Regensburg

Ich war auf einem Wikitreffen in Regensburg – mein erstes Wikitreffen – und es war echt nett, viele tolle Leute und auch noch eine Stadt, die sich gut ansehen lässt. Dazu habe ich mal die interessantesten Fotos hier zusammengesammelt.

Luftaufnahme RegensburgLuftaufnahme von Regensburg … naja, es gibt da so eine Metallnachbildung der Stadt, dass sie vom Regen nass war fand ich nur um so lustiger, weil das besser zu Regensburg passt. 😀

Die üblichen Besichtigungen der Kirchen und solcher Bauwerke durften nicht fehlen, das sah schon beeindruckend aus, wenn auch man schon recht genau wusste, was einen in einer Kirche erwartete.

Dom St. Peter Fantasieturm in der Alten KapelleIn der Alten Kapelle gab es dann verschiedene Deckengemälde, die auch aus einem Märchenbuch stammen konnten (und ich konnte keinen religiösen Bezug erkennen, dadurch erschienen sie noch einmal interessanter). Außerdem war es dort so übertrieben mit Gold ausgeschmückt, dass man fast eine Sonnenbrille gebraucht hätte.

Kulturell wechselte sich das direkt mit dem ab, was man beim Herausgehen aus der Alten Kapelle lesen durfte:

... aber Rechtschreibkorrektur… aber eine Rechtschreibkorrektur. Ich kaufe ein U.

Besser waren dann solche Schilder (neben den üblichen „Fahrräder abstellen verboten“-Schildern):

Wichtiger HinweisDort standen auch keine. Nur Buchsbäume.
Weiter geht’s durch die kleinen Viertel mit ihren engen Gassen… schon ganz nett, gerade weil die Häuser die Sicht so schön einrahmen. Aber wenn man in Konstanz wohnt ist das auch nicht ganz ungewohnt.

GasseOder auch mal so eine Gasse mit Torbogen… und wichtigem Stillleben am Ende der Gasse:

Tonne am Ende des TunnelsIch bin ein Zwerg, holt mich hier raus!Unartige Gartenzwerge werden weggesperrt…

Als Ausflug haben wir dann noch das nahe gelegene Walhalla besichtigt, ein großes Ding, gebaut aus großen Klötzen, die so harte Kanten hatten, dass mir die römischen Befestigungsanlagen besser gefielen, die man in der Stadt immer in Teilen anderer Gebäude oder integriert in ein Parkhaus sehen konnte.

Auf dem Weg dahin gab es dann noch einiges Naturzeugs…

EntspannungsschafRaupeTriebeUnd schließlich das einzige Bild, was ich wirklich vom Walhalla-Dingsda gemach habe, dem ich irgendetwas abgewinnen konnte:

PfeilerSpannender waren dann am Abend noch einige Aufnahmen von Feuer… wie ihr beim Kerzen-Beitrag letztens sehen konntet, mag ich sowas. Hier wurde nun Absinth ritualisiert verköstigt und das Foto habe ich als erstes in die Wikipedia reingepackt. 😀

Absinth am BrennenWie immer hoffe ich, dass euch die Bilder gefallen, einen netten Gruß an alle, die dabei waren und hinterlasst doch einen Kommentar, wenn es euch gefallen hat oder ihr irgendwas anzumerken habt.

7 Kommentare zu “Regensburg

  1. Ute

    am 15.04.2014 um 09:26

    Du hast wieder sehr schöne Motive gut eingefangen. \nDie engen Gassen gefallen mir sehr gut. Es ist immer sehr schwierig, den richtigen Spagat zwischen Schatten und Licht hinzubekommen. Ich finde, das ist Dir gut gelungen.\nDer Gartenzwerg tut mir echt ein wenig leid. So hinter Gittern. :-)\nTolle Fotos.

  2. Bernd

    am 15.04.2014 um 11:16

    „Bitte hier keine Lorbeersträucher abstellen.“ ROFL \nSchön, und unterhaltsam geschrieben. Danke.

  3. Bernd Kleinert

    am 15.04.2014 um 20:06

    Danke für die tollen Fotos. Sie erinnern mich daran, dass ich noch nie in Regensburg war. Und das als Franke und damit Bayer. Wird also Zeit für nen Abstecher dorthin.

  4. Monika Lengenfeld

    am 15.04.2014 um 20:50

    Wieder wunderschöne Bilder. Es ist immer eine Freude deine Fotos anzuschauen. 🙂

  5. Violine

    am 02.06.2014 um 15:21

    Toll, dass Du Dich so anstrengst für die Bilder. Sind auch sehr gut geworden.

    Das mit den Schafen hat mich gleich an Stephan Kleinerts Schafbild erinnert, dieses schiefe (weiss gar nicht, ob er das auf Diaspora eingestellt hat).

  6. Katha

    am 07.03.2016 um 21:08

    Die Deckengemälde in der Alten Kapelle beziehen sich auf die Lauretanische Litanei, das ist ein in der katholischen Kiche verwendeter Preisgesang an Maria. Dort werden ihr verschiedene Beinamen verliehen, z.B. „Spiegel der Gerechtigkeit“, „Sitz der Weisheit“, „Kelch der Hingabe“ oder eben „Turm aus Elfenbein“. Diese Namen beziehen sich alle auf irgendein Ereignis im Leben von Maria, wo sie eben gerecht, weise, voller Hingabe oder stark wie ein Turm war. Und deswegen werden in Marienkirchen gerne diese Symbole anstatt traditioneller Bildszenen abgebildet. Hoffe ich konnte ein bißchen Licht in die Angelegenheit bringen. Ansonsten ein sehr schöner Bericht über Regensburg. Es ist interessant, die Stadt mal aus den Augen eines nicht Einheimischen zu sehen 🙂

    • Faldrian

      am 07.03.2016 um 21:14

      Wow, vielen Dank für diese Erklärung! Ich bin ja gar nicht religiös unterwegs und selbst aus einem geschichtlichen Blickwinkel hab ich keine Ahnung, daher finde ich es immer besonders faszinierend, wenn jemand diese alten Zusammenhänge oder Geschichtchen, die Gedanken hinter bestimmten übergebliebenen Dingen oder Bräuchen erklärt.

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