Riesa und zurück

MüllerliedDresden Neustadt

Für die Firma war ich in Riesa. Normalerweise fahre ich immer Zug, weil es eine preisgünstige Möglichkeit ist, von A nach B zu kommen ohne die Umwelt mehr als nötig zu belasten.

Diesmal wurde mir für die Dienstreise ein Flug spendiert, von Zürich nach Dresden. Ich war noch nie vorher geflogen, von daher war das ziemlich aufregend… mehr Bilder vom Flug und ein kleines Video gibt es weiter hinten im Beitrag.

Riesa ist nach wie vor eine der hässlichsten Städte, die ich kenne… wobei ich vermutlich von Konstanz sehr verwöhnt bin. Aber sie haben coole Ideen, wie beispielsweise diese Hausbemalung mit einem Lied drauf.

Merlin

Da ich dann schon mal in Dresden war, konnte ich auch meinen Bruder besuchen und mir damit einen erholsamen Tag gönnen nachdem ich am Pfingstmontag gearbeitet habe. Oben ist Merlin zu sehen, einer der beiden Wellensittiche. :)

Nebenan ist auch ein kleiner See, an dem eine kleine Plastik-Meerjungfrau angespült wurde.

Angetriebene MeerjungfrauIrgendwann ging mein Rückflug und davon habe ich auch Fotos für euch. :)

Frisch gelandetAuf dem Dresden International Airport musste ich eine Weile auf den Flieger warten, also habe ich gemacht, was ich immer mache … Fotos.

GermanwingsUnd endlich kam dann mein Flieger an, eine Avro RJ100. Irgendwie ein schönes Flugzeug, mit den vier Turbinen hatte ich auch das Gefühl, dass die Maschine genug Wumms hat um gut überall lang zu kommen und wenn eine ausfiele wäre es auch nicht so wild… (jaja, ich war vorher noch nicht geflogen, das sind Gedanken, die man sich dann so macht)

Avro RJ100 Volle BetüdelungIhr seht ja wie trüb das Wetter am Flughafen ist. Sobald man dann über den Wolken ist, ist’s wunderbar. 😀

Über den WolkenDas Flugzeug wackelt nur ein bisschen, wenn man dann durch die Wolkendecke fliegt, hier als Video:

Und schließlich wusste ich in Zürich am Flughafen bereits, wohin ich musste und konnte den Zug nach Hause nehmen… war ein netter Trip irgendwie. Fliegen ist schon sehr cool, wenn man es sich leisten möchte.

Zürich Airport Bahnhof

Seestraße und Erdbeere

ErdbeereMeine Freundin hat großartigerweise zwei Erdbeerpflänzchen auf dem Balkon angepflanzt gehabt … damit gibt es jetzt alle paar Tage immer eine frische superleckere süße Erdbeere. 😀

Ansonsten war ich den Tag wieder im Hafenbereich unterwegs und habe – da gerade das Pfingstwochenende war – einen Touristendampfer gesehen. Von der Komposition her nicht das großartigste Foto, aber da ich schon mal dort war, konnte ich auch ein Foto machen.

RaddampferWeiter die Seestraße runter habe ich dann Enten beobachtet. Einmal gab es eine Entenmutti mit mehreren Küken, die von einem Entenpärchen gejagt wurde … da hat sich sie Entendame vom fremden Pärchen einfach auf die Ente draufgesetzt und für mich sah es aus, als würde sie die andere Ente ertränken wollen, in dem sie sie unter Wasser drückt. Zum Glück konnte die Mutti sich befreien und ich schnell mit ihren Küken abgehauen.

Eine ähnliche Situation gab es ein Stück weiter runter, wo eine Ente mit einem einzelnen Küken unterwegs war. Die beiden schienen mir ziemlich erschöpft, so dass ich mich einfach auf die Promenade neben die beiden setzen konnte und folgende Fotos machten konnte.

