Am Ende der Welt in Espenschied

WolkenmusterJetzt ists schon fast einen Monat her als ich mich mit einigen Leuten am Ende der Welt getroffen habe und dort ein Wochenende verbracht habe. Ende der Welt ist im Verhältnis zu meinem Alltag wohl gerechtfertigt, wenn der nächste Supermarkt 10km entfernt ist… aber die Landschaft war toll und mit den Leuten war das Wochenende sowieso großartig.

Zuerst mal haben wir es uns natürlich im Ferienhaus gemütlich gemacht, seltsame Buchtitel entdeckt und Muffins vernichtet. Mjam!

Buchtitel MuffinsBei der Landschaft mit so viel Wald da draußen… ihr könnt es raten, ich musste unbedingt in den Wald und Fotos machen. Ich mache ja so gerne Waldfotos (merkt man kaum, wenn man diesen Blog durchscrollt…). Direkt am ersten Tag gab die Nachmittagssonne noch gutes Licht.

Lichtgetaucht Hocker am Waldrand Grün und BraunSpäter ging es mit einigen der anderen Leute auf einen Waldspaziergang… ich weiß gar nicht, was sie hatten, war eigentlich eine schöne Strecke. Nagut, wir sind einen Weg gelaufen, der seit 10 Jahren nicht mehr gepflegt und befahren wurde und eher einem Gebüsch glich. Okay, dann haben wir uns entschlossen uns auf den 30 Meter höher und auf der anderen Flussseite (ohne Brücke) gelegenen Feldweg eine Böschung hochzukämpfen. Aber was gibt es gegen ein wenig Abenteuer zu sagen… 😀

Leider sieht man das alles auf den Bildern nicht, da wir damit beschäftigt waren, die 30% Steigung nicht wieder herunterzupurzeln. Der Waldboden und die Lichtverhältnisse in dem Wald haben mich da eher in den Bann gezogen… Rindenstrukturen… ihr merkt das gleich.

Schieferfundament Waldboden Luftwurzeln MoosdeckeDa der Herbst nahe war, gab es auch  schon Pilze!

EmporkömmlingEs lohnt sich die Augen auf die kleinen Details im Wald zu richten… den Miniwald im großen Wald.

Miniwald im Makrowald Widerstand ist Zwecklos Rinde Befestigter WegrandWir kamen auch an einer Höhle vorbei… oh, so spannend, eine Höhle! Aber sie war abgesichert, so dass man einen Blick in ein schwarzes Loch werfen konnte, aber nicht viel weiter kam. Vermutlich ist das ohne passende Kenntnis und Ausrüstung auch nicht ratsam. Unser Weg war übrigens der Hirschkäferweg… sicher haben alle Hirschkäfer leise gelacht, als wir uns durch den Wald gemüht haben. Es war gar keine so weite Strecke… aber es ging ständig hoch und runter, das bin ich bei meiner Routenplanung gar nicht gewohnt.

Höhle KäferwegAm nächsten Tag ging es ein wenig ruhiger an … und es hatte ausgiebig geregnet, so dass noch Wolken in den Bergen festhingen.

Wolkenbehang Regenreste Nasses BlümchenNatürlich ging es noch eine Runde durch den Wald… aber ein anderes Stück Wald, das dann auch gleich einen ganz anderen Charakter aufwies.

Baum von unten Holzstruktur Flechten Wohnt da einer?Schließlich ging es langsam auf den Rückweg aus dem Wald… irgendwann muss auch jedes Wochenende mal vorbeigehen.

Waldweg Der Sonne entgegenUnd dann… Abfahrt! Ich hoffe die Fotos waren wieder angenehm anzugucken, ein bisschen was von diesem Sommer kommt noch, bevor dann auch hier im Blog der Herbst einbrechen wird.

Scharfe Kurve

Ein Kommentar zu “Am Ende der Welt in Espenschied

  1. Alex

    am 30.09.2015 um 18:33

    Jaaaa, war ne schöne Strecke – schön anstrengend! Aber hat Spaß gemacht 🙂 Die Bilder sind wieder super geworden. Nächstes mal gerne wieder – dann aber ohne 30% Steigung 😉

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