Mehr Winterfotos

Durch meinen Vater bin ich vor kurzem auf den Youtube-Kanal DigitalRev TV gestoßen. Dort werden digitale Kameras reviewed (wie der Name schon sagt) – aber die Art der Präsentation ist das, was ich fesselt. In typischerweise zehn Minuten stellen sie zwei Kameras gegenüber, geben Tipps für bestimmte Situationen oder probieren etwas verrücktes aus, was doch noch mit Fotografieren zu tun hat. Der „Presenter“ Kai W bringt eine lockere, etwas flapsige Atmosphäre rüber und vor allem brauchen sie für ihre Fotos irgendwas zu fotografieren – und da fängt in den Videos oft der Spaß an.
Wenn man sich das anguckt, hat man auf jeden Fall einige nette Bilder im Video und sieht die Situation, wie die Bilder gemacht wurden. Das ist recht inspirierend. 🙂

Weil ich letztens bei den Schneebildern als Erinnerung für den Sommer bereits meine FUJIFILM FinePix F31fd wieder benutzt habe und recht erstaunt war (völlig albern eigentlich), dass das so viel besser aussieht als das, was die Kamera meines Smartphones macht, musste ich nochmal ein wenig den Schnee aufnehmen und herumprobieren.

Schnee auf Baum

Schnee im Vordergrund und ich wollte vor allem mal einen unscharfen Hintergrund haben – etwas, was ohne ein „großes“ Objektiv eher schwierig ist. Leider ist die Aufteilung des Bildes schlecht, da es kein klares Motiv gibt sondern der Schnee am unteren Bildrand beinahe schüchtern  einfach so rumliegt.

Brücke

Eigentlich hätte ich gerne mehr Schneetreiben draufgehabt, dafür müssen angeschneite Bäume reichen.

Tunnelblick mit Radler

Gerade als ich meine Kamera gezückt hatte, kam von hinten ein Farradfahrer an und ich habe einfach abgedrückt – gut so. In Gimp habe ich die Farben für Schatten und Glanzlichter ein wenig verändert und das Bild perspektivisch gerade gerückt, da der Tunnel sonst verzerrte Geometrie gehabt hätte – was zu einem sehr unruhigen Bild geführt hätte.

Mit dem letzten Bild bin ich ziemlich zufrieden, die beiden davor sagen kaum etwas aus, finde ich. Ich glaube Menschen im Bild machen viel her, das sollte ich weiterverfolgen. 🙂

12 Kommentare zu “Mehr Winterfotos

  1. Bonsaiheld

    am 22.03.2013 um 11:56

    Hübsche Bildchen in einer inspirierenden Gegend. Das ermuntert mich, auch wieder meine Kamera auszupacken. 🙂

    • Faldrian

      am 22.03.2013 um 11:58

      Das ist ein kleiner Matschweg an der Autobahn mitten in der Stadt hier. Ich kann mal eben noch die Geolocation dranpappen, das sollte das WP-Plugin auch anzeigen können. 🙂

      Aber klasse, pack mal aus und leg los, der Frühling kommt und es gibt so viele schöne Motive. Was die Leute beim DigitalRev auch immer sagen: „Be there and wait for the magic to happen.“ … also hat Fotografie recht viel mit Geduld zu tun.

    • Mario P.

      am 22.03.2013 um 13:19

      Hi Faldrian,
      Fotografieren hat in der Tat viel mit Geduld zu tun! Das stelle ich besonders auf den Turnieren immer wieder fest! Von 800 Bildern bleiben am Ende kaum mehr als 150 bis 200 übrig! Fotografieren kann zur Sucht werden, wenn man feststellt, was man als „Laie“ bereits für geniale Bilder machen kann. Wenn man dann auch noch ein etwas besseres Equipment hat, können schon atemberaubende Bilder dabei heraus kommen! Übrigens, einen unscharfen Hintergrund erreicht man nicht mit einem großen oder kleinen Objektiv! Entscheidend ist die Blende des Objektives dabei! Falls Du Blut geleckt haben solltest, kann ich dir nur diese (http://foto-podcast.de) empfehlen! Da wird sehr viel verständlich zur Fotografie erklärt!

