Frohe Ostern!

Osterhase on Fire

Unser Osterhase … ist durchgebrannt. Tatsächlich, „Schneeosterhasen“ – sehr passend zur aktuellen Wetterlage an Ostern. 🙂

Verleser des Tages…

Schrei-Braten

Eigentlich ging es um „Schreibraten“, wie schnell eine Datei auf eine Festplatte geschrieben werden kann. Ich musste den Satz vier Mal lesen, bis ich kapiert hatte, dass Schreibraten kein Osterfest-Gericht ist, sondern ein technischer Begriff. Das zog natürlich einen Comic nach sich…

Frühling zum Selberbasteln

Bastelbogen_FruehlingHeute morgen ging eine Bastelanleitung für den Frühling viral durch das Internet. Nach kurzem Nachforschen und Bilder-Reverse-Suche via Google Images konnte ich keine hochauflösende Version finden und keine Quelle ausmachen.

Zum Glück gibt es Deus Figendi, der sehr spontan zugesagt hat, mir eine Vektorversion anzufertigen. Den Worten ließ er Taten folgen und so hatte ich sehr schnell Deus Figendis Version der Bastelanleitung für den Frühling (CC-BY Deus Figendi). Enthalten ist ein SVG zum Weiterbearbeiten, ein PDF zum Ausdrucken und ein PNG zum rastermäßigen Weiterverwenden (wie z.B. hier). Vielen Dank Deus! Weiterlesen

Weitere Bilder im Beitrag:

Saukalt ist’s draußen…

… und doch bin ich bei der schönen Sonne losgezogen und habe Fotos gemacht. Ich habe einige Szenen gesehen, da hätte ich schneller mit der Kamera im Anschlag sein können, aber ich habe immer gezweifelt – ist das richtig, das schüchterne kleine Mädchen neben der Mutter zu fotografieren, wie sie den Hund eines älteren Herren streichelt? Ausgesehen hätte es sicher klasse, vor allem wenn ich die Begeisterung des Kindes eingefangen hätte. Wenn ich erst frage und dann fotografiere, ist die Situation aber vorbei. Und ungefragt Leute fotografieren… da tue ich mich noch schwer mit.

Bei einem Mädel, das herumsaß und auf ihrem Smartphone herumgetipselt hat, während sie überdimensionale Kopfhörer auf hatte und die Sonne sie anschien – da hätte ich fragen können. Ich war dann aber doch irgendwie zu schüchtern und war mir in dem Moment nicht sicher, ob’s als Foto irgendwie wirkt. Sie sah einfach nur nett aus und saß da entspannt in der Sonne rum. Nächstes Mal vielleicht.

Dafür habe ich aber auf dem Schlossplatz einen Teil der Band „Why Sunday“ getroffen, die dort gerade ein Fotoshooting für ihr Konzert diesen Mittwoch hatten. Wir kamen kurz ins Gespräch und die sind echt gut drauf, ich muss nur noch einen Ort im Internet finden, wo ich deren Musik auch mal anhören könnte um zu sehen, wie die klingen.

Why Sunday - Fotoshooting 1 Why Sunday - Fotoshooting 2 Why Sunday - Fotoshooting 3

Gegen Abenddämmerung bin ich nochmal am Lappan vorbeigelaufen, wo die Sonne gerade in einem schönen Winkel stand. Viel war in der Stadt nicht los, was auch dem schneidend kalten Wind zuzuschreiben ist. Aber den sieht man zum Glück auf den Bildern nicht so stark.

Lappan im Gegenlicht

Eine Sache, die ich auf jeden Fall merke: Ich gehe viel bewusster und mit offenen Augen durch die Stadt. Wenn ich nur von A nach B möchte, dann wird die komplette Umgebung ausgeblendet. Wenn ich aber nach Fotoinspiration suche, dann schaue ich mich aktiv um.

