Smile!

Da ich mich gerade ziemlich mit dem 100 Strangers Projekt beschäftige und das Forum der Flickr-Gruppe durchwühle… bin ich auf dieses Video gestoßen, das einfach nur toll ist und ein wenig zeigt, wie man auch wohl reagieren könnte oder welche Auswirkungen es haben könnte, wenn man eben großartig zueinander ist und jemanden vielleicht etwas geben möchte -- vielleicht der Perspon ihr Portrait schenken möchte.

(Das Video ist natürlich nicht von mir und damit auch nicht CC. Die Details einfach der Youtube-Seite entnehmen.)

Wolkenberge

WolkenbergeDas war gestern, eine Stunde vor einem Gewitter. Irgendwie sieht man den Wolken bereits an, dass dort eine Menge Energie enthalten ist, die sich bald entladen wird.

Meta: Du wirst bemerkt haben, dass der Blog jetzt anders aussieht. Nach vier Jahren wollte ich mal wieder ein aktuelles Theme verwenden und werde das noch ausgiebig anpassen und aufhübschen – aktuell ists erstmal nur halbfertig installiert, damit ich mal den Stein ins Rollen gebracht habe und nicht mehr zurück kann. Ich hatte es schon vor längerem vor, aber mir für die Umstellung nie Zeit genommen.

Das neue Theme bietet eine schönere Aufteilung mit den Bildern an – und vor allem sind die Bilder ~100px breiter und ich habs so gemacht, dass sie einigermaßen hübsch und ohne Rahmen im Text hängen. Da ich sowieso zum allergrößten Teil Fotografie-Beiträge verfasse, war mir das gute Zusammenspiel von Beschreibungstext und großen Bildern wichtig.

Ich hoffe der Theme gefällt schon mal, ist aber lange noch nicht fertig. 🙂

Selfie am See

Heute habe ich wieder versucht, mit meinem 100 Strangers Projekt anzufangen… aber habe mich wieder nicht getraut jemanden anszusprechen, obwohl ich mindestens vier Leuten begegnet bin, die mir aufgefallen sind. Was ich aber merke: Ich schaue Leute viel mehr an und suche auch eher mal den Blickkontakt… spannend.

Selfie am SeeStattdessen habe ich ein paar Fotos gemacht um überhaupt was zu machen… in diesem Fall fand ich die Wolken schön. Dass ich dabei noch Leute erwischt habe, die gerade ein Selfie von sich machen während ein Piratenschiff im Hintergrund langsegelt, auf das wiederum das Pärchen ganz links schaut… das hat sich so ergeben. 🙂

Golden angestrahltDas Abendlicht strahlte die Gebäude gut an, so dass dies wohl eins meiner besseren Bilder der Häuserreihe ist. Auch schön: Die Spiegelungen im See von den Fenstern des hohen Turms im Eckhaus.

Eine DiasporaDie Makro-Funktion muss ich auch mal testen… die Unschärfe dieser Kamera ist viel schöner als bei der X20, außerdem ist die Schicht von scharfem Gras am Boden noch nett. Ansonsten… joa. Passt. 🙂

Blühender WeinDer Wein Blauregen klettert fast schon erhaben an diesem Gebäude hoch und lässt die volle Blütenpracht raushängen. Im flachen Sonnenlicht wirkte der Wein noch plastischer, als er hier auf dem Bild dargestellt ist, aber man kann ja nicht alles haben.

100 Strangers

Ich bin auf Flickr über die 100 Strangers Gruppe gestolpert. Ich glaube ich hatte ein tolles Portrait in den „Explores“ gefunden und bin dann durch den Beschreibungstext auf das Projekt gekommen. Bei 100 Strangers ist die Idee, dass man 100 Leute, die man noch nie zuvor getroffen hat porträtiert und dabei sowohl seine sozialen als auch die fotografischen Fähigkeiten verbessert.

Das hört sich erst mal ganz super an, da ich sowieso vor hatte, mal mehr Personen zu fotografieren. Ich habe genug Gebäude, Blumen, Makros und andere Dinge fotografiert, die sich nicht groß widersetzen können. Fotos von Menschen haben nochmal eine ganz andere Ebene von Reiz, erreichen ein anderes Level von „schaue ich mir gerne an und finde ich interessant“.

Erster Versuch…

Ich bin also heute im Zuge meiner Kamera-Testrunde losgezogen und bin die üblichen Promenadenbereiche und Parkanlagen entlanggegangen. Dort waren genug entspannte Leute, die sonst nichts groß zu tun hatten. Bei mancher Person dachte ich auch „joa, sieht nett aus, könnte man eigentlich“ und zwei Mal war ich kurz davor, diejenige Person anzusprechen… aber habe es dann doch nicht getan.

Ich glaube ich muss mir erst mal Freunde schnappen und ein wenig Sicherheit im Fotografieren von Portraits gewinnen. Ich möchte dann nicht wie ein völliger Dilettant vor irgendjemandem stehen und am Ende unterirdische Fotos herausbekommen (wobei das mein Subjekt gar nicht merken würde…).

