Ottenberg

Ferne BergeIn Konstanz und der Umgebung habe ich mittlerweile sehr viel bereits abgegrast… also brauchte ich neue Ziele. In der Schweiz war ich bisher selten, so habe ich mir einen „Berg“ dort gesucht und bin dorthin gefahren. Ziel war der Ottenberg.

Da mein Navigations-Handy gerade nicht geladen war, konnte ich mir also kein Navi an den Lenker schnallen. Stattdessen habe ich zum Berg gefunden, indem ich mein Alltags-Handy mit OsmAnd und Sprachansagen verwendet habe. Das ging erstaunlich gut! Man muss ein wenig denken wie ein Navi, damit man „links abbiegen“ in „geradeaus“ übersetzt, wenn die eigentliche Straße rechts abknickt aber man einfach dem Asphaltweg geradeaus folgen soll, aber dann geht es ziemlich gut.

So habe ich also die Ohren nicht mit Podcasts, sondern mit viel Stille und der gelegentlichen Richtungsansage versorgt und bin zum Berg gefahren. Die Hinfahrt war denkbar nervig, es ging… bergauf. Im Winter kommt erschwerend hinzu, dass nach wenigen Meter alles nass ist, da man anfängt zu schwitzen. Sobald man dann den Schal abgelegt hat und es bergab geht, friert man wieder – ich wünschte mir eine klimatisierte Klamotte, damit Fahrradfahren im Winter mehr Spaß macht. 🙂

WeihnachtsgebaumselAm Berg gab es die Nordseite, auf der sogar Rauhreif zu finden war! Was hab ich mich gefreut, das kam richtigem Schnee am nächsten. Dort standen auch ein paar Felder mit potentiellen Weihnachtsbäumen herum. Ich bin total begeistert, wie scharf das 55-200mm Objektiv bei ~100mm ist… bis auf den Pixel scharf, wenn man das RAW anguckt. Dies wurde in einem Test bereits beschrieben und ich bin recht zufrieden, dass ich das auch beobachten konnte.

Ich konnte vom Berg aus auch einige der „richtigen“ Berge sehen, also diese Felsspitzen mit Schnee drauf, allerdings war es dann doch so diesig, dass die Fotos nicht schön gewesen wären. Daher hier ein Abendstimmungsfoto.

Sonnenuntergang

2 Kommentare zu “Ottenberg

  1. Ute

    am 15.12.2015 um 16:54

    Ja, besonders das letzte Foto ist klasse.
    Solch ein Motiv als Puzzle mit 1000 Teilen….das wärs. 🙂

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