Kleine Skizze in „MyPaint“

Heute morgen wurde ich durch Diaspora auf das Malprogramm MyPaint hingewiesen und musste es mal ausprobieren. Auf der Homepage des Programms wird betont, dass es besonders zum Malen mit einem Grafiktablet geeignet sei.

Ich zeichne meine Comics sonst in Gimp, aber einige Dynamiken der Zeichenwerkzeuge sind in MyPaint besser gelöst und einige Tastenkombinationen besser erreichbar, wofür ich in Gimp erst mit der Maus irgendwo hin klicken muss. Andere Sachen, die in Gimp ganz natürlich sind, vermisse ich in MyPaint, vor allem sämtliche Bild-Manipulationsmöglichkeiten wie Bereiche herausheben und verschieben und an anderer Stelle wieder einfügen.
Ein möglicher Arbeitsablauf könnte also nun so aussehen, dass ich einzelne Panels / Figuren in MyPaint male und in Gimp den Comic zusammensetze oder in Gimp den Comic male, in MyPaint coloriere und dann in Gimp fertigstelle. Allerdings stelle ich mir das Wechseln zwischen den Malprogrammen als etwas lästig vor. Mal schauen, wie sich das entwickelt.

Hier mal mein Testbild, das ich in MyPaint gemalt habe:

Der Kampfsportler

Eine Geschichte aus dem wahren Leben. Die Fassade fällt, wenn die Dusche angedreht wird. 😉

Süßer neuer Lakritzladen

Letzte Woche sprang mir ein Tweet von @Weltenkreuzer ins Auge und meine Neugier war geweckt – ein neuer Lakritzladen sollte in Oldenburg sein! Zeit, sich das mal anzuschauen, denn Lakritz mag ich schon ganz gern.

Die Beschreibung, die ich vom @Weltenkreuzer hatte, enthielt das entscheidende Detail: „(neben Café Hamburg)“ – denn ich bin beim ersten Anlauf einfach blind dran vorbeigelaufen. Damit euch das nicht passiert, habe ich am Ende des Artikels eine Openstreetmap eingeblendet, die zeigt, wo genau der Laden ist.

Mein erster Gedanke, als ich durch die Ladentür von „Süssholz“ trat, war: „Huch, ist das klein…“ – und wirklich, der Laden ist kleiner als mein WG-Zimmer. Das macht aber auch einen Teil der Atmosphäre des Ladens aus, denn er erinnerte mich gleich an die kleinen Lädchen, die ich im Urlaub in den Niederlanden vor Jahren mal gesehen habe.
Beim weiteren Umschauen findet man so viele liebevolle Details, von den kleinen Spinnen, die auf dem Schildchen für die Spinnen-Lakritze aufgemalt sind bis hin zu kleinen Geschenkverpackungen in Kutschenform.

Im Sortiment des Ladens sind sowohl diverse Lakritzmischungen, die direkt zum Mitnehmen eingepackt sind und sich gut als Geschenk eignen würden, als auch eine breite Auswahl an loser Lakritze, die man sich selber abfüllen darf und nach Gewicht berechnet werden. Für Leute, die Probleme mit Zucker haben gibt es auch zuckerfreie Lakritze.

Bei meinem Streifzug durch die Regale habe ich mich nett mit Josephine, der Ladeninhaberin, unterhalten können. Im Einzelhandel tätig zu sein ist für sie quasi eine Familientradition und sie mag Lakritze ganz gern, daher lag der Gedanke eines eigenen Lakritzlädchen nicht fern. Das Geschäft hat erst seit dem 3. Mai auf und ist im Internet aktuell noch gar nicht vertreten – ich hoffe, dass sich das noch ändert, damit der Laden auch für die Leute existiert, für die nur etwas existiert, wenn es „googlebar“ ist.

Ich freue mich auf jeden Fall, dass ich auf „Süssholz“ hingewiesen wurde und hoffe, dass der Artikel einen kleinen Eindruck vermitteln konnte. Schaut einfach selber mal vorbei und bildet euch eine Meinung – dann könnt ihr es hier in die Kommentare schreiben.
Hier jetzt  noch einige weitere Bilder und ein Foto meiner „Beute“:

(Btw. Ich habe meine Lakritz schön selber bezahlt, d.h. das hier ist keine bezahlte Werbung sondern sind einfach meine Eindrücke vom Besuch.) Weiterlesen

CC-Logo… Bärchen?

Eigentlich hatte ich einen Diaspora-Eintrag geschrieben, in dem ich gefragt habe, ob jemand ein hübscheres CC-Logo als die originalen hätte.

