die Reichenau selber ist hier in der Gegend das Markenzeichen für „Gemüse von hier“. Die Insel besteht quasi nur aus Feldern, Gewächshäusern, einigen normalen Häusern und Bootsanlegern. Ich kam auch an einem Pumphaus vorbei – kombiniert mit den Rohren, die überall aus dem Boden sprossen nahm ich an, dass die komplette Reichenau mit einem Rheinwasser-Verteil-Netzwerk ausgestattet ist und damit eine großartige Bewässerungs-Infrastruktur hat.

Da habt ihr den SalatPloppfolie?Oben sieht man noch die Wand eines Gewächshauses – isoliert mit ganz viel Ploppfolie.

Außerdem bauen sie noch Pusteblumen an – im großen Stil! 😀

Pusteblumenzucht Pusteblume Weiterlesen

Weitere Bilder im Beitrag:
SegelschiffchenZurück zum HafenSchleppgespannAllensbachKohlmeisen-DameHereintragen der InneneinrichtungVogel in Notenschlüssel-FormDie spinnen, die RömerSehr kritischObservationEier umdrehenGemütlich weiterbrütenUltraleichtflugzeugCockpit des SchleppfliegersVon vorneWarten auf weniger WindEigenartiger FranzoseKurz vorm StartSchleppauto

Maserung und Hafenalltag

Hafen Konstanz mit WolkenNach der Arbeit bin ich nochmal schön am Hafen in Konstanz entlanggelaufen – das war wieder schön und ist in letzter Zeit so selten vorgekommen. Ich war unterwegs um ein Foto für das Diaphoto1617 zum Thema „Maserung“ zu machen, war mir aber nicht sicher, wie viel ich an diesem Abend noch nach einem guten Motiv abfahren würde.

Am Hafen selbst war das übliche Abend/Nach-Feierabend-Treiben zu beobachten, unter anderem jemand, der gerade sein Boot zur Saison wieder ins Wasser setzte.

Bring Sonnenschein ins WasserAufmerksame Beobachter sehen auf diesem Bild die Eisenbahnschienen, die noch aus früheren Zeiten dort liegen (vielleicht war der Hafen mal ein kleiner Umschlagshafen für den Bodensee?). Die Schienen hören aber irgendwo auf – und dort steht ein hölzerer Prellbock. Der Prellbock ist super um sein Fahrrad dort anzuschließen und passt sonst auch ganz wunderbar ins Flair des Hafens… einfach toll. Das Holz von diesem alten Prellbock ist aber noch schöner, ein bisschen wie die wettergegerbte furchige Haut von alten Seeleuten, die beinahe Geschichten erzählen.

Maserung AltholzDie Sonne stand ziemlich tief und streifte schön über die Maserung, so dass die Struktur noch unterstützt wurde.

Alter PrellbockIch wusste nicht genau, welches Bild ich für das Diaphoto benutzen sollte, also machte ich mehrere, immer mit einem anderen Fokus oder einem anderen Blickwinkel. Bei einigen Sachen weiß man, dass sie funktionieren, andere Sachen muss man erst ausprobieren.

Ausgewaschenes HolzDas letzte Bild war ziemlich „klassisch“. Ein schöner Schärfeverlauf, ein bisschen Gegenlicht für die Glanzspiegelung, ordentlich Bokeh dran und passt. Welches Bild ich nun letztlich für Diaphoto benutzt habe – das findet am besten selber heraus. 🙂

Science Slam

Minimale VeranstaltungstechnikGestern war in der Baustelle zum Bodenseeforum Konstanz (die Webseite ist „hübsch“, aber nicht besonders brauchbar. Keine Suche, kein Eventplan, wo das Science Slam eingetragen wäre) ein Science Slam.

Ich hatte bisher nur bei Methodisch Inkorrekt (Podcast) davon gehört und ein Freund von mir hat dort mitgemacht – also gings da hin. Die Baustelle selber war interessant beleuchtet. All die Strukturen warfen im richtigen Licht ein enorm industrielles Gefühl an die Wand.

RotlichtbarDie Vorträge waren alle ziemlich interessant und kurzweilig. Die Aufgabe war es immerhin, das Wissenschaftsthema, mit dem man sich beschäftigt hat, in einer Form zu vermitteln, die unterhaltsam, lustig und irgendwie toll ist. Es ist die Verbindung von Wissenschaftskommunikation mit Stand-Up-Commendy.

Li-Ion BatterieforschungEs wurden Vergleiche gezogen zwischen Ionen und Bodyguards (in Li-Ion Akkus), Laufzeiten von Licht durch Nanoteilchen und athletischen Sprintern und schließlich hatten einige Ideen noch Sex um Innovation zu erschaffen.

Der letzte Kandidat hat den ersten Preis mitgenommen, sein Thema war die „Handschrift A“, in der es um katholisch kirchliche Vorschriften ging, wie man denn ein guter Christ sei. Mitgenommen habe ich, dass es in den Luxus-Ausgaben der Schriften immer vier Spalten gibt: Einmal wie man es machen soll und dreimal echt schlimme Dinge.