Mutter und Kind RuhepauseKurz darauf kamen zwei Erpel an und haben die beiden gejagt, vor allem aber die Mutti. Dabei haben sie ihr in den Schwanz gebissen und sowas… das kleine Entchen stand völlig verloren am Ufer, ist dann in Mordsgeschwindigkeit über das Wasser gepaddelt und hat sich zwischen Pfeiler und Schwimmplattform versteckt, bis Mutti sich in Sicherheit gebracht hatte. Vermutlich ist das die Natur so – aber ich fands schon echt brutal irgendwie.

Konstanzer YachtClubMit dem Überblick über den YachtClub wünsche ich ein schönes Wochenende und bis zum nächsten Mal. :)

Festungsruine Hohentwiel

Seit einiger Zeit wollte ich mal die Festungsruine Hohentwiel besichtigen, da am Wochenende meine Familie zu Besuch war lohnte es sich dann nochmal besonders. Mit meinen Eltern wird jeder Ausflug zum Photowalk. 😉

ZiegentourAm Fuße des Bergs machte sich eine kleine Reisegruppe mit Packtieren startklar. Die Leiterin dieser Eventagentur herrschte uns mit “Wenn die Herrschaften denn weitergehen würden…” an, als wir kurz auf dem Fußweg stehen blieben um Fotos zu machen (Aufschrei! 😉 – schließlich sind Mutti und Freundin keine “Herrschaften”). Sehr unfreundlich, obwohl sie nette PR für die Agentur hätte haben können. So gibt’s dann eben nur diese ernüchternde Erinnerung. 😛

Hundewettrennen

Neben dem Berg fand ein  Hunderennen statt und einige der Wanderwege waren abgesperrt, da sie über die Wiese geführt hätten. Nebenan auf einem Parkplatz waren Wohnmobile zu sehen, bei denen im hinteren Teil zwei kleine Räume für Hunde eingebaut waren, so dass diese ihre Hundehütte im Wohnmobil integriert hatten.

MarienkäferWie auch schon beim letzten Beitrag, bei dem ich mit der Familie unterwegs war, habe ich wieder verschiedene Objektive für die Fuji X-E2 ausprobiert. Diesmal kamen auch wieder das 60mm Makro und das 50-230mm Zoom zum Einsatz, von dem man nachher noch etwas sehen wird. Weiterlesen

Weitere Bilder im Beitrag:
BärlauchfrüchteBärlauchblütenKanibaleBärlauch CloseupLicht am Ende des TunnelsHohentwiel EingangEidechseRauchabzugBlick zur nächsten BurgDa unten!LichteinfallKrankenhaus SingenFahrstuhl ausgefahrenStartvorbereitungenLos gehts!AbgasunschärfeLila BlumeWeinkellerGrundrisseBlick von obenSchwebfliege auf WeißdornMitten im WegHummelbesuch

Stillleben

StillebenDie Sonne war untergegangen – und trotzdem schaffe ich mit dem neuen Objektiv immer noch ISO 200 bei brauchbarer Belichtungszeit… ein Traum!

Zum Bild: Das lag da so. Es war sonst kein Mensch weit und breit zu sehen. Schade um den Apfel, ich hoffe, den isst noch jemand – vielleicht auch jemand, der sonst nicht zu so einem Apfel kommt. Ich habe in dem Moment gar nicht geschaltet, dass der sonst einfach da liegen bliebe…

Bearbeitungen: Lokaler Kontrast und Drehung, sonst nichts.

Zeiss Touit 32mm f/1.8

Zeiss Touit auf der E-X2Wenn man schon eine Kamera hat, bei der man verschiedene Objektive dranschrauben kann, dann verleitet das dazu, auch verschiedene Objektive zu kaufen. In diesem Fall “brauchte” ich etwas für die Dämmerung / für Partybeleuchtung und es musste eine portraittaugliche Brennweite sein.