Mit ein paar Leuten war ich dann am Skypen und wir redeten über das Thema und fingen jeder getrennt von einander an zu malen. Mehr durch Zufall als durch alles andere kam dann durch Herumspielen mit GIMP und meinem Grafiktablett dazu, dass dieses Bärchen entstand:

Das Bärchen gibt es mit allen 6 Ausprägungen der CC-Lizenz als Text und als Icons zum Herunterladen: Bild-Datei mit allen Lizenztypen als Gimp-XCF-Datei.

Ich hoffe euch gefällt das Bärchen, ist jetzt ein wenig albern und eigentlich bin ich gar nicht so spezialisert im Malen von süßem Krams… ist echt quasi „aus Versehen“ passiert. 😉

Thor!!

Total zufällige Skizze. Also nicht nach einem tieferen Sinn suchen… kam mir nur gerade in den Sinn und musste gemalt werden. Gestern war das mit dem Fußball ja schon etwas nervend, nicht mal in unserer Nerd-Skype-Runde blieb man davon verschont, wenn es aus dem Hintergrund „Tor!“ rief… 😀

Running Dinner

Ich hatte bereits in den sozialen Netzwerken kurz die Bilder veröffentlicht und es ist jetzt nicht das spannendste der Welt… aber ich könnte ja noch kurz darüber schreiben. 🙂
Vorgestern war ich beim Running Dinner, veranstaltet vom SMD-Oldenburg.

Oh klasse, eigentlich wollte ich das Prinzip vom Running Dinner hier erklären, aber siehe da – es gibt bereits einen Eintrag in der Wikipedia dazu. Ich fasse es trotzdem kurz zusammen:
Eine Gruppe aus 3 Teams zu jeweils 2 Leuten hat zusammen ein Drei-Gänge-Menü. Jedes Team bereitet zuhause bei einem der beiden im Team ihren Gang vor und die Gruppe ist dann jeweils für einen Gang in einer Wohnung. Somit hat man drei Orte, die man im Laufe des Abends aufsucht und jedes Team kocht für sechs Personen und trägt zum Dinner bei. In diesem Fall war die Nachspeise ein großes Buffet mit allen Teilnehmern des Running Dinner zusammen, zu dem jeweils das dritte Team einer Gruppe beigetragen hat.

Währenddessen habe ich immer die Bilder vom Essen getwittert, hier also die Leckereien:

Das war erstmal die Vorspeise, an der sich auch mitgewirkt habe (Rezept von Chefkoch). Eigentlich waren wir schon nach der Vorspeise satt.


Als Hauptspeise gab es Bami-Goreng mit selbstgemachter, alkoholfreier Piña Colada dazu – nur echt mit Ananas. Superlecker. 🙂

Und schließlich der Nachtisch. Essen konnten wir schon lange nichts mehr… das war nur was für Hardcore-Schlemmer…

Abschließend bleibt zu sagen, dass es echt viel Spaß gemacht hat, da man – gerade als Informatiker – mal aus seiner Nerd-Haft herauskam und neue Leute kennengelernt hat. Echt schön und empfehlenswert. 🙂

Historischer Schienenbus

Vorhin in Bremen bin ich mit meiner Familie auf einen alten Zug gestoßen, der am gleichen Gleis stand, an dem wir einsteigen sollten. Mein Vater merkte an, dass es einer der alten Schienenbusse ist, mit denen er damals noch zur Schule gefahren ist – sowas macht die Vorstellung, wie diese Züge eingesetzt wurden immer etwas plastischer.

Das hier ist ein MAN-Schienenbus und erinnert mich irgendwie etwas an die Züge der NordWestBahn, die früher vor allem den Typ LINT 41 eingesetzt haben. Das waren zwei Triebwagen, die fest aneinander gekoppelt waren und mit Diesel betrieben wurden. Für Strecken ohne Oberleitungen mag das toll sein, aber für alle anderen Strecken bin ich sehr froh über ihre neuen Züge, die stark an S-Bahn-Züge angelehnt sind (Typ Alstom Coradia Continental). Da merkt man vor allem die vergleichsweise spritzige Beschleunigung und angenehmes Fahrgeräusch. Dafür sind die Sitze hart und für große Menschen (und Leute mit langen, zusammengebundenen Haaren) eher unbequem, da die Kopfpolster den Passagier in eine C-Form drücken. Einzig die Fahrradabteil-Klappsitze sind da recht angenehm. 🙂

Ich will hier nicht so klingen, als wäre ich der totale Bahn-Nerd, das ist alles nur zusammengesucht aus der Wikipedia und den Seiten der jeweiligen Unternehmen. Ich dachte nur, ich schreibe zu dem Bild ein bisschen Text, auf dass er euch bereichern möge. Schönen Sonntag noch! 🙂