Drachenfels

Ich war kurz nach Silvester in Königswinter auf dem Drachenfels. In der Nacht hatte es geschneit, so dass die ganze Landschaft weiß bezuckert war. Außerdem war es neblig und ein wenig glatt – also beste Bedingungen um auf einen Berg mit Aussicht zu laufen.

Wunderbarerweise fährt eine Zahnradbahn seit über 130 Jahren den Berg hinauf, die Drachenfelsbahn.

Die Strecke der Zahnradbahn sah aus wie aus einem Bilderbuch… alles vollgeschneit.

Oben angekommen war die Sichtweite sehr augenschonend. 😀

Da freut sich der Schneemann! Ein Blick nach oben deutet auf die eigentliche Ruine hin. So ein hoher Ort bleibt natürlich nicht ungenutzt, also waren an der Ruine Funkmasten befestigt. Der Aufstieg zur Ruine war sehr rutschig, da einiges vom Schnee bereits festgetreten und damit glatt war. Am Geländer konnte man sich den steilen Weg langsam hochziehen – aber Nervenkitzel hatte man für den Tag bereits.

Von oben hatte man mittlerweile einen ganz guten Ausblick – der Nebel lichtete sich langsam. Die Sonne konnte man immer noch nicht sehen, aber ab und an konnte man sie als Spiegelung auf dem Rhein sehen, selbst wenn das Original hinter einer Wolke blieb.

Wer nicht so an dem Ausblick interessiert war, hatte immer noch eine Menge Schnee zum Spielen. 😀

Auch der Weg herunter verzauberte mich mit beschneiten Bäumen… ich mag sowas einfach sehr sehr gern. 🙂

Das Schloss Drachenburg war leider im Winter geschlossen, wäre ansonsten sicher auch ganz nett und kitschig anzuschauen. Vielleicht ein andernmal.

Damit wünsche ich einen angenehmen weiteren Winter, mit diesem ersten Schnee im neuen Jahr hat der Winter für mich schonmal gut angefangen.

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