Schneeveredelte Landschaft

Vor einigen Tagen hatte es in Konstanz erst ein klein wenig geschneit, aber es reichte schon um die Landschaft zu transformieren. Häufigere Besucher erkennen auf dem Foto oben bereits meinen Lieblingsbaum auf der Wiese im Wollmatinger Ried. 🙂

Es wurde aber langsam dunkel, so war es für den Tag erstmal genug.

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Hochwasser und Haubentaucherkinder

WolkenHeute hatte der Bodensee den Wasserstand 5,03m (Konstanz) erreicht. So hoch war das Wasser noch nicht, seit ich hier wohne, daher musste ich erstmal losziehen und schauen, was das mit den Uferbereichen anstellt. 🙂

Strandrasen

Hier ist eigentlich Strandrasen, also ein durchmischter Bewuchs auf der flachen Spitze des Hörnle. Man kann ein kleines Stück gehen, bis man ans Wasser kommt. Heute ist da kein Rasen.

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Vogelnachwuchs und Mindelsee

BaumaterialEs ist ziemlich gutes Wetter, der Frühling scheint endlich angekommen zu sein. Am Seerhein herrscht Hochbetrieb beim Brüten. Mit Hochgeschwindigkeit wird Nestbaumaterial herangeschafft und formschön im Nest verbaut. Manchmal passt es nicht gleich so, dann muss man etwas stärker ziehen.

Zieh! Zieh!Ein anderes Pärchen war schon weiter, dort waren schon Eier erkennbar.

NachwuchsEin weitere Pärchen war auch da schon einen Schritt weiter und ist immer wieder abgetaucht und hat ihr Junges mit viel schleimigen Zeugs gefüttert. Weiterlesen

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München ist grün

Nymphenburger KanalIch war eine Woche in München (kleiner Bericht folgt) und habe mir alle Münchner Standorte des Deutschen Museums angeguckt. Abends musste ich ein wenig abschalten und Podcasts hören, dabei konnte ich gut am Nymphenburger Kanal entlang spazieren (oder mich auf eine Bank setzen, da meine Füße schon vom Tag im Museum platt waren).

Mein Eindruck von München war, dass es enorm viele Alleen mit Kastanien gibt und insgesamt München sich Mühe gibt, einigermaßen grün zu sein. Ich würde so weit gehen und München als eine schöne Großstadt bezeichnen, sonst bin ich von Großstädten immer eher erdrückt und sie kommen mir sehr grau und kaputt vor. Vor dem Hintergrund verstehe ich auch, wieso Leben in München so teuer ist, wenn die Lebensqualität eben entsprechend hoch ist.

JoggerEinige Abende habe ich am Kanal einfach nur ein paar Stunden JoggerInnen zugeschaut und WRINT gehört. Das war richtig entspannend, zumal die Episoden mit der „Fotografie“ oder „Frau Diener verreist“ für mich jedes Mal wie ein Kurzurlaub sind.

GansBei den Teichen am Nymphenburger Schloss sind viele Enten, Gänse und Schwäne. Die Vögel sind so sehr an die Touristen gewöhnt, dass man einen Meter neben schlafenden Schwänen laufen kann und es sie überhaupt nicht juckt.

Hey, Hübscher! Weiterlesen

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Reichenau und Segelflug

Allee zur ReichenauIm Büro konnten die Leute es kaum glauben, dass ich bisher noch nie auf der Reichenau war – also war es an der Zeit. Der Weg dorthin war nicht weit und auch sehr einfach und gut ausgebaut. Die Bäume der Allee dorthin waren unglaublich hoch… daher habe ich das Foto in dieser Form gemacht, um das Gefühl wiederzugeben (ich hoffe, das hat geklappt).

