Giraffentassen

Ich habe vor einer Weile einen neuen Zeichenmonitor bekommen und eins der ersten Projekte, die ich darauf gemalt habe, waren diese Tassen. Es ergab sich, dass einer Freundin ihre Giraffentasse zerbrochen war – und sie mag Giraffen. Aus einer Laune heraus fingen wir an zu spinnen, dass jetzt jeder eine Giraffentasse als Ersatz schenkt… aber man müsse sich absprechen, damit nicht alle die gleiche nehmen.

Dann dachte ich, dass man mit Giraffen und den Hälsen ja schon was machen könnte… vielleicht ein modulares Tassen-System! Also entstand dieser Entwurf. 😀

Innerhalb der nächsten Wochen habe ich dann immer wieder dran gemalt und einige Mitstreiter gefunden, die ausführende Gewalt dieses Geschenks und Partners in Crime sein würden – sich also beteiligen würden. 🙂

Den Online-Tassendesigner der Druckerei, bei der ich das habe machen lassen, habe ich erstmal mit Testbildern gefüttert um die Projektion des Bildes zu ermitteln – damit ich weiß, wie lang der Hals im Verhältnis zum Kopf und dem Körper sein muss, so dass der Plan aufgeht. Als das herausgefunden war, gab es eine Skizze, dann eine Sommergiraffe und von dort an wurde die als Schablone genommen um alle anderen Motive daraus zu malen. Besonders gefällt mir der Regen auf der Herbstgiraffe und das Eis bei der Wintergiraffe.

Jetzt, da das Geschenk ihre Besitzerin erreicht hat, denke ich, dass ich auch darüber bloggen kann. Hier sind die Motive in voller Druck-Größe, falls ihr auch Tassen braucht… (oder eine Tasse herunterfällt und eine neue Tasse als Ersatz her muss).

Was Elfen mit Gold anfangen…

Ein Comic aus der Rollenspielwelt DSA, der eine Szene darstellt, die so im Spiel passiert ist.

Vor einiger Zeit hat mein Waldelf herausgefunden, was er eigentlich mit dem vielen Gold anfangen kann, das er mittlerweile angesammelt hat. Er ist sehr genügsam und ständig stecken ihm dankbare Auftraggeber große Mengen Dukaten zu… die sind schwer und schmecken schlecht – und so richtig weiß er auch nicht, was er sich davon kaufen soll.

Aber dann ergab es sich letztens, dass alle anfingen hart zu verhandeln und sich zu streiten, aber Faldrian ist ein sehr harmonieliebender Elf und bot einfach ein paar von diesen Glitzerdingern an – und plötzlich war Ruhe und alle waren sehr hilfsbereit. Das war super.


Gemalt ist das Bild komplett in Krita mit dem Wacom Cintiq Pro 16 unter Linux. Ich muss mehr malen… damit ich mehr Übung bekomme. 🙂

Inktober 2017

Dieses Jahr mache ich beim Inktober mit, einer Aktion, bei der man jeden Tag im Oktober eine Zeichnung anfertigt. Ursprünglich ist es mal entstanden, weil der Künstler Jake Parker seine Zeichenkünste mit Tusche verbessern wollte und sich damit ein bisschen dazu motivieren wollte, dran zu bleiben.

Mittlerweile ist es so allgemein gehalten, dass es einfach ein loser gemeinsamer Begriff ist (und auf Twitter und anderswo ein Hashtag), unter dem diverse Leute ihre Zeichnungen kategorisieren. Dabei ist letztlich auch egal, ob man klassisch mit Tinte zeichnet oder andere Wege bestreitet und es gibt Stichwort-Listen für jeden Tag, die man als Inspiration nehmen kann – oder auch nicht. Jeder wie er mag, Hauptsache man hat Spaß am Zeichnen.

Ich werde in diesem Post meine Zeichnungen dazu sammeln, d.h. dieser Beitrag wird mit der Zeit immer mehr Bilder bekommen, bis der diesjährige Inktober um ist. Viel Spaß beim Anschauen, einen richtigen Plan hab ich nicht, mal gucken, was dabei rum kommt. 😀

 

Comic: Den Loot rausbringen

Diesmal ohne analoge Vorzeichnung (dafür aber mit digitaler) auf dem Tablet gezeichnet. Für mich ist es interessant, mir das Bild hinterher anzuschauen um zu merken, was für Fehler dort drin sind, wo die Anatomie vorne und hinten nicht passt und all sowas – aber ich finds trotzdem hübsch. 🙂

Vor allem ist es einfach ein Stück um Übung zu bekommen – und scheint gut zu wirken.