Ignorante Übersetzer

Nachdem das Studium wohl eine ziemliche Plackerei war und einige amüsante Seitenhiebe auf die Klischees der katholischen Kirche gemacht wurden, schloss das Ganze mit einer im Ansatz guten Coverversion von „Freundeskreis – A-N-N-A“, aber als „O-Handschrift-A“. Der letzte Teil ging nicht ganz auf, aber wir waren sowieso noch gekrümmt vor Lachen, so dass der Vortrag mit nahezu Maximalwertung gewann.

Insgesamt eine tolle Veranstaltung, ich hätte gerne mehr Science Slams hier in Konstanz. Mit der Uni und der FH sollten wir doch genug Studenten haben, die da ihre Projekte ansprechend verpackt präsentieren können. Vielleicht passiert ja was. 🙂

Regenwald

RegenwaldAm Wochenende war Regenwetter. Da es gar nicht wieder aufhörte, hab ich mir Ronald geschnappt und bin losgelaufen in den Wald. In letzter Zeit hatte ich ziemlich viel mit den beiden Zoom-Objektiven fotografiert, jetzt brauchte mein Zeiss 32mm mal wieder etwas frische Luft.

Der Wald ist bei Regen auch sehr schön – alle Farben leuchten noch viel stärker, da sämtlicher Staub heruntergewaschen wurde und die Luft ziemlich klar ist. Da gerade Frühling ist, leuchten die Farben nochmal mehr – so habe ich an den Fotos diesmal absolut nichts nachträglich gemacht, die sind direkt so aus der Kamera gepurzelt.

Frisches BlattMan sollte mit Schuhen durch den Regenwald gehen, denen man hinterher nicht nachtrauert… Mountainbiker lassen sich anscheinend auch nicht abhalten.

MatschwegSchon fast wieder auf dem Weg nach Hause komme ich an dem Tierfriedhof vorbei, der am Rande des Waldes gelegen ist. Dort in der Hecke entdecke ich ein Überbleibsel der letzten Brutsaison (vermute ich jedenfalls). Günstige Kaltmiete, na, wie wär’s?

Verlassenes NestSchließlich wieder zurück auf den Asphaltstraßen drängt sich mir die Zivilisation wieder auf. Weggeworfener Müll ist immer doof, in diesem Fall perlten einige Tropfen sehr dekorativ über diese leere Bierdose. Prost!

Gruß nach Bremen

Lieblingsplätze in Konstanz

Gelb Grün GelbDie Wettervorhersage war vielversprechend: Es könnte heute Abend Gewitter geben. Daher hab ich früh auf Twitter gefragt, wie so das Interesse an Sturmhimmel / Gewitterbildern wäre. Wie erwartet (blöde Frage eigentlich) gab es Resonanz – hab mich gefreut und bin losgefahren zu einer kleinen Rundtour an einige meiner Lieblingsplätze in Konstanz.

Auf dem Bild oben wurde gerade Flugfeld gemäht. Links ist das Feld gelb mit Löwenzahn – in der Mitte ist gemäht – und rechts ist es auch wieder gelb. 🙂

Weiter geht es zum Wollmatinger Ried, um mal nach den Wasservögeln zu sehen. Zwei Enten am Ufer ließen sich gar nicht stören und schliefen einfach weiter, als ich leise 2 Meter neben ihnen mich an den Strand setzte und eine Weile die Haubentaucher beobachtete.

Mahlzeit Der guckt mir mein Essen weg! HaubentaucherSo hatte ich die Haubentaucher auch noch nicht gesehen, ich habe eine ganze Weile zugeschaut und hätte sicher noch länger zugucken können, aber ich wollte weiter. Immerhin hatten sie fast bei jedem Tauchgang einen Fisch im Schnabel – sie haben’s echt drauf. Weiterlesen

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Beim DateHugo, der guckt schon wiederKonstanz SkylineSeehasGewitterwolkeKräheBodenseemuschelnGewebte WellenJugendherbergeSonnenuntergang

Der Wald blüht

WaldsauerkleeDen Einleitungssatz kann ich mir fast sparen. Wald und so. Es war herrlich!

Oben sieht man den Waldsauerklee, den kannte ich vorher auch noch nicht – ich hab ihn zwar gesehen, aber nie zugeordnet (und dass Papa mir erzählt hat, wie das alles im Wald heißt, ist auch lange her). Diesmal hat mir Wiesenblumen.ch bei der Bestimmung geholfen – und die Seite habe ich über eine Suche nach „kleine weiße Blumen im Wald“ bei Duckduckgo gefunden. 😀

Wie schon in einem früheren Beitrag ist wohl immer noch Saison für Forstarbeiten. Kaum liegen die Stämme da, werden sie auch von eifrigen Spinnern umgarnt.

ZugespinntBeim Ablegen der Baumstämme wird nicht immer sanft vorgegangen…

AuaUnd schließlich merkt man am wunderbaren Geruch, dass die Stämme neu sind – und daran, dass sie noch harzen und des deshalb so gut riecht. Außerdem seht ihr hier sehr deutlich, woher Bernstein kommt (das dunkle sind Insekten, die kleben blieben).

BernsteinfabrikAuch ansonsten war der Wald wieder besonders fotogen. Es ist Kirschblütezeit und die Kätzchen hängen gülden im Gegenlicht. Weiterlesen

Weitere Bilder im Beitrag:
KirschblüteGoldene KätzchenEs ist angerichtetIch bin fast drin!Auf zur nächstenSportwald