Die Reichenau selber ist hier in der Gegend das Markenzeichen für „Gemüse von hier“. Die Insel besteht quasi nur aus Feldern, Gewächshäusern, einigen normalen Häusern und Bootsanlegern. Ich kam auch an einem Pumphaus vorbei – kombiniert mit den Rohren, die überall aus dem Boden sprossen nahm ich an, dass die komplette Reichenau mit einem Rheinwasser-Verteil-Netzwerk ausgestattet ist und damit eine großartige Bewässerungs-Infrastruktur hat.

Da habt ihr den SalatPloppfolie?Oben sieht man noch die Wand eines Gewächshauses – isoliert mit ganz viel Ploppfolie.

Außerdem bauen sie noch Pusteblumen an – im großen Stil! 😀

Pusteblumenzucht Pusteblume Weiterlesen

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Schneematschmorgen

EisküsteIn der Hoffnung, noch einen tollen Sonnenaufgang am Hörnle (aber mit Schnee) fotografieren zu können, bin ich viel zu früh aufgestanden und ans Hörnle gefahren. Es hat geschneit. Ich habe gelernt: Während des schneit, gibt es keinen sichtbaren Sonnenaufgang… es ist einfach nur grau, nicht einmal ein rötlicher Schimmer war zu sehen.

Ruhiges WasserBäume halten sich dranDie Hecke hielt sich an das FKK und hatte fast nichts an. Ich bin dann mal weitergefahren, der Wald sah auch noch ganz nett aus mit den schneebedeckten Zweigen.

SchneewaldDas hier ist wieder ein wenig ein Sammelbeitrag… ein wenig später bin ich nochmal wieder am Rhein / Bodensee entlang und habe ein bisschen fotografisch eingefangen, was da herumlief.

Popographie Skeptische MöweNein, ich hab nichts zu EssenDie Enten auf dem letzten Bild dachten wohl, ich hätte etwas dabei um sie zu füttern – sobald ich auf die unteren Stufen der Promenade ging, kamen sie im Pulk angeschwommen.

AngeberDieses seltene Exemplar homo photographicus habe ich auch gesichtet, er war wohl dabei irgendwelche Schwenks über den See zu machen. Als einzelne Kamera kam er mir mit dem Videostativ an der Stelle sehr verloren vor, aber vielleicht war dieses Licht genau die Stimmung, die er brauchte.

Einen Abendspaziergang habe ich später noch gemacht, allerdings war da blödes graues Wetter… wenn die beiden folgenden Bilder etwas trostlos sind, dann war die Landschaft einfach wirklich so.

Baumspiegelung Wollmatinger RiedIch hoffe es gibt bald mal wieder ordentliches Wetter mit nur spärlicher Bewölkung und ordentlich Sonne – in der Natur tut sich schon wieder so viel, wenn jetzt noch das richtige Licht vorhanden ist, lassen sich da wieder schöne Fotos machen…

Nebel im anderen Licht

LesezeitLetztens hatte ich so ein schönes Foto von Bergen hinter der Rheinbrücke, jetzt haben die Berge nochmal ein kurzes Cameo mit wunderhübschem blauen Wasser. Für diesen Beitrag habe ich die Fotos zweier Spaziergänge gemischt, damit der Stil nicht ständig so springt.

Fotografiert hab ich mit der neuen tollen Firmware 4.0 für meine Fuji X-E2 – das macht eine Menge Spaß, ist aber auch erstmal etwas ungewohnt, da das Menü und die Einblendungen komplett überarbeitetet wurden. Nach den zwei Tagen Benutzung gefällt mir die Version aber schon mal deutlich besser als die alte Version, es bedient sich schneller und es wird mehr angezeigt, was man eigentlich immer wissen wollte.

