Wahnsinnswetter

SeglerDerzeit ist so abartig gutes Wetter, dass ich eigentlich jeden Abend eine kleine Fahrradtour mache. Überall riecht es dann nett nach Grill und Abendessen, wenn ich durch die Wohngegenden oder an den offiziellen Grillplätzen vorbeikomme. Oben ist der Blick über den Überlinger See nach – ihr ahnt es – Überlingen. 🙂

Normalerweise würde ich in Wallhausen direkt an der Landstraße nach Dettingen fahren, aber diesmal hatte ich mir vorgenommen davon abzuweichen, daher ging es rechts herum in den Wald hinein. Wenn man vom Wald auf eine Wiese kommt, merkt man, wie stark der Lichtunterschied ist und wie gut die menschliche Wahrnehmung das normalerweise ausgleicht, so dass es mir nicht so stark auffällt.

WaldausgangDie kleine Waldstraße hat eine Unterführung unter der Landstraße, die von weitem noch seltsamer aussah als hier auf dem Bild. Ich musste an Hamsterröhren denken…

Durch die RöhreWie man schon sieht, ist das Licht bereits dabei, den Abend einzuläuten. Das Feld strahlte mich so schön an mit den Mäh-Mustern… (Gegenlicht)

AugenweideIch wünsche ein angenehmes Wochenende!

Kleiner Fahrradausritt

Schweizer stapeln höherIch musste nochmal raus, das Wetter war einfach super. Also bin ich auf Google Maps (Earth-Modus) gegangen und hab geguckt, wo es vielleicht interessant wäre. Da ich manchmal das Gefühl habe, ich habe die Konstanzer Halbinsel durchgespielt, bin ich in die Schweiz gefahren. Im Wald bei Scherzingen bin ich etwas herumgefahren, aber irgendwie konnte mich der Wald nicht überzeugen… da sind die Naturschutzgebiete im Raum Konstanz sehr viel hübscher.

Dafür haben mich einige große Augen angeguckt und sind dann blökend weitergelaufen.

Mutter und KindIn Kreuzlingen ist eine Parkanlage zwischen Yachthafen und Verkehrshafen – der Seeburgpark. Dort war ein Pavillon mit Blauregen (diesmal hab ich es extra nachgeschlagen!), der in der Sonne schön leuchtete.

BlauregenWieder zurück in Konstanz. Entenfamilien konnte ich keine finden, so bin ich auf die Schänzlebrücke und war schon auf dem Heimweg. Von unten hörte ich dann Geschrei: „GANZ NACH OBEN MIT DEN ARMEN, DIE BEWEGUNG KOMMT AUS DEM RUMPF!“. Dazu das bombombombom einer Trommel. Eine innere Stimme im Kopf meinte „Eine ‚ömische Galee’e!“. 😉

Eine 'ömische Galee'e!Auch sonst wurde das bombastische Wetter sportlich genutzt… es kamen diverse Jogger vorbei, einige auch über die Brücke (und bevor sich jemand fragt, ob ich jetzt allen Mädels hinterherfotografiere… nein, das war nur ein Schnappschuss aus dem „Mal probieren“ Ansatz und dann hat der Moment gut gepasst, dass ich es nicht wegwerfen konnte).

SportlichIch schließe diese kleine sehr diverse Fotoserie mit einem meiner Lieblingsmotive – aber diesmal ist die Fahrradbrücke selber auch mit im Bild – UND der Seehas. <3

Seehas

Deutsches Museum München

Auf zu neuen WeltenIch bin für eine Woche nach München gefahren um das Deutsche Museum zu besuchen. Ich war 1998 als Kind bereits mal in München und habe dort mindestens zwei Tage im Museum verbracht – wusste also, dass man dort viel Zeit verbringen und interessante Sachen sehen konnte. Nun musste ich das nochmal wiederholen, mit genug Zeit für alle Sperenzchen.

Derzeit wird ein Teil des Museums umgebaut, so dass nur 2/3 der Fläche offen sind. 2019 werden die aktuell geschlossenen Bereiche dann wieder eröffnet und in einer zweiten Phase andere Bereiche bis 2025 umgestaltet – dann sollte wieder alles offen sein. Obwohl einige Bereiche nicht zugänglich waren, gab es immer noch genug zu sehen, dass ich komplette drei Tage im Museum war.

