Zugwochenende

Guten Morgen!Ich war am Wochenende wieder mit der Bahn unterwegs. Bei den Distanzen, die ich dann fahre, bedeutet das frühes Aufstehen. Ich wurde dafür aber durch diesen schönen Himmel entlohnt. 🙂

Am RheinEs ging mit dem Zug am Rhein entlang, eine der Strecken, die mich am stärksten an Modelleisenbahnen erinnern. Auf der einen Seite fährt man selber entlang, auf der anderen Flussseite fährt irgendein anderer Zug mit der Bergkulisses im Hintergrund und sieht aus, wie ein Spielzeugzug.

Fotografieren aus dem Zug heraus ist schwierig, da die Scheiben diverse Beschichtungen und Reflektionen haben, aber ein ganz paar Bilder sind doch was geworden.

Besonders spannend fand ich die Wolkenmuster, die ihre Schatten auf die Berge warfen und darüber hinweg zogen und damit ein hübsches Hell-Dunkel-Wechselspiel erzeugten.

WolkenmusterVom Wochenende selber gibt es keine zeigenswerten Bilder – es war supertoll und wir hatten eine Menge Spaß, nach so kurzer Zeit heißt es dann aber wieder Rückfahrt. Das Wetter hat sein bestes für eine entsprechende Stimmung getan (nicht nachbearbeitet):

Zurück in den AlltagBis zum nächsten Mal im November. 🙂

Dieser Beitrag wurde in abgelegt. Für Bookmarks: Permalink.

2 Kommentare zu “Zugwochenende

  1. Alex

    am 04.09.2014 um 00:01

    Frühes Aufstehen ist ja so gar nicht meins. Aber wenn man dafür mit einem Sonnenaufgang wie in deinem ersten Bild begrüßt wird hat es sich dann doch irgendwo gelohnt 🙂
    Das letzte Bild am Bahnhof fasziniert mich. Kann dir nicht genau sagen warum, aber es ist so.

    • Faldrian

      am 04.09.2014 um 00:05

      Auja, das letzte Bild ist auch seit langer Zeit mal wieder mein Lieblingsbild. Für mich stimmt da einfach vieles:
      – Die Stimmung mit den Reflektionen auf dem nassen Beton
      – die Linien der Bahngleise / Kanten / Stromleitungen, die ein Gefühl von Weite erzeugen
      – das menschliche, was durch die Beine von der Seite reinragt — aber auch die Anonymität, weil nur die Beine von der Person zu sehen sind. (Voll reininterpretiert: Bahnhof mit dem Transport von Menschen passt gut zu Beinen einer Person. Der Mensch auf seine eigenen Transportmittel reduziert)

      Das ist jedenfalls, was ich mir (hinterher!) bei dem Foto dachte. Während des fotografierens wars nur „boa, klasse Stimmung … jetzt mal Kamera 30cm über den Boden halten und gucken, wie es wird“. Unterbewusst lief da vielleicht mehr ab. 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine Email wird nicht veröffentlicht, Name und Email müssen angegeben werden.