Mehr Winterfotos

Durch meinen Vater bin ich vor kurzem auf den Youtube-Kanal DigitalRev TV gestoßen. Dort werden digitale Kameras reviewed (wie der Name schon sagt) – aber die Art der Präsentation ist das, was ich fesselt. In typischerweise zehn Minuten stellen sie zwei Kameras gegenüber, geben Tipps für bestimmte Situationen oder probieren etwas verrücktes aus, was doch noch mit Fotografieren zu tun hat. Der „Presenter“ Kai W bringt eine lockere, etwas flapsige Atmosphäre rüber und vor allem brauchen sie für ihre Fotos irgendwas zu fotografieren – und da fängt in den Videos oft der Spaß an.
Wenn man sich das anguckt, hat man auf jeden Fall einige nette Bilder im Video und sieht die Situation, wie die Bilder gemacht wurden. Das ist recht inspirierend. 🙂

Weil ich letztens bei den Schneebildern als Erinnerung für den Sommer bereits meine FUJIFILM FinePix F31fd wieder benutzt habe und recht erstaunt war (völlig albern eigentlich), dass das so viel besser aussieht als das, was die Kamera meines Smartphones macht, musste ich nochmal ein wenig den Schnee aufnehmen und herumprobieren.

Schnee auf Baum

Schnee im Vordergrund und ich wollte vor allem mal einen unscharfen Hintergrund haben – etwas, was ohne ein „großes“ Objektiv eher schwierig ist. Leider ist die Aufteilung des Bildes schlecht, da es kein klares Motiv gibt sondern der Schnee am unteren Bildrand beinahe schüchtern  einfach so rumliegt.

Brücke

Eigentlich hätte ich gerne mehr Schneetreiben draufgehabt, dafür müssen angeschneite Bäume reichen.

Tunnelblick mit Radler

Gerade als ich meine Kamera gezückt hatte, kam von hinten ein Farradfahrer an und ich habe einfach abgedrückt – gut so. In Gimp habe ich die Farben für Schatten und Glanzlichter ein wenig verändert und das Bild perspektivisch gerade gerückt, da der Tunnel sonst verzerrte Geometrie gehabt hätte – was zu einem sehr unruhigen Bild geführt hätte.

Mit dem letzten Bild bin ich ziemlich zufrieden, die beiden davor sagen kaum etwas aus, finde ich. Ich glaube Menschen im Bild machen viel her, das sollte ich weiterverfolgen. 🙂

Zielgruppenvergrämung leicht gemacht

In den letzten Tagen gab es einige Nachrichten, die nicht so erfreulich waren, wenn man Google-Produkte benutzt. Google Reader wird abgeschaltet und sehr viele Leute im Internet sind frustriert darüber.
Vor einigen Jahren hat sich Twitter von den Entwicklern abgewandt und angefangen, ihre Schnittstellen zu schließen bzw. einzuschränken. Auch darüber sind viele Leute nicht glücklich und versuchen mit App.net eine Alternative aufzubauen, für die man bezahlt statt Werbung zu sehen (bzw. nicht, wenn man Adblocker verwendet).

Das sind Beispiele dafür, wie man die Zielgruppe der early-Adopter, der Bastler und Tüftler, der Hacker, der Leute, die sich für eine Sache so begeistern können, dass sie freiwillig Zeit da reinstecken und anderen Leuten davon vorschwärmen, nicht versteht.
Mit der Playstation3 und dem anfangs verfügbaren Linux-Modus wurde diese Zielgruppe gezielt davon abgehalten, schlimme Dinge mit der Playstation zu machen, da durch den Modus vieles bereits möglich war. Das war geschickt und hat die Playstation3 lange davor bewahrt, geknackt und unlizensierte Kopien abspielen zu können.

Die Faustregel lautet also: Schaffe ein tolles Produkt und mache offene Schnittstellen dran, damit Leute mit viel Energie und Visionen darauf aufbauen und tolle Anwendungszwecke entwickeln können, die das eigentliche Produkt noch besser macht. Erlaube Wildwuchs, die Kreativität muss raus und die Community wird es dir danken. Weiterlesen

Weitere Bilder im Beitrag:

Schnee. Als Erinnerung für den Sommer

Man sollte Weihnachten auf Ostern legen. Dann hätten wir an Weihnachten Schnee und auch der Einzelhandel profitiert durch eine 6-monatige Vorweihnachtszeit.Damit ich im Sommer, wenn ich Sehnsucht nach Winter habe, mir etwas anschauen kann, habe ich mal ein paar Bilder gemacht.
Für die Bilder habe ich wieder meine gute alte Fujifilm F31fd benutzt, die ich nur noch selten benutze. Meistens benutze ich die Kamera meines Smartphones, da ich die Bilder dort viel schneller weiterverarbeiten kann um sie zu Dropbox oder Twitter zu schieben.

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