Erster Prototyp vom Akku-Pack

Gestern wurde der erste Prototyp für mein Akku-Pack fertig. Die Teile haben sich noch einmal geändert, ich habe jetzt einen L 4940 V5 Spannungsregler verwendet. Der ist preiswerter als das Modell, das ich vorher ausgewählt hatte – und vor allem leicht verfügbar, da der unter anderem bei Reichelt zu haben ist. Mit 1.5A lässt der Regler genug Strom zu, dass man einen „Dedicated Charging Port“ nach USB-Spezifikation bauen kann (Battery Charging v1.2 Spec and Adopters Agreement, Kapitel 1.4.7).

2013-02-04 23.13.10Als Energieversorgung habe ich 6 normale AA-Mignon Ni-MH-Akkus verwendet., die in Reihe 7.2V bieten, genug um den Spannungsregler problemlos seine Arbeit tun zu lassen. Auf dem Bild sieht man, dass ich keinen Kühlkörper am Spannungsregler habe. Das wird vermutlich nicht so bleiben, aber ich wollte erstmal testen, wie warm der denn wird. Es heißt, bis zu 1W kann das TO-220 Gehäuse des Spannungsreglers ohne zusätzlichen Kühlkörper abgeben. Bei meiner Anwendung wird das bei 2.2V und 1.5A, die über dem Spannungsregler abfallen, wohl eher 3.3W sein und ordentlich warm werden.

Als ich testweise das Smartphone angeschlossen habe, wurde der Regler überhaupt nicht warm. Als ich dann den Ausgang mal mit ~ 5 Ohm kurzgeschlossen habe und den Strom messen wollte (bei 5V hätte das 1A sein müssen), kamen nur mikrige 300mA an. Klar, dass da nichts warm wird. Ich habe daraufhin alle Lötstellen nachgemessen, nicht dass irgendwas nur halb verlötet ist und damit einen Widerstand einführt, der nicht beabsichtigt war. Nein, alles gut zusammengeschustert.

Des Rätsels Lösung

Dann habe ich mal die 6 in Reihe geschalteten Akkus kurzgeschlossen und den Strom gemessen. Ahja. Da floss dann insgesamt auch nut 400mA (ohne Widerstand). Nagut, dann werde ich jetzt auf den Vorschlag von Rex McMammoth zurückgreifen und ein Modellbau-Akkupack verwenden. Die müssen genug Saft haben, dass ich die gewünschte Ladeleistung erzielen kann. Schade, die AA-Akkus wären so praktisch gewesen. Es gibt sicher auch welche mit der nötigen Leistung, aber die Idee war eigentlich, die Akkus zu benutzen, die sowieso herumliegen.

Und wie das mit den Modellbauakkus ausfällt, wie das mit der Kühlung funktioniert und was mein Smartphone dazu sagt, gibt’s dann demnächst in diesem Kino.

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