Bis zur Unendlichkeit

Bis zur UnentlichkeitOkay, das Wortspiel war etwas schlecht. Nachdem ich gestern gejammert habe, dass ich gestern das Tele nicht dabei hatte, war ich dann heute die ganze Zeit nur damit beschäftigt zwischen dem Touit 32mm und dem 55-200mm hin- und herzuwechseln. Ich glaube nächstes Mal lasse ich das Tele wieder zuhause und verzichte einfach auf alles, was man damit fotografieren könnte.  Da gehe ich lieber mal gezielt auf „Detail-Jagt“ mit dem Teil. 🙂

Mittlerweile (und Hurra, ich glaube ich habe die Marke 10.000 Fotos langsam überschritten) leuchtet mit langsam ein, was mein Vater mal gesagt hat, als er für meinen Geschmack einen viel zu großen Bildausschnitt wählte und das interessante Detail, das ich hätte sehen wollen, nicht maximal herangeholt hat. Sinngemäß ging es darum, die Landschaft mit Kontext zu fotografieren… und das leuchtet mir langsam ein. Da ist es besser, dem Detail einiges an Kontext zu geben und die Gesamtsituation in Szene zu setzen und damit auch den Betrachter räumlich zu verorten, als dass das Detail maximal im Fokus steht, dafür aber der Betrachter verloren ist.

Wenn notwendig kann man das wichtige Detail auf einem zweiten Bild beisteuern, aber oftmals (wie z.B. hier bei den Bergen) hätte ich es sowieso nicht in zufriedenstellender Qualität fotografieren können (zu dunstig), da reichen die Berge als Andeutung im Hintergrund, denn dein Kopf baut den Rest aus deinen bisherigen Erfahrungen mit Bergen einfach dazu. Oder du gehst dir im Internet Berge angucken, geht auch. 😉

Ein Kommentar zu “Bis zur Unendlichkeit

  1. Bernd

    am 03.02.2016 um 09:53

    Es gab in einer C*n*n-Kundenzeitschrift im letzten Jhd. mal einen Beitrag von einem Fotografen, der den vorderen Orient bereist hatte und für seine Fotos an seiner KB-Kamera nur ein 21-mm (Super-)Weitwinkel sowie ein 100mm- und ein 200mm-Teleobjektiv verwendete [entsprechend an APS-C 14, 65 und 135 mm]. Wie würde man selber damit umgehen? Das gab mir nachhaltig zu denken.

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