Ich habe hohen Respekt vor Fotos von Personen und würde niemals Fotos machen ohne zu Fragen oder implizites Einverständnis. Diese Wertschätzung hindert mich aber auch ein wenig daran, Leuten zuzutrauen einfach „ja“ zu sagen, wenn ich sie nach einem Portrait frage.  Wie die anderen Leute außerhalb meiner Filterblase in der Hinsicht ticken werde ich durch das 100 Strangers Projekt erfahren.

Und am Ende…

Auf dem Rückweg zu meinem Fahrrad ist mir dann ein junger Typ aufgefallen, der gerade bei einem Rentnerpärchen stand und mit denen über irgendwas redete, was sich anhörte, als würde er eine Befragung durchführen. Der Typ sah auch aufgeschlossen aus, wäre also auch ein würdiges Portrait geworden. Ich habe auf jeden Fall gewartet, bis er nicht mehr mit den Leuten beschäftigt war und habe ihn dann angesprochen.

Ob er denn eine Umfrage mache? … „ja“, sagte er. Ich erzählte vom 100 Strangers Projekt und dass ich da ein ähnliches Problem hätte wie sie, wenn sie Leute ansprechen würden – welche Erfahrungen er denn da gemacht hätte und ob er da irgendwelche Tipps hätte. Ich merkte, wie er sich lockerte und eine Ahnung auf seinem Gesicht erschien, was ich eigentlich von ihm wollte. So in etwa beschrieb er gleichzeitig auf, dass man direkt mit dem Anliegen und ein wenig Kontext auf die Leute zugehen muss. Er und sein Kumpel wären von der Uni und haben immer mit „Wir sind Studenten an der Uni und machen eine Umfrage“ vorgestellt und das hätte die Leute nicht zur Flucht verleitet.

Wir haben noch ein wenig darüber geredet, er verstand mein Problem. Ich wollte nicht so weit gehen und ihn jetzt nach seinem Portrait fragen… das wäre zwar eine Chance aber nach meiner Einleitung hätte das sehr verzweifelt gewirkt.

Insgesamt kam mir die Situation sehr „meta“ vor… ich spreche jemanden an (weil er Leute anspricht) um mit ihm darüber zu reden, wie man Leute anspricht.

Aber nächstes Mal bestimmt!…

Vorher werde ich Portraits üben. Aber dann mache ich das einfach. Ich suche mir jemanden mit Ausstrahlung und überlege mir, was genau ich von der Person möchte und was meine Aufmerksamkeit an der Person gefangen hat – und dann ziehe ich das durch! 😀

Kameratest-Spaziergang

Ich habe mir eine neue Kamera gegönnt, die Fuji X-E2. Für mich war ausschlaggebend, dass ich einen großen Sensor mit wenig Rauschen habe (mit APS-C hat die Kamera 4x so viel Sensorfläche wie die Fuji X20) und die Möglichkeit, sehr lichtstarke Objektive zu verwenden – und ich bin bereits begeistert.

Die Farben und Schärfe beim betrachten der RAW-Bilder 1:1 herangezoomt sind wunderbar… kristallklar. Zudem gefällt mir am Sensor sehr gut, dass die Kamera jetzt 3:2 Format hat, die X20 hatte 4:3, bei dem ich oft dazu tendiert habe etwas zu croppen.

Genug Tech-Talk – sie funktioniert. Daher gibt es jetzt mal ein paar Bilder vom heutigen Spaziergang.

SeestraßeStadtgartenWeiter an der Seestraße entlang befand sich ein kleiner Zoo, weil eine Mutti mit Kind die Vogelwelt mit Brot fütterte… ein Schwan war da der Platzhirsch, hat die Treppe vollgepupst und alles Brot weggeschnappt. Ja, ich meine dich, du gieriger Schwan!

Da gibts BrotGieriger Schwan Weiterlesen

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Quaaack

EnteEnte am Konstanzer Hafen. Ganz schön zutraulich lief die da rum, hat ein wenig herumgequakt und fand es gut in der Sonne. 🙂

Nach Bodman

BaumGestern war ich wieder mit dem Fahrrad unterwegs. Nachdem ich bei der Tour von letzter Woche in Dettingen aufgehört hatte und dort eine weitere Fahrradroute nach „Bodman“ führen sollte, habe ich gestern ausprobiert, wohin sie wirklich führt. Sie führt nicht direkt nach „Bodman“, sondern beinahe nach Radolfzell. Irgendwann hatte ich das Gefühl, ich komme nicht mehr richtig vorwärts, habe mein Navi auf „Bodman“ eingestellt und bin nach Navi gefahren. Ging auch.

Wie dem auch sei – die Landschaft war wieder schön. Allerdings merke ich hier immer wieder, dass diese Hügel wirklich nerven. Immer wenn ich gerade in einem der kleinsten Gänge hochgestrampelt bin, vergieße ich eine kleine Träne bei der Abfahrt mit 40 km/h bei dem Bedanken „Aber meine schöne Lageenergie… schnüff.“ 😉

On the Road WaldgrünBäume sind ja nicht immer Bäume… manche „stechen einfach heraus“. 😀 Weiterlesen

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