Leuchtbogen

LeuchtbogenEs liegt immer noch Schnee – es hatte gestern sogar erneut geschneit, Grund genug um noch einmal raus zu gehen und die Stimmung zu genießen.
Beim obigen Bild ist wohl noch Weihnachtsbeleuchtung übrig geblieben… es hat einen wunderbaren Effekt auf die umliegenden hellen Schneeflächen.

Weil man sich im Sommer nicht mehr so gut erinnern kann, wie das alles bei Schnee aussieht, ist dieses Foto vor allem ein Erinnerungsbild (ohne tiefe künstlerische Absichten oder so). Weiterlesen

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KreuzungKatzenspuren

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Endlich Schnee!

ZugedecktGestern Nacht hat es dann endlich mal geschneit (während ich auch in Konstanz war) – Juhu! Da war ich so begeistert, dass ich direkt nachts noch einen langen Spaziergang machen musste um ein wenig Schneestimmung einzufangen.

Nachts … und ohne Stativ (da die Schneeflocken für lange Belichtungszeiten nicht stillhalten) – das bedeutet, dass ISO wieder grenzwertig eingestellt werden musste und damit die Bilder nah an der “zu eklig”-Grenze waren. Ich hoffe trotzdem, dass sie ganz ansehnlich sind. Weiterlesen

Weitere Bilder im Beitrag:
Es bleibt liegenIm Schein der LaterneSpät unterwegsLeuchtende Bäume

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CCC fordert Ausstieg aus unverschlüsselter Kommunikation

Hier sei mal dieser Artikel auf dem Blog des CCC empfohlen, der ganz gut die Einstellung vieler technikinteressierter wiedergibt, mit denen ich mich täglich umgebe.

Ganz im Gegensatz zu dem von militärischen und politischen Akteuren losgetretenen Kampf gegen Verschlüsselung und für mehr Überwachung setzt sich der Chaos Computer Club (CCC) für zukunftssichere Technologien ein und fordert daher ein Verbot unverschlüsselter Kommunikation.

Wer gar nicht im Bilde ist, was denn eigentlich gerade los ist, dem sei Netzpolitik.org ans Herz gelegt oder aber die letzten beiden Ausgaben vom Podcast Logbuch Netzpolitik.

Update: Ich dachte ich werfe einfach weitere passende Links dazu.


Ich dachte ich fange mal an, die wichtigen Dinge hier einfach reinzuballern… demnächst werde ich mir noch eine bessere Menüstruktur oder Filtermöglichkeiten überlegen, damit der Blog nicht weiterhin so unübersichtlich ist. Aber solche kleinen Posts helfen auch einfach als Linksammlung für die Öffentlichkeit. Denke ich so. :)

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Stativarbeit

SeestraßeMan nehme ein Stativ und die Kamera und reise damit durch die Nacht… genau das ist hier passiert. Eigentlich sollten die Bilder in Schwarz-Weiß entwickelt werden… aber immer wenn ich das Farb-RAW habe und dann Darktable den SW-Filter aktivieren lasse, bekomme ich Mitleid mit den Farben und möchte sie wieder bunt haben.

Casino breitEin Phänomen ist die Flutlichtbeleuchtung des Casinos an der Seestraße… ballert eine Menge Licht in den Himmel. Wenn ich mir die RAWs angucke, merkt man, dass der Sensor nicht sooo gut für Low-Light ist, aber irgendwie ging es doch halbwegs. :)

Ich konnte mich nicht zwischen der Hochkant- und der Breitversion entscheiden, deshalb gibt es einfach beide von dem Bild.

Casino hochUnd damit: Eine gute Nacht.

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URL-Shortener sind schlecht

Letztens ist mir öfter begegnet, dass Leute mich ansprachen, dass man doch URL-Shortener benutzen sollte – und mir bei der Gelegenheit gleich ihren URL-Shortener angeboten haben (was ich dann recht vehement abgelehnt habe).

