Schwarzweißer Schnee

Ich hatte den Fehler gemacht und Schwarztee anstelle von Gewürztee getrunken – und so bemerkte ich gegen 1 Uhr morgens, dass das Licht von draußen so seltsam hell und gelblich war. Ein Blick aus dem Fenster zeigte, dass die unglaublichsten dicken Schneeflocken fielen und das in einer Dichte, die ich selten erlebt hatte (sehr nasser Schnee).

Ich machte mich also ausgehfein und war bis kurz vor 3 Uhr auf der komplett frischen Schneedecke unterwegs.

Bei Nacht machte sich der Acros-Schwarzweißfilm-Modus der Kamera ganz gut. Die Farben bei Nacht sind sowieso seltsam, da kann man sie auch ganz weg lassen (zumindest in diesem Fall). Kurz nachdem ich raus gegangen bin, hörte das Schneetreiben wieder auf, dafür lag eine 2-5cm dicke klebrige frische Schneedecke – nicht geräumt, kaum mit Spuren der Zivilisation besudelt, so richtig frisch. Toll. 😀 Weiterlesen

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Schnee bei Nacht

Ich war Nacht und fing wieder ordentlich an zu Schneien. Ich schnappte mir die Kamera, das Stativ und los gings.

Den Regenschirm hatte ich vergessen, deshalb war ich eher vorsichtig, wohin ich meine Kamera stellte… für den ersten Probelauf musste diese Spirale an der Schänzlebrücke herhalten (so dass ich mein Stativ unter der Brücke aufbauen konnte). Hier sieht man noch nicht viel Schnee, aber das war noch zu Anfang meiner Tour und man guckt eher von unten nach oben. 🙂

Wenn ich nachts fotografieren möchte, dann brauche ich Licht. Konstanz ist keine Großstadt, deshalb muss man ziemlich genau drauf achten, wo es überhaupt Licht gibt. Es läuft dann meistens auf Gebäude oder Verkehrseinrichtungen hinaus, somit bekommt dieser Blogpost einen Touch von „Asphalt, Beton, Konstruktionen“ (gegenüber meinen sonstigen eher natur-fokussierten Fotografien). Ich hoffe, das Gefühl des Schnees und der rutschig-nasskalten Umgebung kommt etwas rüber.

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Mehr Schnee

Heute schneite es fast den ganzen Tag. Zwischendurch lagen gut 8-10cm Schnee und außerhalb der Stadt blieb das meiste davon auch liegen. Auf dem Weg zur Arbeit kam ich an den gleichen Beeren vorbei, die ich schon mal mit Raureif fotografiert hatte. Diesmal war der Strauch deutlich geknickter durch die Schneelast.

Weiter ging es am Seerhein entlang in Richtung Fahrradbrücke.

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Rot und Weiß

Heute hat es in Konstanz etwa 5cm geschneit (und sich dann in Schneematsch verwandelt) – also musste ich mal los und schauen, ob man Fotos machen konnte.

Das Schwierige an Schnee ist, dass er alleine nur mittelschön ist. Wenn es schneit, scheint meistens die Sonne nicht, aber die bräuchte man für schöne Reflexe und mehr Details in der Landschaft. Idealerweise schneit es erst ein paar Tage, dann fährt niemand mit dem Auto durch und die Leute streuen auch kein Salz und anderen Mist und dann kommt bei -5°C die Sonne einen Tag lang raus. Also nur, wenn man sich etwas wünschen könnte. 😉

Damit bei dem bedeckten Wetter irgendwelche Kontraste zu sehen sind, dachte ich, ich fotografiere einfach rotes Zeugs auf weißem Grund – und teste dabei das Fujifilm XF 50mm F2 Objektiv.

Einen freundlichen Stein hab ich auch noch getroffen. 🙂

Ich bin mit dem Objektiv ziemlich zufrieden, es ist leicht, macht schöne Bilder und der Blendenring ist angenehm zu bedienen. Ich bin gespannt, wann ich mal die Chance bekomme das Objektiv für Portraits auszuprobieren, der eigentliche Zweck, für den ich es gedacht hatte. Mal schauen. 🙂

Nachts im InterCity

Ich war über Nacht mit der Bahn unterwegs. Es gibt seit einer Weile nur noch wenige Schlafwagenlinien, die verbleibenden wurden von der ÖBB (Österreichische Bundesbahnen) übernommen. Da damit auch die Verbindung mit Schlafwagen wegfiel, die ich auf der Strecke schon einmal genommen hatte, fuhr ich in einem normalen IC, allerdings 1. Klasse – und in der Hoffnung, dass der Zug so leer sein würde, dass ich mich auf einer kompletten Dreierreihe Sitze langmachen könnte.