Im Museum

Um mal zu verdeutlichen, wieso man so viel Zeit dort verbringen kann, gebe ich euch mal einen Überblick, was ich mir an den Tagen angeschaut habe. Das Museum hat von 9-17 Uhr offen, ich war meistens von 9-16:30 Uhr dort ohne viel herumzutrödeln.

Tipp: Nutzt die Führungen! Es werden für viele Bereiche Führungen angeboten, in denen zu den Exponaten ein Überblick und vor allem ein Kontext gegeben wird. Es wird also erzählt, wie sich dieser Technikbereich entwickelt hat und woher Exponate kommen. Dazu gibt es Trivia und Anekdoten, die viel Spaß machen. Einige Exponate sind im Normalfall nicht in Betrieb oder nicht vom Besucher zu aktivieren, bei diesen besteht die Chance, dass im Rahmen der Führung die Exponate vorgeführt werden – das entgeht euch, wenn ihr die Führungen nicht mitmacht.

Tag 1

Führungen: Schifffahrt, Hochstrom, Metalle, Kraftmaschinen

DioramaDie o.g. Bereiche habe ich mir auch angeschaut. Bei der Schifffahrt und den Kraftmaschinen hatte ich eine Privatführung (sonst war keiner da), wir hatten aber auch zu zweit Spaß und dann konnte man intensiver Fragen stellen. Die Leute freuen sich über Interesse und Plaudern auch sehr gern auf Nachfragen. 🙂

Zusätzlich gab es noch die Bereiche „Werkzeugmaschinen“ und „Umwelt“, allerdings scheinen mir das auch Kandidaten für eine Modernisierung zu sein, die schienen in den frühen 90ern stehen geblieben zu sein.

Eine Kunstform, die mir bisher völlig entgangen war, ist das Diorama. In einigen Ausstellungen sind historische Produktionsgebäude oder Landschaften mit Technologie im Überblick als Miniatur in der Wand aufgebaut. Eine Miniatur in diesem großartigen Detailgrad transportiert viel mehr als eine Illustration – es ist 3D und man kann von verschiedenen Winkeln gucken, Strukturen dort nachverfolgen und insgesamt ein Gefühl für Dimensionen bekommen.

Bei vielen Dingen im Museum bringt es absolut gar nichts, davon Fotos zu machen – die Fotos gibt es im Internet sowieso schon und man muss einfach davor stehen, drumherum gehen, die Objekte vor sich sehen.

Im Hochstrom-Bereich ist eine alte Litfaßsäule ausgestellt, in der früher Transformatoren behaust waren. An den Außenwänden sind noch alte Poster von vor vielen Jahrzehnten angeklebt und innen drin sieht man die rustikale Technik. Starkes Metall, umwickelt von getränktem Papier und isoliert mit Keramik. Die Ästhetik von Metall, Papier, Öl, Keramik, Baumwolle ist eine so andere als von heutigem Plastik, Glas und auf Hochglanz polierten Oberflächen.

Ansonsten… schaut es euch selber an. Die Bereiche waren alle spannend. 😉

Tag 2

Führungen: Bergbau, Planetarium (ESO-Film)

Bereiche: Astronomie, Amateurfunk, Bergbau, historischer Flug, Vermessung der Erde, Informatik (erste Hälfte)

Die Führung durch den Bergbau war großartig. Zur regulären Führung war ich wieder der einzige – und diesmal lohnte es sich nicht nur für eine Person die Führung zu geben. Zu meinem Glück war eine Stunde später eine Schulklasse zur Führung angemeldet und ich konnte mich dort anschließen. Die Führung dauerte eineinhalb Stunden und führte in den Keller des Museums. Der Keller war nur schwach beleuchtet und komplett in der Optik von Bergwerkstollen gestaltet. Überall waren Szenen aus dem Bergbau und historische Gerätschaften eingebaut und wurden vorgeführt.

