Endlich Frühling!

Scheinbar wird es Frühling. Das jedenfalls glauben einige Bäume und Sträucher und legen ordentlich damit los, meine Nase zu terrorisieren. Das Gute ist aber, dass draußen schönes Wetter ist und das musste ich auf einem kleinen Spaziergang zum Hörnle ausnutzen.
Auf der Promenade war einiges los, alle wollten das Wetter genießen und manche nahmen die ganze Familie mit.

Gassi gehenVom Wasser war „Bom! Bom! Bom!“ zu hören, aber da kam keine Galeere, nur ein ziemlich schnelles Ruderboot. Die sonstigen Seebewohner ließen sich davon aber nicht stören.

Bom! Bom! Bom!Bootvögel!Sonnende Ente

Am Hörnle selber sind die Bäume auch gut durch den Winter gekommen, einige von ihnen hatten ihre Winterklamotten noch nicht ganz wieder ausgezogen.

Winterklamotten

Da es schon ziemlich fortgeschrittener Nachmittag war, stand die Sonne tief und der Rückweg war im Gegenlicht. In Konstanz ist so gut wie immer Nebel… und in diesem Fall war er noch angestrahlt.

Konstanz Silhouette

Achja… Frühling. Also nochmal eben das Markenzeichen fotografiert und damit wünsche ich euch noch einen angenehmen Rest-Sonntag. 🙂

Krokusse - Mal wieder.

6 Kommentare zu “Endlich Frühling!

  1. simonnickel

    am 09.03.2014 um 20:44

    Also hier in Göttingen lassen sich noch nicht so viele Blumen blicken, habe vorhin extra nochmal kurz nachgeguckt. Schön warm und alles voller Leute war es trotzdem.

    • Faldrian

      am 09.03.2014 um 20:46

      Das klingt doch auch schon mal gut. Ich hätte beinahe einige Leute gestört und gefragt, ob ich ein Foto von ihnen machen kann… aber ich glaube da müsste mich mal jemand mit auf „Streetphotography“-Tour nehmen und dafür sorgen, dass ich da die Hemmungen verliere. Wenn man vorher nachfragt, ists ja okay und da können dann ganz bezaubernde Bilder bei rausfallen. :)\n\nFällt mir nur grad ein bei „voller Leute“.

    • simonnickel

      am 10.03.2014 um 10:19

      Habe da auch nicht viel Erfahrung (bisher nur Fotos von Menschen gemacht, die man bewusst nicht erkennen soll). Aber wenn man vorher fragt, wird das bestimmt gestellt und ist dann eher Portrait als Street. Also vorher/nachher Fragen je nachdem was man erreichen will. Nachher hat vielleicht auch den Vorteil, dass man ihnen das Ergebnis zeigen kann.

      Aber auch generell finde ich das Recht am eigenen Bild ziemlich schwachsinnig, solange man sich an einem öffentlichen Ort befindet. Auch wenn das viele Menschen anders sehen.

    • Faldrian

      am 10.03.2014 um 17:46

      Naajaa, also ich finde es schon in Ordnung, dass ich – wenn jemand offensichtlich ein Foto von mir macht und ich mich gerade nicht vorzeigefähig fühle – ihm sagen kann, dass er das lassen soll. Soviel Selbstbestimmung mag ich ja doch. Geht in eine ähnliche Kerbe, in die auch das „Ich tagge meine Freunde auf dem Bild, das ich gemacht habe“ bei Facebook geht. Da möchte ich auch widersprechen können.\n\nAus eben jedem Grund könnte ich wohl kaum ohne zu Fragen bewusst Fotos von Leuten auf der Straße machen. Ich käme mir schäbig dabei vor, weils gegen meine eigene Vorstellung davon geht, wie man sich gegenüber anderen Leuten verhält.\nHm… dann nennen wir es Straßenportrait. Dann würde ich die gerne machen. 😉 Aber auch gerne ohne dass es gestellt wirkt. Hm.\n\nOder aber vielleicht kommt es stark auf die Situation an. Wenn jemand total in etwas vertieft ist und dabei total interessant aussieht, würde ich vielleicht doch erst abdrücken und dann hingehen und zeigen und fragen, ob ich es anonym bei mir veröffentlichen darf.

  2. Hanna

    am 20.03.2014 um 02:58

    Zum Thema „Menschen erkennbar fotographieren“:
    Im Prinzip hat diese Problemstellung ja nicht nur einen rechtlichen, sondern auch einen moralischen Aspekt: Werde ich der abgebildeten Person gerecht? Oder – noch komplizierter: Kann ich in einem Foto dem abgebildeten Menschen in seiner Gesamtheit als Individuum (Selbstbild/Frembild), Teil einer Religion/Gesellschaft/Epoche (?)… gerecht werden? Wenn man anfängt, diese Fragen in den Fotographierprozess einfließen zu lassen, wird es schwer, überhaupt noch Menschen „einzufangen“…

    • Faldrian

      am 20.03.2014 um 07:53

      Na dann kommts aber drauf an, welchen Anspruch man ans Fotografieren stellt. Das sind z.B. Fragen, die ich mir gar nicht stelle – du kannst sowieso nur das Abbilden, wo Licht drauf fällt. Klar kann man ein wenig des Charakters eines Menschen ablichten, aber ich mache mit einem Foto keine umfassende Biografie.\nWenn sich die abgelichtete Person auf dem Bild gefällt oder es interessant findet und ich auch damit zufrieden bin, ist alles erreicht. 🙂

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