Der Plan ging auch auf und ich hatte etwa 175cm Liegefläche für meine 180cm Größe, allerdings war das auch zu schmal um beide Arme abzulegen, so dass ich einen Arm immer daran hintern musste, auf den Boden zu fallen (Bild in der Wikipedia zur Innenausstattung des Wagens). Egal wie ich mich drehte und wendete, ich fand keine entspannte Liegeposition zum Schlafen. Immerhin konnte ich 6 Stunden liegen und dösen anstatt zu sitzen, das war sicher für den Rücken ganz gut (nach 12h Bahnfahrt im Sitzen merkt man den schon etwas).

Wenn die Bahn 190cm x 80cm Liegeflächen in irgendeiner Form in Wagen bauen würden und diese so ausrichten könnten, dass man längst zur Fahrtrichtung liegt, dann würde ich vielleicht sogar in einem Zug schlafen können. Ich finde das Konzept „ausgeschlafen“ anzukommen unglaublich verlockend, aber irgendwie geht das nicht auf, wenn man nicht schlafen kann. 😀

Tiddlywiki als DnD Notiztool

(English version below)

Ich leite seit über einem Jahr mehr oder weniger regelmäßig eine Dungeons und Dragons Runde. Beim Vorbereiten von Rollenspiel-Abenteuern braucht man einige Notizen, denn es wäre anstrengend sich alles in dem Moment auszudenken, in dem es gebraucht wird.

Bei mir fallen Notizen an zu:

  • Orte, die Spieler besuchen könnten oder in der Story eine Rolle spielen
  • Nichtspieler-Charaktere, mit denen die Spieler-Charaktere interagieren oder relevant für die Story sind
  • Gruppierungen (ähnlich wie Nichtspieler-Charaktere)
  • Gegenstände, die eine eigene Story und Beschreibung haben
  • Hintergrundgeschichten und Notizen zu Spieler-Charakteren
  • Szenen, die mal vorkommen könnten
  • Logbuch mit Notizen zu jeder Spielsession

Wenn’s richtig gut läuft, gibt es noch eine Sammlungsliste mit einem groben Storyverlauf, aber da die Spieler sowieso machen, was sie wollen, lohnt das oftmals nicht. Es gibt bestimmte Szenen, die ausgelöst werden könnten, wenn die Spieler etwas tun möchte, was ich bereits geahnt und vorbereitet habe.

Üblicherweise ergibt sich der Spielverlauf aus den Orten, die Spieler besuchen und den Motivationen der NPCs (inkl. Verbündete und Gegenspieler). Wenn die Spieler Gegenspieler gewähren lassen ohne etwas zu tun, dann treten weitere Ereignisse ein, von denen Spieler eventuell nichts mitbekommen, aber durch die die Welt weitergeschrieben wird.

Wie dem auch sei, zum Leiten eines Abenteuers brauche ich viele Notizen, die sich in die oben genannten Kategorien sortieren lassen.

Wie notiere ich mir das?

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Weihnachtsmarkt Esslingen

Auf der Weihnachtsmarkt-Tour dieses Jahr (Weihnachtsmarkt Konstanz, Weihnachtsmarkt Freiburg) geht es weiter nach Esslingen. 😀

Dort war ich noch nie, ich denke ich muss bei Tageslicht nochmal wieder kommen. Die Gebäude und Gemäuer sahen bei Dunkelheit schon nett aus, vermutlich ist das bei Tageslicht auch ganz gut.

Die besondere Herausforderung diesmal: Ich habe nur das Zeiss Touit 32mm benutzt, weil das in letzter Zeit zu wenig Auslauf bekam – und kam damit sehr gut aus in dieser Umgebung. 🙂

Der gewöhnliche Weihnachtsmarkt schien recht… gewöhnlich. Glühwein, Mampf, Süßkram. Wir sind dort schnell durchgehastet um in die andere Hälfte zu kommen, dem mittelalterlichen Weihnachtsmarkt.

Hier ein Blick in den Rückspiegel auf den gewöhnlichen Weihnachtsmarkt:

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