Amateurfunk war eher zu vernachlässigen, ein Raum mit antiquierter Technik. Es gibt wohl immer noch einen Mitarbeiter, der selber auch schon lange dabei ist, der dann ein paar Fragen beantwortet, aber das lag nicht so in meinem Interessenzentrum (ist mit dem Internet alles hinfällig geworden für mich).

Informatik war noch echt schön, da einige Grundtechniken erklärt wurden um Logik zu verstehen und man einige mechanische Rechenmaschinen sehen konnte. Zumindest hab ich die Abteilung an dem Tag erst halb geschafft.

Tag 3

Führungen: Planetarium (Sternprojektion), Vorführung Miniatur-Ziegelei

Bereiche: Informatik (zweiter Teil), Flugsimulator (naja…), Keramik, Glas, Papiererzeugung, technisches Spielzeug, Sonderausstellung (Willkommen im Anthropozän), Musikautomaten

Der zweite Teil der Informatik behandelte Chip-Produktion und ich habe einiges nachgeholt, was ich am Tag zuvor nicht gesehen hatte: Alte Großrechner mit Magnetspeichern, Bandmaschinen und Lochkartenlesern. Da wirkt Computer noch eher wie Handwerkskunst, heute ist es hoch integrierte Massenware.

Die anderen Bereiche waren ganz nett anzugucken (und informativ!), brauche ich aber nicht viele Worte drüber verlieren. Da ich von jeglicher Automatisierung magisch angezogen werde, bin ich eine Weile an der Miniatur-Ziegelei stehen geblieben, bis eine Vorführung war.

Überblick FormungsbereichGanz links im Bild wurde die Masse in Form gepresst, dann in vier Steinrohlinge zerschnitten und mit einem Logo geprägt. Die Rohlinge laufen weiter nach rechts und werden so separiert, dass genug Luft zwischen ihnen ist und dann über ein paar Fließbänder in ein Trockenregal gefahren.

Zum TrockenregalWenn dies voll ist, wird es in den Trockenschrank (rechts hinten, hinter der Anlage) gefahren. Die angetrockneten Steine werden später herausgefahren und auf die Träger für den Ofen gestapelt.

ZiegelgreiferIm Ofen werden die Ziegel bei 800°C gebrannt. Der Ofen ist nie aus, wird nur bei längeren Schließungen des Museums auf 700°C heruntergefahren. Deshalb ist die Ausstellung mit der Maschine im Winter schön warm und im Sommer unerträglich warm…

Im Brennofen Brennofen von außenRechts sind die fertigen Ziegel zum Abkühlen aufgestapelt und werden später vom Personal entnommen. Die Ziegel können als Andenken für 1€ erworben werden – habe ich aber nicht gemacht, da ich nicht auf die Frage „warum ist dein Rucksack so schwer?“ mit „Ist voller Backsteine.“ antworten wollte. 😛

Fakten am Rande: Das Deutsche Museum hat ein Ton-Lager und verbraucht in der Maschine pro Jahr 2 Tonnen Ton. Bis vor 5 Jahren wurde die Anlage noch mit analogen Schaltschränken gesteuert, wurde dann aber auf Siemens-SPS umgerüstet. Die Anlage steht dort seit den 80er Jahren.

Planetarium

Das Planetarium (Podcast mit mehr Infos) habe ich zwei Mal besucht (da ich eine Jahresmitgliedschaft erworben habe, war es für mich kostenlos, sonst 2€) und mir damit beide Vorführungen angesehen. Der ESO-Film war ein informativer Überblick über unser Universum auf ziemlichem Basis-Niveau. Leider saß ich exakt falsch, so dass ich die Vorstellung fast kopfüber gesehen habe… das war ungünstig. Der Film wurde mit vielen synchronisierten Beamern an die Kuppel projiziert, das sah schon gut aus, aber erinnerte eher an IMAX oder ähnliche großformatige Kinos.

