Comic Con Stuttgart 2018

Aus der Reihe „ich räume meine Foto-Warteschlange auf“, diesmal: Die Comiccon von 2018.

Ich war wieder alleine dorthin, da sonst niemand aus dem Freundeskreis Zeit hatte, aber das war ich von letztem Jahr schon so gewohnt. In der Bahn nahm die Konzentration von Cosplayern ab Stuttgart Rohr schon wieder enorm zu und man kam ein bisschen ins Gespräch (ich fühle mich da immer noch zugehörig, da ich früher mal Zolf J. Kimblee aus Fullmetal Alchemist und Nicholas D. Wolfwood aus Trigun gecosplayed hatte). Ich unterhielt mich also eine Weile mit Claptrap und Jack aus Borderlands 2, die beide den Cell-Shading-Comicstil der Spielgrafik mit Makeup und passend gefärbten Klamotten sehr gut nachgemacht hatten und irgendwann kam man dann auf dem Messegelände an, dort trennten sich die Wege.

Es war wieder ziemlich gut besucht, also keine Veranstaltung für Leute, die mit Menschenmassen nicht klar kommen. Die Belüftung der Halle kam mir diesmal besser vor als letztes Mal und es gab wieder viel zu sehen. Zuerst muss ich euch mal ganz viel Lego zeigen, wie letztes Jahr auch.

Dieses Haus fand ich auch sehr schön, da es eine typische Architektur aufweist, wie es in einem Point & Click – Adventure haben würde oder man in irgendeiner Romanillustration vielleicht sehen würde. 🙂 Und dann war da noch das Haus aus dem Film UP.

Früher fand ich die Monorail von Lego faszinierend… auch wenn es eine Lego-Generation war, die vor meiner Zeit war. Als wir mit Zügen anfingen, waren die 9V-Schienenzüge gerade aktuell, die sind mittlerweile durch neue Systeme mit Infrarotsteuerung usw. schon wieder abgelöst. Es ist aber immer schön zu sehen, dass hier Lego aus diversen älteren Zeitaltern verbaut wurde und die verschiedenen Bausätze zu größeren Basen kombiniert wurden.

Besonders farbenfroh war dieser Unterwasserboden…

In der Halle nebenan waren die Bereiche für Fotoshootings und Autogrammstunden, in denen auch das Star Wars Fandom angesiedelt war – inklusive riesiger Modelle von X-Wing und Tie-Fighter.

Zwischendurch läuft man dann verschiedenen Cosplayern über den Weg… je weniger man in der aktuellen Pop-Kultur drin steckt, desto weniger erkennt man die Leute. Auf der Animagic damals bin ich die ganze Zeit herum gerannt und habe „Ohhh, XYZ aus dem Anime… und da! Die ist aus dem Teil, oooohhh, wie super!“ gedacht. Heute ist es eher so „Hm… sieht gut aus… aber woher?“. Eigentlich müsste man sich also mal wieder mehr aktuelles Zeug geben… aber naja. Ein paar Leute erkennt man ja immer noch, weil die Charaktere einfach nie aus der Mode geraten.

Neben Lego und Star Wars gab es viele schöne Zeichner-Stände in der Haupthalle… da kann man einfach schön durchschlendern. Ich habe mich mit vielen Künstlern unterhalten, auf die ich mich vor der Con schon gefreut hatte und mit denen ich mal ein Wörtchen wechseln wollte – dafür ist so eine Con immer schön. 🙂 Und die Leute haben dann auch mal ein Gesicht zum Twitter-Account vor Augen. Darüber hinaus gab es einige Lesungen und ein paar Bühnen-Veranstaltungen.

Einige Stand-Reihen waren dem Merch gewidmet, andere hatten Requisiten für Cosplay o.ä. zu verkaufen.

Schließlich habe ich mir noch von Olivia Vieweg ihren Comicband Endzeit signieren lassen. ^^

Vielleicht sollte ich beim nächsten Besuch mal wieder mehr darauf achten, Cosplays zu fotografieren… mal schauen. Ich hoffe es hat trotzdem einen guten Eindruck von der Veranstaltung gegeben und vielleicht seid ihr nächstes Mal auch mit dabei?

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