Top Wetter, gerne wieder!

Der Frühling ist in Konstanz angekommen und blauer Himmel beschert T-Shirt-taugliche 19-20°C am Nachmittag (in der Sonne). Bei diesem Wetter kommen schlagartig alle aus ihren Löchern und versammeln sich am Ufer des Bodensees zum Joggen, Grillen und Entspannen.

Einige suchen auch den Nervenkitzel und laufen auf ihrer Slackline, die zwischen der Fahrradbrücke und dem Ufer beim Rheinstrandbad gespannt wurde.

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Sonnensonntag

Heute war wieder ein sonniger Sonntag – ein Sonnensonntag. 🙂

Nachdem ich gestern Skifahren war und mir heute alles schmerzt hilft gegen den Muskelkater nur weitere gemäßigte Bewegung – also auf zum Spaziergang die Seestraße entlang und bis zum Hörnle. Auf dem Weg dahin wirft sich die Fahrradbrücke schon in Schale und posiert vor den gut sichtbaren Alpen.

Auf der Seestraße ist einiges los: Jogger, Familien, erste Freizeitjongleure und viele Skater, Spaziergänger und Hund-Gassi-Führer sind mir begegnet.

Erste Segelschiffe erklären die Saison wieder für eröffnet – aber wer sein Boot noch nicht am See liegen hat, kann auch erstmal auf die kleinere Variante zurückgreifen.

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Wärmster Tag im Februar

Gestern war der vermutlich wärmste Tag im Februar hier, als ich das Haus verließ war es wie eine warme Wand, gegen die ich lief. Gestern war es noch kalt, aber mit dem 19°C hatte ich nicht gerechnet, war aber sehr angenehm. Frische Luft ist gut für die Gesundheit, als ging ich auf einen kleinen Spaziergang an die Seestraße.

Es war nicht nur warm sondern auch ziemlich windig, so dass der Bodensee kleine Wellen aufwies, die gegen die Steine am Ufer gepresst wurden.

Für das Bild habe ich mich auf den Bauch des Kiesufers gelegt um den tiefen Blickwinkel zu bekommen. Eigentlich hätte ich das auch mit der Wifi-Remote-Funktion der X-E2 machen können, aber die App auf dem Handy hat nur sehr verzögert und langsam reagiert, so dass es keine Option war (sonst geht das ziemlich gut, nur nicht für Fotos, bei denen es auf den richtigen Zeitpunkt ankommt – die Übertragung hat Verzögerung).

Beim Spazierengehen habe ich immer laute Geräusche aus der Altstadt gehört… und ja, stimmt: Hier ist gerade Fastnacht, also Fasching, also Karneval, also wieauchimmerihrdasnennt. Ich kann nicht viel damit anfangen, finde aber die Kostüme ganz nett anzuschauen. Das Wetter hat mit Sicherheit einige in den eher gewagten Kostümen vor dem Frieren bewahrt, sonst ist der Februar eher frostiger unterwegs.

Ich habe mich eine ganze Weile auf der Fahrradbrücke durchpusten lassen und den verschiedenen vorbeiströmenden Menschengruppen zugeschaut. Die einen schienen für heute mit dem Fastnachtsumzug fertig zu sein und wollten nach hause – für andere fing das Spektakel erst an und die Nacht stand wohl noch bevor.

Über die Schulter schaute ich auf eine meiner Lieblingsaussichten in Konstanz, die Rheinbrücke. Leider schwand das Licht schon etwas, dennoch freue ich mich immer wieder über die Brücke mit einem Zug drauf. Ich werde demnächst mal heraussuchen, wann eigentlich Dampfzüge in Konstanz zu Besuch sind – ein Foto von einem Dampfzug auf der Brücke, das wäre ein Traum. 🙂

Schneeveredelte Landschaft

Vor einigen Tagen hatte es in Konstanz erst ein klein wenig geschneit, aber es reichte schon um die Landschaft zu transformieren. Häufigere Besucher erkennen auf dem Foto oben bereits meinen Lieblingsbaum auf der Wiese im Wollmatinger Ried. 🙂

Es wurde aber langsam dunkel, so war es für den Tag erstmal genug.

