Dauerregen

Raining

Als ich aufgewacht bin, hat es geregnet. Die Wettervorhersage meinte dann, das würde sich den ganzen Tag auch nicht ändern. Wunderbar! dachte ich mir. Dann kann ich nachher noch los und Fotos mit Regenstimmung machen. Habe ich dann gemacht und die Ergebnisse seht ihr hier.

Obiges Bild entsteht, wenn man sich in eine Pfütze hockt und dann hinterher die Gradationskurve und Belichtung so lange anpassst, bis man schön viel Kontrast und „knackige“ Kanten bekommt… ich mag das Ergebnis sehr. 🙂

MakrobalkonDrop FujiX20

Noch daheim auf dem Balkon… ich wollte testen, wie gut die Fuji X-E2 mit Makro umgehen kann… ich glaube eher, das Objektiv ist nicht für Makroaufnahmen spezialisiert. Links ein Bild mit der X-E2, rechts der gleiche Balkon aber mit Super-Makro-Modus der Fuji-X20 als Vergleich.

Tapfere Hummel

Eine tapfere Hummel ist bei dem Nieselregen unterwegs und hat den ganzen Bewuchs für sich. Ich finds großartig, dass sie hier extra für mich still gehalten hat… ein zweites Foto ist mir nicht gelungen, da sie reißaus genommen hat.

Conifer with drops

Noch etwas Regenstimmung an Bäumen… ich hatte noch mehr Bilder von anderen Pflanzen mit Tropfen dran, aber die wirkten so unruhig, dass sie mir dann gar nicht mehr gefallen haben, obwohl es scharf war und im Prinzip ganz nett war… nur die Gesamtwirkung war unbefriedigend.

ChamäleonGraffiti weg!

Vielleicht erinnert ihr euch noch an das Chamäleon von einem meiner ersten Besuche in Konstanz? Das ist jetzt irgendwelcher Baumaßnahmen zum Opfer gefallen. Schnüff.

Nix los

Am Hörnle war dann auch nichts los – bis auf eine Sommerfeier des DLRG. Als ich ankam haben sie gerade den Grill angeheizt, ich bin aber nicht zum Essen geblieben.

Single BoatBootvogel

Der Kollege hier hat sich in aller Ruhe geputzt und stand da sehr entspannt. Da habe ich ihn nicht lange gestört und ein paar Aufnahmen gemacht. Auch die Enten schienen eher tiefenentspannt…

Sleepy Ducks

In einer Wohnungseinfahrt gab es eine Zeltplane über dem Autoabstellplatz, die da wohl schon länger so gespannt ist. Zumindest hat sich ein interessanter Bewuchs auf der Verspannung ausgebreitet.

MoosFlowerfield

Wieder zurück in der Innenstadt… weiter Menschen beobachten und Mut für das 100 Strangers Projekt aufbauen. Auf dem BIld unten sieht man gut die Abstände zwischen Publikum, Spendentopf und Musikern. 😉

Safe Distance

Und schließlich gibt es irgendwo in der Welt ein Baby, das sehr unglücklich sein wird… auf den der beste Freund sehnsüchtig auf dem Blumenkasten im Durchgang wartet.

Some baby is very unhappy

12 Kommentare zu “Dauerregen

  1. Violine

    am 02.05.2015 um 00:08

    Du hast Dich getraut, mitten im Regen zu fotografieren? Wie hast Du denn das gemacht, dass die Kamera – und v.a. empfindliche Teile von ihr – nicht nass werden?
    Ich war nämlich gestern auf einer schönen Wanderung, auch im Dauerregen. Und habe mich nicht getraut, meine Kamera auszupacken.

    • Faldrian

      am 02.05.2015 um 00:11

      Ich hatte einen Regenschirm über mir und habe ihn teilweise zwischen Kinn und Schulter eingeklemmt – ansonsten habe ich einhändig gearbeitet. Das macht aber wenig Spaß, besser ists, wenn man noch jemanden dabei hat um den Schirm zu halten (hatte ich aber diesmal nicht).

      Ansonsten wurde der Regen irgendwann weniger, dass es nur wenige Tropfen waren – also keine „Bindfäden“. Da habe ich dann den Schirm weggepackt. Das kann auch eine normale nicht wasserdichte Kamera ab. Ich habe die Kamera dann immer mit dem Objektiv nach unten und dem Display nach oben getragen. Wenn es wieder etwas mehr wurde, habe ich meine andere Hand über die Kamera gehalten um sie solange zu schützen, bis ich z.B. unter tropfenden Bäumen wieder weg war.