Charakter: Caspian Vanderbilt

Ein Charakter für Dungeons und Dragons, den ich mal malen musste. Er ist Magier, wie unschwer zu erkennen ist … und ich wollte ihn sehr auffällig machen – aber sein Mantel ist eine Wendemantel und auf der Innenseite mattgrau, falls er mehr Diskretion braucht. 🙂

Comic: Anreise

(Für die große Ansicht, bitte auf das Bild klicken.)

Ein kleiner Comic, in dem die Dungeons & Dragons-Charaktere zum Spieleabend anreisen. 🙂

Workflow:

  1. Outlines / Schraffierung in Einzelbildern auf dem Bamboo Slate (14x14cm, letztes größer)
  2. Nachbearbeitung der Outlines und Schattenfarbe mit MediBang Painter Pro auf dem Surface Pro 3 Tablet
  3. Panels, Crop / Größenanpassung der Bilder auf die Panelgröße und Sprechblasen mit Inkscape

Blinddate Giraffe und Laterne

Nach der Comic Con ist meine Motivation zum Zeichnen mal wieder entflammt und ich probiere mich mit verschiedenen Workflows aus.

Mit dem Bamboo Slate male ich aktuell die Outlines, die ich mit Bleistift vorskizziert habe. Der Stift ist hat zwar eine Kugelschreibermine, aber so langsam lerne ich damit umzugehen um doch einigermaßen gute Outlines damit zeichnen zu können. Ein klarer Vorteil gegenüber dem direkten Malen der Outlines am Rechner ist, dass meine Stiftspitze hier auch genau dort etwas hin malt, wo ich sie hinhalte – und ich nicht auf den Monitor gucken muss um zu sehen was ich zeichne. Damit gelingt mir die Hand-Augen-Koordination deutlich besser.

Ich habe die A5-Variante des Pads, vielleicht würde ich Leuten doch zur A4-Variante raten, damit hat man dann etwas mehr Platz für größere Zeichnungen und damit auch mehr Auflösung in den Details, denn so eine Kugelschreibermine ist gefühlt ungenauer als ein Fineliner oder ein Bleistift. Die Software bzw. das Zusammenspiel zwischen Smartphone-App und Slate ist so mittelgut – ich habe es schon zwei Mal gehabt, dass eine fertige Zeichnung als leeres Bild übertragen wurde und damit digital futsch war. Wenn es also wichtig ist, benutze ich den Live-Modus, damit bin ich sicher, dass die Übertragung auf das Smartphone in Echtzeit erfolgt und ich sehe, dass das Smartphone die Daten bereits hat. Ich hoffe, dieser Bug wird irgendwann behoben, Wacom scheint aber nicht genug Entwickler an ihrer Inkscape-App und der zugehörigen Cloud zu haben, als dass es da rasche Fortschritte gibt. Schade.

Wenn die Outlines erstmal digitalisiert auf dem Smartphone sind, exportiere ich sie als PNG und transferiere sie via Owncloud auf meinen Rechner. Dort benutze ich MyPaint zusammen mit dem Wacom Bamboo MTE-450 (unendlich alt, um 2007 gekauft, immer noch top) um die Outlines etwas zu säubern oder zu ergänzen und alles weitere zu tun (Farben, Schattierungen, Schrift – wobei das nur geht, solange ich per Hand schreibe, sonst muss ich nochmal eine Extrarunde durch Inkscape drehen… mal sehen, ob das noch nötig wird).

MyPaint ist seit einigen Jahren so viel besser geworden als früher schon – stabiler, bessere Werkzeuge und angenehm frei konfigurierbare Seitenleisten und Werkzeuge. Wenn man Zeichnen oder kolorieren will, bin ich davon aktuell sehr begeistert, wobei ich keinen Vergleich zu den großen Konkurrenten wie PhotoShop oder Manga Studio etc. ziehen kann, da ich sie nie benutzt habe.

Mal schauen, wie lange die Begeisterung anhält und wie es sich noch entwickelt… ich glaube ich werde jetzt auch mal wieder mehr Comics lesen. 😀