Reichenau und Segelflug

Allee zur ReichenauIm Büro konnten die Leute es kaum glauben, dass ich bisher noch nie auf der Reichenau war – also war es an der Zeit. Der Weg dorthin war nicht weit und auch sehr einfach und gut ausgebaut. Die Bäume der Allee dorthin waren unglaublich hoch… daher habe ich das Foto in dieser Form gemacht, um das Gefühl wiederzugeben (ich hoffe, das hat geklappt).

Die Reichenau selber ist hier in der Gegend das Markenzeichen für „Gemüse von hier“. Die Insel besteht quasi nur aus Feldern, Gewächshäusern, einigen normalen Häusern und Bootsanlegern. Ich kam auch an einem Pumphaus vorbei – kombiniert mit den Rohren, die überall aus dem Boden sprossen nahm ich an, dass die komplette Reichenau mit einem Rheinwasser-Verteil-Netzwerk ausgestattet ist und damit eine großartige Bewässerungs-Infrastruktur hat.

Da habt ihr den SalatPloppfolie?Oben sieht man noch die Wand eines Gewächshauses – isoliert mit ganz viel Ploppfolie.

Außerdem bauen sie noch Pusteblumen an – im großen Stil! 😀

Pusteblumenzucht PusteblumeSchau von der Insel heraus, sieht man (für mich jetzt schon gewohnte) Szenen von Seglern.

Segelschiffchen Zurück zum HafenGegenüber der Reichenau ist Allensbach. Leider und erfreulicherweise war es heute verhältnismäßig warm – so dass die Luft mit viel Feuchtigkeit behangen war und daher die weit entfernten Dinge so diesig sind. Ich habs in der Nachbearbeitung versucht ein wenig herauszuarbeiten, aber letztlich machts das Foto nicht viel besser, nur anders.

AllensbachZwischendurch kam mal wieder ein kleines Flugzeug vorbei, diesmal aber mit Anhang. Nanu, dachte ich… ob die wohl vom Flugfeld in Konstanz gestartet sind? Da muss ich nachher noch vorbeischauen.

SchleppgespannAm Ufer standen auch große Bäume mit einigen Astlöchern. Die Vögel waren sehr aktiv und ich konnte beobachten, wie gerade ein Astloch als neues Zuhause für die Saison hergerichtet wurde. Die Kohlmeisen-Dame ist alle paar Minuten dort ein und ausgeflogen. Zuletzt wollte ich noch ein besseres Foto mit Material im Schnabel machen, aber als ich mich gerade dafür bereitgemacht hatte, kam sie eine ganze Weile nicht wieder, so dass ich weitergefahren bin.

Hereintragen der Inneneinrichtung Kohlmeisen-DameAn einem der vielen Bootstege saß ein Graureiher und sortierte sich. Ich fand, er sah ein wenig wie ein Notenschlüssel aus.

Vogel in Notenschlüssel-Form Die spinnen, die RömerWenn der Graureiher etwas gut kann, dann sehr kritisch gucken. Gut, dass er keine mündlichen Prüfungen abnimmt, ich hätte ja Angst. 😉

Sehr kritischDirekt nebenan hat sich eine Katze niedergelassen und fand irgendwas am Strand unglaublich spannend…

ObservationDas war erstmal die Runde auf der Reichenau. Auf dem Rückweg hab ich mir noch etwas Zeit genommen und einen brütenden Bootvogel Schwan beim Wenden der Eier beobachtet.

Eier umdrehen Gemütlich weiterbrütenWeiter zum Flugfeld in Konstanz. Dort führt eine kleine Straße bis zum Tor und zu den Gebäuden des Flughafens. Sonst bin ich die Straße nie durchgefahren, diesmal wollte ich aber zumindest in Höhe der Stelle sein, an der die Flugzeuge vom Boden abheben, um „gerade so schwebend“-Fotos zu machen. Ich stehe da so herum und fotografiere mich war, kommt auch schon ein Ikarus C42 Ultraleichtflugzeug vorbei.

UltraleichtflugzeugKaum stehe ich dort und schaue herum (und ich denke gerade „ob man wohl auf das Gelände darf? Da steht was von Unbefugte und so…“), da kommt auch ein Bekannter an. Wie sich herausstellt, fliegt er das Schleppflugzeug , das ich vorher auf der Reichenau am Himmel gesehen habe. 😀 Schnell bin ich eingeladen, mit zum Startpunkt zu kommen, von dem aus die Segelflieger gezogen werden.

Dort treffe ich dann auch die beiden Flugzeuge wieder, die ich zuvor schon in Aktion gesehen habe.

Warten auf weniger WindAls ich ankam konnte gerade aber nicht gestartet werden, der Wind kam aus Richtung der Stadt und war zu stark um mit dem Wind zu starten (das Flugzeug hätte so viel Rückenwind, dass es nicht schnell genug für ausreichenden Auftrieb würde). In Richtung der Stadt starten war eher ungern gesehen, so dass auch nicht gegen den Wind gestartet werden konnte.

In der Zwischenzeit konnte ich mir das Schleppflugzeug etwas näher ansehen.

Von vorne Cockpit des SchleppfliegersAuf dem Flugplatz waren noch einige Luxemburger unterwegs und ansonsten war an dem Tag wohl schon so einiges los gewesen, so wie die anderen Segelflieger berichteten. Dieses französische Fluggerät ist mir noch aufgefallen, irgendwie sah es sehr nach einem Oldtimer aus.

Eigenartiger Franzose Kurz vorm StartEinige Zeit später war der Wind immer noch nicht besser, so dass die Aktion schließlich abgebrochen wurde und das Segelflugzeug wieder zum Hangar gebracht wurde. Diesmal wurde es nicht von einem Flugzeug, sondern vom Auto gezogen.

SchleppautoInsgesamt ein toller Ausflug, hab wieder viele spannende Sachen, Tiere und Leute getroffen und werde sicher nochmal öfter bei den Segelfliegern vorbeischauen, jetzt, da ich sogar Kontakt zu der Gruppe habe. 🙂

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