  2. Bernd

    am 02.05.2015 um 23:08

    Das erste Bild finde ich am eindrucksvollsten, vielleicht wegen der Reduktion auf das Wesentliche bei Einbeziehung rudimentärer Umgebungsinformation. Nahaufnahme+Weitwinkel eben. Aber vielleicht ist das auch nur meine sehr persönliche Präferenz. LG, Bernd

    • Faldrian

      am 03.05.2015 um 01:38

      Das erste Bild ist auch das beste – da hatte ich bereits vor Augen wie das aussehen sollte, bevor ich das Bild gemacht hatte, so grob jedenfalls. Dass es dann von den Hightlights und Schatten so gepasst hat mit der starken Bearbeitung war um so besser. 🙂

  3. Violine

    am 03.05.2015 um 06:42

    Da habe ich noch ’ne frage: Welches Bildbearbeitungprogramm benutzt Du? Und bearbeitest Du sehr?

    • Faldrian

      am 03.05.2015 um 11:24

      Mein Betriebssystem ist Linux und ich benutze Darktable zum Entwickeln und Verwalten der RAW-Bilder, die aus der Kamera kommen.

      Ich versuche immer schon das Foto möglichst bereits so zu machen, wie ich es am Ende auch haben möchte. Zum Einen kann ich dann direkt auf dem Display sehen, ob mir das so gefällt, zum Anderen spart es mir später in Darktable Arbeit.

      Manchmal muss man Fotos retten, da man sich mit der Belichtung verschätzt hat, oder der Weißabgleich nicht so war, wie man gerne hätte. Früher habe ich die Bilder ziemlich viel zugeschnitten, das wird jetzt weniger… wohl auch, weil mir das 3:2 Format des Sensors der Fuji X-E3 eher gefällt als das 4:3 Format der Fuji X20.

      Manche Fotos sind direkt so aus der Kamera gefallen, bei einigen passe ich die Belichtung an und spiele etwas an der Gradationskurve herum, falls es sich positiv auf das Bild auswirkt und nicht die Stimmung zerstört. Grundsätzlich ist für mich die Maßgabe: Ich möchte, dass das Foto am Ende so aussieht, wie ich die Szene erlebt habe. Wenn ich dafür viel bearbeiten muss, damit es meinen Eindruck widerspiegelt ist das schade, aber gerechtfertigt. 🙂

      Ich hoffe das hilft.

  4. Violine

    am 03.05.2015 um 12:24

    Danke.
    Ich dachte, ich muss mal fragen, weil Du von Gradationskurve schreibst und ich mich da noch nicht dran getraut habe.
    Was die Fotografiereinstellung betrifft: Meine ist dieselbe.

    • Faldrian

      am 03.05.2015 um 12:27

      Die Kurve ist ein wunderbares Werkzeug. Da die Fotobearbeitungsprogramme hier nicht-destruktiv arbeiten, kannste da ruhig mal dran herumspielen. Falls du grundsätzlich was zur RAW-Bearbeitung wissen willst, kann ich diesen Podcast empfehlen. Da geht es zwar um Lightroom, aber die Gradationskurve wird dort auch erklärt.

  5. Violine

    am 03.05.2015 um 14:55

    Oh, danke für den Link. Da hör ich mal rein.
    Aber ich habe keine Kamera mit RAW-Format, meine macht immer in jpg. Allerdings muss ich immer nachbearbeiten, sie kappt nicht zuviel vom ursprünglichen Bild weg.

    • Faldrian

      am 03.05.2015 um 14:59

      Hm… je nachdem, wie enthusiastisch du der Fotografie zugeneigt bist, wäre eine Möglichkeit darüber nachzudenken sich eine Kamera zu kaufen, die dir gleich Bilder auswirft, die du benutzen kannst. Macht schon eher glücklich auf Dauer. 🙂
      Als Einsteiger fand ich die Fuji X20 ganz gut (kannst nach dem Tag suchen auf der Webseite hier, dann findest du alle Bilder, die ich damit gemacht habe) – mit der Kamera hat man etwas kompaktes für die Jackentasche, hat etwas Gefühl für den Zoom und für ihre kleine Sensorgröße macht sie sehr gute Fotos.

  6. Violine

    am 03.05.2015 um 19:57

    Ach, ich bin mit meiner Kamera ganz zufrieden. Wenn die ihren Geist aufgibt, kann ich über was anderes nachdenken.
    Ein Foto, das ich mit ihr gemacht habe, ist zum Beispiel das hier:
    Klick aufs Bild, dann bekommst Du es in gross. Ich finde, das Bild ist nun wirklich anständig, und kommt auch als Abzug sehr gut raus.

    • Faldrian

      am 03.05.2015 um 20:00

      Joa, ist doch super. Nettes Bild, fängt das bunte Treiben ganz gut ein. 🙂

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