Die zweite Vorstellung war eine eher klassische Präsentation, die mit Hilfe eines Sternenprojektors und der Beamer gemacht wurde. Das Kontrastverhältnis der vielen tausend projizierten Sterne war so unglaublich gut, das kannte ich so nicht. Die Kuppel wurde wirklich zum Sternenhimmel und es erinnerte mich an die ruhigen Nächte im Nirgendwo in Schweden, in denen man auch die Milchstraße sehen konnte. Beeindruckend war auch, dass die Planeten und der Erdmond einzeln bewegt werden konnten um bestimmte Zeitpunkte am Sternhimmel nachzustellen. Wenn ihr ein Planetarium mit Sternenprojektor in eurer Nähe habt – geht da mal rein. 🙂


Soweit erstmal mein Bericht zum Hauptgebäude des Museums. Es folgen noch Beiträge zur Flugwerft Oberschleissheim und dem Verkehrszentrum Deutsches Museum. Also bis bald! 🙂

Vogelnachwuchs und Mindelsee

BaumaterialEs ist ziemlich gutes Wetter, der Frühling scheint endlich angekommen zu sein. Am Seerhein herrscht Hochbetrieb beim Brüten. Mit Hochgeschwindigkeit wird Nestbaumaterial herangeschafft und formschön im Nest verbaut. Manchmal passt es nicht gleich so, dann muss man etwas stärker ziehen.

Zieh! Zieh!Ein anderes Pärchen war schon weiter, dort waren schon Eier erkennbar.

NachwuchsEin weitere Pärchen war auch da schon einen Schritt weiter und ist immer wieder abgetaucht und hat ihr Junges mit viel schleimigen Zeugs gefüttert. Weiterlesen

Weitere Bilder im Beitrag:
Blesshuhn mit NachwuchsBootvogel PortraitKlee auf BaumstammMahlzeit!Storch am BuffetFusselige SamenWeißer TeppichAtelier FledermausQuelle der WolligkeitDer See ist vollMohn

München ist grün

Nymphenburger KanalIch war eine Woche in München (kleiner Bericht folgt) und habe mir alle Münchner Standorte des Deutschen Museums angeguckt. Abends musste ich ein wenig abschalten und Podcasts hören, dabei konnte ich gut am Nymphenburger Kanal entlang spazieren (oder mich auf eine Bank setzen, da meine Füße schon vom Tag im Museum platt waren).

Mein Eindruck von München war, dass es enorm viele Alleen mit Kastanien gibt und insgesamt München sich Mühe gibt, einigermaßen grün zu sein. Ich würde so weit gehen und München als eine schöne Großstadt bezeichnen, sonst bin ich von Großstädten immer eher erdrückt und sie kommen mir sehr grau und kaputt vor. Vor dem Hintergrund verstehe ich auch, wieso Leben in München so teuer ist, wenn die Lebensqualität eben entsprechend hoch ist.

JoggerEinige Abende habe ich am Kanal einfach nur ein paar Stunden JoggerInnen zugeschaut und WRINT gehört. Das war richtig entspannend, zumal die Episoden mit der „Fotografie“ oder „Frau Diener verreist“ für mich jedes Mal wie ein Kurzurlaub sind.

GansBei den Teichen am Nymphenburger Schloss sind viele Enten, Gänse und Schwäne. Die Vögel sind so sehr an die Touristen gewöhnt, dass man einen Meter neben schlafenden Schwänen laufen kann und es sie überhaupt nicht juckt.

Hey, Hübscher! Weiterlesen

Weitere Bilder im Beitrag:
Der Vogel ist gelandet; Wiederhole: Der Vogel ist gelandet!VogelteichEntenmuttiEntenflauschis

Wandern bei Bezau

BezauGestern war Vatertag – aber vor allem war wunderbares Wetter vorausgesagt worden und im Gespräch mit Kollegen stellte sich heraus, dass ich unbedingt in den Bregenzerwald fahren und dort wandern muss. Okay. 😀

Ohne Auto erfordert eine solche Tour etwas mehr Planung, um ans Ziel zu kommen. Mit dem Zug: Konstanz -> Radolfzell -> Friedrichshafen -> Lindau -> Dornbirn. In Lindau umsteigen zu dürfen ist auch irgendwie ein Privileg. Das war eine sehr schöne Bodensee-Halbumrundung. In Dornbirn geht es dann per „Landbus“ weiter, ein System, das die Dörfer logistisch verbindet.

