Entenküken, Regenbogen und Bodenseewoche

Ich bin von der Arbeit direkt an die Seestraße gefahren, weil ich ein wenig die Atmosphäre genießen wollte. Als ich dort war merkte ich, wie sehr mir meine Kamera fehlte! Nach kurzer Zeit bin ich also nach Hause gefahren, hab mein Arbeitsgerät geholt und bin wieder dorthin gefahren. 40 Minuten später war ich also wieder an der gleichen Stelle und konnte vernünftig ablichten, was mein Handy nur rudimentär vermochte.

Ein Grund, meine Kamera zu holen schwamm vor mir herum und fiepste leise… 🙂

Die Entenküken waren eine Gelegenheit für besondere Einstellungen an meiner Kamera: 1/1000tel Belichtungszeit, weil die kleinen Flummis echt schnell sind und Continuous Autofokus. Bei der Sorte Autofokus hab ich immer das Gefühl, das Bild ist die meiste Zeit unscharf im Sucher – aber interessanterweise schafft die Automatik es, das Bild scharf zu kriegen, wenn ich dann endlich abdrücke. Außerdem muss man mit der C-Option besonders aufpassen, dass man den Fokuspunkt beachtet – jetzt kann ich nicht mehr fokussieren, den Bildausschnitt wählen und dann erst abdrücken.

Niedlich zu beobachten, das Mutti-Ente ihren Schützlingen beibringt, was man essen darf. Sie fängt an dort zu knabbern und die kleinen machen es nach – mit der gleichen Ausdauer wie Kindergartenkinder. „Ja, habs verstanden, kann ich jetzt wieder spielen gehen?“ – und schon wird wieder davongewuselt.

Tschüssi Entenfamilie!

Einige Leute dachten sich, es wäre amüsant die übrig gebliebenen Pommes in Richtung Wasservögel an die Ufersteine zu werfen… naaajaaa. Die Tiere gingen ziemlich drauf los, aber gut ist das für die sicherlich nicht. Ein Vogel ist aber mit einem berechnendem Blick sofort zur Stelle: Die Krähe.

Pommes sind salzig… also mal lieber was trinken.

Nicht nur die Krähe hatte es auf die hingeworfenen Reste abgesehen… es gibt die Miniaturausgabe der Tauben, die Spatzen. Sie sind noch dreister als Tauben und in ganzen Schwärmen in Biergärten anzutreffen.

Dieser Schlauch fiel mir noch in den Blick… wird wohl eher selten gebraucht. 😀

Ich ließ die Wasservögel und die Seestraße für heute in Ruhe und machte mich auf den Weg zur Bodenseewoche, einem jährlichen Fest, das dieses Wochenende am Bodensee gefeiert wird und in Konstanz viele Segelschiffe anlockt.

Das war noch nicht die Bodeseewoche… moment… hier:

Da fällt mir ein: Auch Hunde fahren ab und zu ganz gerne Boot.

Kleinere Segelboote kamen gerade erst an und machten an den wenigen verbleibenden Liegeplätzen fest.

Für alle, die nicht klassische Tänze vor einer LED-Leinwand tanzen wollten und die Zeit nicht im Bierzelt mit den offiziellen Reden der Segelvereinsvorsitzenden verbringen wollten, bot sich noch ein romantischer Abend am Steg an…

… oder, mit noch mehr Biernachschub, doch die Party des ersten Abends der Bodenseewoche. Prost!

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