Ein Licht im Dunkeln

Ich fahre sehr gerne Fahrrad. Es ist ein tolles Verkehrsmittel, belastet die Umwelt nicht durch Abgase, erlaubt kleine Wege zu nehmen und ist gut für die Gesundheit, da man es durch Muskelkraft antreibt.
Es gibt Leute, die fahren im Winter nicht so gerne Fahrrad, gerade wenn Schnee und Eis ist. Bei Eis… ja, das kann ich verstehen. Bei Schnee regt mich eher das ganze Streugut auf, das dafür sorgt, dass die Mechanik im Fahrrad erhöhter Belastung und Korrosion ausgesetzt ist.

Wer doch im Herbst oder Winter mit dem Fahrrad unterwegs ist, steht aber vor einem ganz anderen Problem: Eine auffällige Menge an Radfahrern scheint nicht begriffen zu haben, wie wichtig das Licht am Fahrrad ist. Mittlerweile gibt es sehr gute Lampen, gerade die mit LEDs sind sehr strapazierfähig, wartungsarm (bis da mal etwas kaputt geht, dauerts) und leuchten angenehm hell.
„Aber ich sehe doch alles, ich brauche doch kein Licht.“ ist der Gedankengang, den ich vielen Leuten unterstelle. Oder gerade die Jugendlichen könnten es „uncool“ finden, mit Licht zu fahren. Oder der Dynamo macht so blöde Geräusche bzw. bremst das Fahrrad so sehr aus. Oder man hat sich ein Mountainbike gekauft und vergisst die Stecklichter bzw. hat gar keine. Weiterlesen

Kekse für das Internet!

Kind, verbring doch nicht so viel Zeit vor dem Computer, deine richtigen Freunde sind doch viel wichtiger! Das Internet ist doch nur ein kühler Raum voller Trollen und soziophobischer Nerds – oder seit einer Weile Hipster, die ihre Unteraltungselektronik miteinander vergleichen müssen.

Wer ein wenig am Internet teilnimmt und nicht nur passiv mal reinschaut, merkt aber, dass das Internet voller Menschen ist. Viele tolle Menschen, die ihre Leidenschaft für Kommunikation jeglicher Art dort ausleben und einfacher Spaß bereiten – sei es durch tolle Texte, interessante Diskussionen, hübsche Bilder oder unterhaltsame Podcasts oder oder oder…

Und einigen dieser Leute wollte ich mal Danke sagen. Natürlich kann ich nicht allen Danke sagen, so groß ist mein Budget nicht. Aber wenigstens ein wenig – und mal zeigen, wie es geht.
Da hatte ich die Idee, dass ich einfach Kekse an das Internet schicken könnte. Kekse backen macht Spaß und das Internet freut sich. 🙂

Kekse… KEKSE!

Mein Bruder, der auch diese schönen Fotos gemacht hat, und ich haben am vergangenen Sonntag einfache Butterplätzchen gebacken und verziert, sowie Zimtsterne gebastelt. Ein Nachmittag voller Spaß – immer derjenige, der gerade die Finger sauber hatte, durfte auf dem Android-Tablet nachschauen, was gerade als nächstes zu tun war. Hier mal einige Bilder davon:

Und ab dafür!

Die Kekse gingen dann in diversen Umschlägen weit verstreut nach Deutschland und die Schweiz. Erste Rückmeldungen sind sehr positiv… immerhin sind es Kekse.
Ich hoffe euch inspiriert diese Aktion und ihr sagt auch mal Danke an das Internet… vielleicht ja mit Keksen, wer weiß. 🙂

Update: Ankunftsberichte

Beim Bengt ist es angekommen, der hat direkt ein Unboxing-Video gemacht.
Der dot_dee hat von der Ankunft seiner Kekse bei Diaspora berichtet – mit verlinktem Audio-Unboxing (klingt fast wie eine Weinprobe) und Bildern!

Vielen Dank dafür! 🙂

Vorstellung: Das Leben ist kein Ponyhof

Das Leben ist kein Ponyhof (im Ausschnitt oben) ist ein semiautobiographischer Webcomic von Sarah Burrini, in dem ihr Comic-Ich zusammen mit einigen kuriosen Gestalten in einer WG lebt und sie zusammen Dinge erleben, die oftmals über den Alltagswahnsinn hinausreichen.

Zu den kuriosen Gestalten gehören:
Ngumbe – Ein afrikanischer Elefant, eher ein ruhiger Geselle mit viel Charme, der sich aufgrund seiner Ausmaße eher im Hintergrund hält und einige Einschränkungen in dem hat, was tun kann.
El Pilzo – Ein Pilz. Er ist die dunkle Seite des Comics. Porno, Atommüll, Menschenhandel – er würde das sicher alles machen, wenn man ihn ließe. Trotzdem ist er eine wichtige Bereicherung für das Gleichgewicht in der WG.
Butterblume – Ein stilles Pony. Oftmals nur am Rande für die Handlung wichtig, trägt er durch Taten statt Worte zum Geschehen bei. Warum er schweigt, wird in einer eigenen Geschichte erklärt. Weiterlesen