Der Busfahrer im ersten Bus war super – er hat mir erstmal erklärt, dass ich noch anders hätte fahren können um mir einmal Umsteigen zu sparen. Insgesamt hat er ziemlich viel erzählt und war super drauf. Man muss sich in etwa einen ergrauten Hagrid aus Harry Potter vorstellen, Lachfalten, kommt ursprünglich aus dem Riesengebirge, seit 15 Jahren in der Gegend und hatte offensichtlich Spaß dabei mit den Fahrgästen zu kommunizieren. Zwischendurch wurden Sehenswürdigkeiten angesagt, Witze zu in Kurven überholenden Motorradfahrern gemacht und allerlei lustiges Zeug. Nebenher ist er auch noch souverän und exakt pünktlich seinen Bus gefahren. Es war mir eine Freude!

Nach 4h Fahrt war ich dann in Bezau – und bald geht’s hier mit Fotos los, aber ich wollte etwas Kontext geben. Hier zuerst noch eine Übersicht der Fotos, an denen sich einigermaßen die Laufroute erkennen lässt. Links unten im Bild bin ich gestartet und habe mich den Berg in Kehren hochgearbeitet (Kartenausschnitt aus OSM).

WanderkarteIm gaaaaanz oberen Bild sieht man Bezau (jetzt scrollt ihr hoch, oder?) mit dem markanten Kirchturm und schon einem Vorgeschmack auf das kommende Panorama. Weiterlesen

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WaldbachIdylleBergwieseDiesigOh, Schnee!WanderwegDas sieht nicht nur steil ausFlachlandSchneeschuheGleitschirmfliegerWas machst du denn hier?SchneezapfenSeilbahn BezauGondelAirbus A380Mit Anlauf und PublikumAn Bergen herumhängenAusblickSchneespitzenSteiler HangPanorama-RundwegEingesunkenSchneemusterSchneeball?Du bist aber groß geworden!1000 Teile PuzzleSchneeresteLange SchattenPanoramaLöwenzahnBergstation Seilbahn BezauOrdentlich was losGeschmolzener KammLauf!FelswandStraße ins NichtsDa kam ich hochHöcker

Windig

Starker WindDas Wetter war heute etwas irre. Morgens schönster Sonnenschein, gegen Mittag starker Regen und Gewitter, am Nachmittag und gegen Abend war es dann ziemlich windig, aber eigentlich gutes Wetter und die Sonne schaute wieder ab und zu durch die Wolkendecke.

Auf dem See waren ein paar Segelschiffe unterwegs, die sehr schnell unterwegs waren. 🙂

Kluger BlickAm Ufer des Sees blieb ich noch eine Weile stehen um zu fotografieren, aber dort war auch eine Krähe unterwegs. Die sind sehr dunkel und damit ziemlich schwer detailreich abzulichten. Die Krähen schauen so klug… und diese war sehr neugierig. Ich blieb einfach still stehen und hab mal abgewartet.

Zuerst hat sie auf der Bank gesessen und ein bisschen geguckt. Dann kam sie auf dem Weg näher und hat meinen Rucksack (stand neben dem Fahrrad) angetickert und mein Fahrrad beäugt. Einmal ist sie darum herumgegangen und hat mal hier und mal da geguckt. Irgendwann machte sie Anstalten, auf das Fahrrad oder auf den Rucksack zu fliegen (wenn Vögel so richtungs-peilend gucken… wenn man eine Weile Vögel beobachtet hat, kennt man den Blick), da habe ich einen halben Schritt vorwärts gemacht und die Krähe hat sich ohne Protest wieder getrollt und das Interesse verloren.

Ich fand, wir haben uns prächtig verstanden. Alles eine Frage der Körpersprache. 🙂

NeugierigAuf dem Weg nach Hause begleitete mich ein dramatischer Himmel, so dass ich einen Umweg zum Flugfeld machen musste, da dort viel Himmel und wenig Häuser zu sehen sind.

Wilde Wolken