Zwischenahner Woche

Diese Woche war Zwischenahner Woche (Achtung, die Homepage ist so hässlich, dass ich sie beinahe nicht verlinkt hätte. Mensch Leute, ein einfaches WordPress oder sowas sollte doch heute Minimum sein… oder irgendein CMS…).
Grundsätzlich ist es ein erweitertes Straßenfest mit abgesperrter Straße, vielen Ständen und Kleinkünstlern. Früher war viel mehr privater Flohmarkt, also die Leute haben es genutzt um ihren gebrauchten Kram loszuwerden. Heute scheint das eher ins Internet abgewandert zu sein, so dass vor allem Verkaufsstände die Straße säumen.

Kaufen. Jetzt.So auch dieser Herr, der mit einer unvergleichlichen Leidenschaft den „schnellsten Hobel der Welt“ verkaufen will. Sein Stil hat etwas. 🙂

GewürzstandMarktsituationen mag ich ja doch ganz gern. Vor allem wenn es total überladene Stände mit vielen Details sind und man den Verkaufsdialog irgendwie abgebildet bekommt.

Belgisches BierNun aber genug Verkaufsdinge, weiter zu ein wenig Erfrischung! Es gab natürlich auch reichlich Bier- und Essensverkaufsbuden – und dort gab es leckeres belgisches Bier!

Die musikalische Untermalung an allen Orten war besonders scheußlich… überall liefen wirklich grauenhafte Schlager, nahe am Kurgebiet meinte ein Schmalzsänger zu einem relativ billig konstruiertem Hintergrundgedudel etwas vortragen zu müssen, dass nicht einmal NDR 1 gespielt hätte…

Das Publikum bestand auch vorwiegend aus alten Leuten und ihren Enkeln, eventuell nochmal einer jungen Familie und Jugendlichen, die aber meistens nur auf der Durchreise waren (mit Fahrrad) oder aber an den Ständen arbeiteten.

KnabberkramsDieser junge Mann war sehr begeistert von den salzigen Knabbersachen auf dem Tisch – ich glaube wir waren alle so. 🙂

In der Bahnhofsstraße waren viele schöne Holzarbeiten zu bewundern, z.B. diesen Drachen für nur 19 Euro…

Drache… oder eine ganze ARMEE von Eulen. Au weia.

Viele Eulen...Für die Liebhaber eher klassischer Musikinstrumente gab es das Synchronorgelteam, das schon so lange auf der Zwischenahner Woche ist, seit dem ich sie das erste Mal gesehn habe.

SynchronorgelnDer Kurpark selbst war mit allerlei Geschmacklosigkeiten gefüllt, die man heutzutage auf einen Ventilator stellen kann, um sie aufzupusten und in die Landschaft zu erheben.

AufblaslippenMehr war auch eigentlich nicht zu sehen. Vielleicht könnte man speziell zu Aufführungen oder zum Festumzug dort noch etwas anderes erleben, aber eigentlich… reicht das schon so. 🙂

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