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Strahler im Nebel

Ich habe seit einer Weile einen akkubetriebenen LED-Strahler, da man manchmal einfach Licht braucht und ich keinen externen Fotoblitz besitze. Da ich meine Bilder lieber mit den Augen komponiere anstatt mit vielen Testfotos, wollte ich ein Dauerlicht haben anstelle eines Blitzes.

Wer Konstanz kennt oder Bilder aus Konstanz, der weiß, dass es hier viel Nebel gibt… und gerade auf den Wiesen in der Nähe des Bodensees und Seerheins ist es besonders viel. Warum also nicht in Kombination mit dem Licht mal nutzen? Dazu habe ich dann einen Mantel gefunden, den ich seit Jahren hier hängen hab und von Opa geerbt hab und noch nie angezogen habe, weil ich immer dachte, dass mir der Mantel nicht passt. Aber er passte. Etwas ungewohnt, darin fühlte ich mich eher wie in einem Cosplay als dass sich ein „das bin ich selber“-Gefühl einstellte, aber auch mal eine interessante Verkleidung.

So ging es dann auf den Weg zum Wollmatinger Ried, so dass ich die nebelverhangenen Wiesen bei Nacht direkt um mich herum hatte. Mit der Wifi-Remote-App konnte ich dann dieses Selfie basteln und konnte mich ziemlich gut positionieren, da ich einen Live-View auf dem Handydisplay hatte. Lediglich das Handy hab ich hier noch in der Hand, da ich zu faul war es in die Manteltaschen zu stecken und diese Fotos vor allem als „Proof of Concept“-Bilder gemacht habe.

Bei dem Nebel kann man mit mehr Leuten und mehr Lichtquellen sicher noch weitere interessante Kompositionen und Ausdrücke finden. 🙂

Der frühe Vogel

Indirektes LichtHeute morgen war ich früh wach und hatte den Drang, endlich mal wieder einen Sonnenaufgang zu fotografieren. Ich habe vor einem Jahr bereits eine ähnliche Aktion gemacht, damals habe ich für das Diaphoto-Projekt zum Thema „Zeit“ die Sonnenaufgang-Zeit fotografiert – am gleichen Ort.

Am Hörnle war -2°C und eisiger starker Wind, der ungebremst vom See auf den Strand blies. Dick eingepackt in das Fließinnenfutter, das mir meine Mutter noch mitgegeben hatte, kämpfte ich mich zur Wasserkante und suchte die richtigen Blickwinkel. Die Pfosten sollten nicht zu sehr stören, irgendwo dort würde die Sonne bald aufgehen und ich wollte bereit sein.

AdhäsionBis zum Sonnenaufgang würden aber noch einige Minuten vergehen, ich war 25 Minuten zu früh. Um 7:49 war offizieller Sonnenaufgang, dank der Alpen würde es aber noch etwa zwei bis drei Minuten länger dauern, bis die Sonne darüber blinzeln wird. Solange fotografierte ich diesen hübschen Stein. 😀

Erste Flieger von Zürich Der frühe VogelDer frühe Vogel war auch schon da… und der Himmel wurde immer rötlicher. Meine behandschuhten Fingerspitzen waren schon sehr kalt, so wurde es auch langsam Zeit für das Finale, auf das ich gewartet habe. Weiterlesen

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Klavierkunst in Konstanz

MarktstätteIch war in der Stadt unterwegs, da es schon zu dunkel für Landschaftsaufnahmen war und ich dachte, in Zusammenhang mit künstlicher Beleuchtung könnten für den Abend doch noch schöne Bilder entstehen.

Als ich weiter durch die Stadt lief, hörte ich Klaviermusik und wunderte mich, ob jemand im 1. Stock übt und sah mich suchend um. Die Musik wurde immer lauter und schließlich sah ich, woher sie kam: Auf der Hofhalde hatte sich Davide Martello mit seinem Klavier aufgestellt.

Klavierkunst KonzentriertEs standen viele Leute drum herum und klatschten begeistert nach jedem Lied. Das Klavier ist auf Rollen montiert, hat einen seitlichen Heizstrahler für  die kälteren Zeiten (so wie jetzt) und ist als Fahrradanhänger geeignet. Weiterlesen

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