Das Zeiss Touit 32mm f/1.8 hat 50mm Brennweite, wenn man es auf Kleinbild umrechnet und liegt damit sehr nah am normalen menschlichen Blickfeld – super. Mit Blende 1.8 bekomme ich das Teil auch weit genug auf um auch bei wenig Licht und wenig desaströsem ISO noch akzeptable Belichtungszeiten zu bekommen. Hier ein paar technische Details und Testergebnisse.

Ich hab auf jeden Fall mal ein paar Test-Fotos gemacht und bin ziemlich zufrieden – Farben kommen gut und Schärfe verläuft auch schön. Ich habe auch nicht-Makro-Testbilder gemacht, aber die sind weniger “hübsch”, daher erspare ich die euch mal.

BalkonblumenUnd der 100% Crop (Bild im neuen Fenster öffnen, sonst passt der Browser eventuell die Größe an):

100% cropSoweit so schön… aber auch die Farbwiedergabe fand ich jetzt nett. :)

ErdbeereJetzt muss sich das Objektiv nur noch in freier Wildbahn bewähren. Bin schon gespannt.

Hab nen Vogel

Ich musste heute nochmal das schöne Wetter genießen und war daher meinen Drahtesel ausreiten. Dabei habe ich es vor allem von den Bäumen herunter piepsen hören und bin dem mal nachgegangen.

Träller! König des BaumsIch habe zwei neue praktische Dinge herausgefunden:

Es gibt bei der Fuji X-E2 eine Einstellung “Nur elektronischer Sucher + Augensensor”, die extrem stromsparend ist: Display und elektronischer Sucher sind ausgeschaltet, bis ich das Auge vor den Sucher halte, dann schaltet sich der elektronische Sucher an. Das ist in etwa das Verhalten wie eine Spiegelreflex-Kamera im Standby zu bedienen ist. Solange ich nicht durchgucke verbraucht die Kamera minimalen Strom.

In Darktable kann man auf dem Leuchttisch (die “Fotosammlung”, wo man die ganzen Miniaturansichten der Fotos sieht) die Größe dieser Minitaturansichten auf “nur ein Bild pro Reihe” stellen – dann sieht man ein Bild in voller Größe. Das hat mehrere Vorteile:

  • Nur das Bild ist ausgewählt, Metadatenänderungen und alle anderen Aktionen gehen automatisch auf das Bild
  • Mit dem Mausrad lässt sich zwischen den Bildern wechseln. Darktable berechnet bereits mindestens 2 Bilder im Voraus, so dass man meistens keine Wartezeiten beim Durchblättern der Bilder hat. Wenn man erst mal alle Bilder einer Kleinserie einmal angesprungen ist, lässt sich sehr schnell zwischen diesen Bildern wechseln um das beste auszuwählen (ein Feature, das mir in der “Dunkelkammer” wegen der Ladezeiten nicht möglich ist)

Ich muss mal schauen, ob ich Dinge wie “Menge an Bildern, die vorberechnet werden” und “Menge an Speicherplatz für die Vorschaubilder” noch anpassen kann um da noch weniger Neuberechnungen zu haben. Irgendwie müssen sich meine 8GB RAM ja zum Einsatz bringen lassen.

Kuckuck! Das ist MEINE WohnungBei dem Vogel weiß ich nicht genau, was das ist … ich hätte zuerst ja Amsel gesagt, aber da fehlt der gelbe Ring um die Augen… weiß da grad jemand weiter? (EDIT: Wird wohl ein Star sein, siehe Kommentare.)

Was einfacher ist, ist der Nymphensittich – da steht es nämlich an der Voliere dran. 😉
Ich finde es großartig, dass sich der Verein für Kanarienzucht und Vogelfreunde
Konstanz u. Umgebung e. V. um eine Voliere kümmert, die im Stadtgarten steht.

Frisches GrünzeugZum Abschluss noch eine Abendsonne mit einer Pusteblume. Gute Nacht. :)

Leuchteblume