Weihnachtsmarkt Esslingen

Auf der Weihnachtsmarkt-Tour dieses Jahr (Weihnachtsmarkt Konstanz, Weihnachtsmarkt Freiburg) geht es weiter nach Esslingen. 😀

Dort war ich noch nie, ich denke ich muss bei Tageslicht nochmal wieder kommen. Die Gebäude und Gemäuer sahen bei Dunkelheit schon nett aus, vermutlich ist das bei Tageslicht auch ganz gut.

Die besondere Herausforderung diesmal: Ich habe nur das Zeiss Touit 32mm benutzt, weil das in letzter Zeit zu wenig Auslauf bekam – und kam damit sehr gut aus in dieser Umgebung. 🙂

Der gewöhnliche Weihnachtsmarkt schien recht… gewöhnlich. Glühwein, Mampf, Süßkram. Wir sind dort schnell durchgehastet um in die andere Hälfte zu kommen, dem mittelalterlichen Weihnachtsmarkt.

Hier ein Blick in den Rückspiegel auf den gewöhnlichen Weihnachtsmarkt:

Erste Amtshandlung: Eine Essensgrundlage schaffen, sonst funktioniert Met und Glühwein viel zu gut. Kaum waren wir im Mittelalterbereich angekommen, stoben alle auseinander wie vom Winde fortgeweht.

Ich erreichte einen Stand, der Würstchen und Steak im Brötchen servierte. Die Würstchen brieten alle im Rudel auf dem Grill – aber als ich dann nach Steak fragte, meinte der Verkäufer, es würde etwas dauern (was okay war) und wie ich es denn gerne hätte. Da ging er tatsächlich nach hinten, holte frisches Bio-Fleisch (der Stand warb damit) aus seinem Kühler und warf eine separate Grillfläche an um mir dort mein einsames Steak mit gekonnten Handgriffen über mehrere Minuten zur Perfektion zuzubereiten. Supergut!

Der Mittelaltermarkt hatte mehrere Plätze, die alle recht dunkel mit diversen Sorten von Feuer erleuchtet waren. Es gab ein bisschen Handwerk und viel Krimskrams – also eigentlich wie beim gewöhnlichen Mittelaltermarkt auch, aber mit ein wenig anderen Theme.

Ein Regal hatte diverse Töpferware, von Lampen über Kerzenhalter, Becher, Milchkannen, Töpfchen… woanders gab es diverse Weine und Spirituosen in hübschen Flaschen.

Eine Besonderheit auf diesem Weihnachtsmarkt – im Gegensatz zu normalen Weihnachtsmärkten: Es gab einen Schmied!

Ich war (mal wieder) so froh, dass ich meine neue Kamera mit der Möglichkeit zu hohem ISO hab (mit der alten hätte es auch funktioniert, ich hätte aber mehr Versuche gebraucht oder andere Kompromisse eingehen müssen). Das Licht war so düster, dass die Kamera beinahe mehr gesehen hat als mein bloßes an die Dunkelheit gewöhntes Auge.

Zu dem Zeitpunkt hatte ich die anderen schon wieder verloren, weil ich wie ein Eichhörnchen, das eine Nuss gesehen hat, irgendwo hin geflitzt war um Fotos zu machen. Nach ein bisschen Herumirren fand ich sie dann wieder, es war wieder Zeit für Met.

Uns wurde im Verlauf des Abends aber relativ schnell kalt, so dass man sich zwar die Hände am Feuer wärmen konnte, aber der Besuch eher kurz ausfiel. Ich hatte das Gefühl, einiges gesehen zu haben, war also okay. 🙂

Auf dem Rückweg ging es über das Zwergenland, ein Bereich auf dem kleinen Markt, auf dem es einige Angebote für das jüngere Publikum gab. Dort konnte man eine Scheibe von einem Baumstamm absägen, die dann mit einem Brandeisen verziert wurde und man sich irgendwo hin stellen konnte. Es gab ein paar Karussels und einen Stand zum Jagen von Drachen. Allerdings war es schon einigermaßen spät, so dass kaum noch Kinder unterwegs waren.

Als Abschied vom gewöhnlichen Weihnachtsmarkt hab ich noch ein Foto von der großen Weihnachtspyramide gemacht. Und damit euch eine schöne letzte vorweihnachtliche Woche. 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine Email wird nicht veröffentlicht, Name und Email müssen angegeben werden.