URL-Shortener ist ein Service, der aus einer langen URL (dem Ding da oben in der Adressleiste eures Browsers) eine kürzere URL macht. Wirklich populär wurde so etwas durch Twitter, da man dort auf 140 Zeichen pro Beitrag beschränkt war und manche Links einfach nicht in einen Tweet gepasst haben. Twitter fing recht schnell damit an, alle Links zwangsweise durch den eigenen URL-Shortener t.co zu verkürzen. Ein super Service für den Benutzer… oder?

Wann sind URL-Shortener praktisch?

  • Der Zeichenplatz für die URL ist beschränkt.
    Beispiele: Twitter (zwingt dich sowieso, also braucht man keinen), Plakate in Außenwerbung, sämtliche Printprodukte mit URLs drauf.
  • Tipparbeit sparen beim Eingeben der URL.

Entkräften wir die Punkte mal…
Plakate und Printprodukte führen dazu, dass der Mensch Informationen dort abtippen müsste – und das geht mit kurzen URLs besser. Aber muss man das abtippen? Genauso gut kann man einen QR-Code abdrucken, den man schnell mit dem Handy scannt, oder – noch besser – einfach die Hauptseite der beworbenen Webseite verlinken (beworbenes Event etc. sollte da sowieso verlinkt sein) bzw. einen einfachen Permalink erstellen: tollewebseite.de/fastnacht

Warum sind URL-Shortener schlecht?

Wenn ein URL-Shortener benutzt wird, wird zuerst der Shortener-Service angesurft, dieser schaut in einer Datenbank nach, welche lange URL sich hinter dem Kurzlink verbirgt und leitet dann auf die lange URL um. Das führt mich zu folgenden Kritikpunkten:

  1. Längere Ladezeiten: Wenn erst eine Umleitung benutzt wird, wird auch eine Anfrage mehr gemacht und damit der Benutzer langsamer auf die richtige Webseite geleitet.
  2. Verfügbarkeit des URL-Shorteners: Wenn der URL-Shortener aus irgendwelchen Gründen nicht im Internet erreichbar ist oder den Service aufgibt, sind alle Kurzlinks kaputt. Alle gedruckten Flyer, Plakate, Blogartikel mit Querverweisen usw. kaputt.
  3. Transparenz für den Besucher (und Link-Ersteller): Dem Besucher ist nicht klar, welcher lange Link hinter einem Kurzlink steht. Ebensowenig kann sich derjenige, der den Kurzlink erstellt hat, darauf verlassen, dass nicht irgendwas mit der Datenbank passiert und der Kurzlink plötzlich woanders drauf zeigt.
  4. Möglicher Angriffsvektor: Angenommen der Betreiber des Shortener-Service liefert nicht die lange URL aus, sondern eine URL, die den Besucher über einen Proxy-Server schickt. Es könnten Inhalte über den Proxy-Server ausgetauscht werden oder sogar ganze Sessions übernommen werden, sollte der Besucher sich über diesen Proxy auf der Zielwebseite einloggen oder ähnliches.
    Dabei muss der Betreiber des URL-Shorteners dies nicht mal selber wollen… wenn der Shortener groß genug ist, besteht auch die Gefahr, dass er gehackt wird und dessen Datenbank manipuliert wird.
  5. Tracking: Jeder Aufruf eines Kurzlinks geht über den URL-Shortener-Service. Damit kann auch der Service jedes mal Daten sammeln, wann welcher Browser von welcher IP aus auf den Link geklickt hat… und soweiter.

Ich glaube das sind erstmal ausreichend Gründe.
Jetzt könnte man sagen “aber was, wenn ich den URL-Shortener-Service selber betreibe – ich vertraue mir doch und habe meine IT unter Kontrolle”. Dann gelten immer noch Punkt 1 und 3 (je nach Implementierung), was allein ausreicht um das seinen Besuchern nicht anzutun.

So. Ende der Durchsage. ;)

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