      LG
      Mario

    • Faldrian

      am 22.03.2013 um 13:24

      Ah okay… das mit dem Objektiv mag ein Trugschluss meinerseits sein, weil ich beim Smartphone immer den Eindruck habe, entweder ist alles scharf oder nichts. Bei „großen“ Kameras gibt es eher mal Spiel mit der Schärfe, das merke ich ja schon bei meiner Videokamera, dem mit Abstand teuersten Foto-Equip, was ich da habe.
      Danke für die Klarstellung. In den Podcast schaue/höre ich dann mal rein (wobei es natürlich toller wäre, wenn das ein reines Hobby-Projekt wäre, sieht mir eher wie ein Presseerzeugnis aus). 🙂

  2. Mario P.

    am 22.03.2013 um 13:46

    Ja, das stimmt allerdings! Es ist die Seite von Blende 8 (Galileo Press). Aber für Amateure oder welche die es werden wollen sehr informativ und gut geeignet! Im Archiv findet man viele Erklärungen zu Objektiven, Kameras, Blendeneinstellungen und -auswirkungen, internern/externen Lichtquellen, etc.! Die meisten Videos sind auch nicht länger als 10-15 Minuten!

    • Faldrian

      am 22.03.2013 um 13:48

      Ich habe mal ganz kurz reingeschaut und es war auch okay, bis dann von unten ins Videobild ein Buchhinweis eingeblendet wurde – und ich war raus. Ich will doch inhaltliches haben und keine Werbeveranstaltung eines Verlages gucken. Vielleicht bin ich da ein wenig empfindlich, aber ich mag keine Oberlay-Werbung, weshalb ich auch lange kein Fernsehen mehr schaue. 🙂

    • Mario P.

      am 22.03.2013 um 14:32

      Naja, man kanns auch etwas übertreiben!! 😉
      Es geht um den inhaltlichen Nutzen und nicht um die Werbung! 😀

    • Faldrian

      am 22.03.2013 um 14:33

      Klar gehts darum. Aber wenn die Präsentation mich abschreckt, kann ich den inhaltlichen Nutzen nicht nutzen. Einfach falsch gemacht. Links zu Büchern im Artikel zum Video wäre okay gewesen, aber nehmt die Werbung aus meinem Gesicht.

    • Mario P.

      am 22.03.2013 um 14:36

      Das sind vielleicht 10 Sekunden aber Du mußt es ja selber wissen! Falls Du sonst Infos dazu suchst, hilft Google sicher auch zu Seiten, die keine Einblendungen haben.

    • Faldrian

      am 22.03.2013 um 14:38

      Ja natürlich, das bekomme ich schon hin. Wie bereits gesagt, danke für den Link.

  3. Bernd

    am 22.03.2013 um 19:35

    Also Bild 2 finde ich auch gar nicht so übel. Das Auge wandert, da es links im Bild blockiert wird, kurz nach rechts den Anhang hinauf und kommt wieder zurück auf den Weg und sucht den einzigen Ausgang, nämlich vor dem Geländer (der Brücke, vermute ich) entlang. Und da kommt der Faktor des Unerwarteten ins Spiel: was wird dort, wo wir nicht hinschauen können, aber offensichtlich hinmüssen, auf uns warten? Die recht düsteren Stämme der Bäume, die Schneestimmung ohne Sonne und die wenige Farbe steigert diese ansatzweise düstere Erwartung noch.
    Im übrigen hast du Recht: Menschen im Bild sind meist interessant, vor allem wenn es im Interaktion zwischen Menschen oder in einer gesetzten Umgebung geht -> „street photography“ eben. Spontan fallen mir Blogs wie http://blog.mingthein.com/ oder http://robinwong.blogspot.de/ ein.

    • Faldrian

      am 22.03.2013 um 19:38

      Oh, dankeschön für die nette Beschreibung. 🙂
      Die beiden Blogs gucke ich mir mal an. Das letzte Bild habe ich auf DeviantArt geladen und da schon unter street photography gepackt.

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