Hallo SchönlingIch bin ganz dreist über einen Zaun geklettert um auf die Wasserebene herunterzusteigen. Dieser hübsche Schwan Bootvogel machte gerade Krafttraining, denn er schwamm gegen die recht starke Strömung den Graben zwischen Innenstadt und Klosterinsel entlang. Daher hatte ich auch genug Zeit, das Objektiv zu wechseln und mich an den See zu hocken. Wie der Schwan es gewohnt ist, wenn da Menschen in Wassernähe kommen, kam er langsam angepaddelt und erwartete vermutlich, dass er gefüttert würde (hatte ich aber nicht vor). Daher hat er so schön für mich posiert, danke sehr. 🙂

AbendessenEin letztes Foto von dem Abend der ersten Tour. Es war Abendessenszeit für die Möwen, die meisten stehen brav an, aber einige können wieder nicht still sitzen und sind eindrucksvoll herumgeflogen.

Springen wir zu Heute. Obwohl in der Wettervorhersage „Sonne“ stand (Konstanzer verziehen nur müde den Mundwinkel), war natürlich in Wirklichkeit Nebel. Über dem Nebel versteckte sich die Sonne, zuerst sehr erfolgreich, später hat sie sich dann doch getraut den Nebel zu vertreiben. Aber der Reihe nach.

TurmwärterEiner hat wohl das Los gezogen und durfte auf das Schild, der Rest der Vögel trieb wieder als Vogelteppich auf dem See herum. Wo der See aufhört und der Himmel anfängt ist völlig ungewiss. Ich hatte zuerst überlegt, das Foto als Schwarzweiß zu entwickeln, aber irgendwie bin ich kein Schwarzweiß-Typ. Ich brauche immer die Farbe darin – und sei es nur so eine Schattierung wie hier.

Ist da noch was?Das Fußvolk hat die Promenade tapfer bewandert, das war schön anzuschauen. Hier wird noch gerätselt, ob die Sonne sich nun trauen wird oder eher nicht…

SonneBlick auf die Rheinbrücke und die Klosterinsel. Klar, oder? 🙂

Stadtstimmung bei NebelStändig musste ich bei diesem Foto denken „Geht mal mit den ganzen Masten da weg, das ist total hässlich!“ – aber eigentlich ist das genau die Definition von „Stadt“. Auf dem Foto sieht man Stadt-Infrastruktur im Gegenlicht vor Nebel. Wäre noch ein Ruderboot auf dem Dach eines Autos und ein Flugzeug am Himmel, hätten wir alle gängigen Transportmittel.

Im Stadtgarten haben mich ein paar Leute gefragt, ob ich ein Foto von ihnen machen könnte. Ich wollte schon meine Kamera anheben, aber da wurde mir ein iPhone in die Hand gedrückt. Nagut. 🙂

Ansonsten waren auch erstaunlich viele Touristen zu sehen, immerhin ist gerade Winter. Aber andererseits ist auch Fasnacht, das könnte eine Begründung sein.

TouristenDie Sonne hat sich dann doch geschämt, nachdem sie schon hervorgetreten war. Sie wurde ganz rot und wollte verschwinden, da habe ich – inspiriert durch mein Brücke+Berge-Bild – die Position auf die Fahrradbrücke gewechselt in der Hoffnung nochmal was mit Bergen und der Brücke zu machen, sofern das Licht mitspielt.

Dabei herausgekommen ist ein Werbefoto für Flixbus. Ich brauchte irgendwelche großen Autos auf der Brücke, da kam der Bus gerade recht. Vielleicht hätte ich auch ein paar Minuten auf den Seehas warten sollen, den mag ich als Gefährt noch viel lieber als ’nen Bus. Aber als der Seehas kam, war das Licht schon weniger und meine Kamera verpackt.

Versehentliches Flixbus WerbefotoNoch was zu dem Foto oben: Eigentlich wollte ich ja nur die Brücke und die flache Wolke auf jeden Fall drauf haben. Das hatte ich entsprechend fokussiert und dann so lange gewartet, bis genug „Action“ auf der Brücke war. Hat sich gelohnt. 🙂

Letztens habe ich in einem Youtube-Video gesehen, dass in Bezug auf Street Photography erzählt wurde, man solle „Mit der Szene arbeiten“ (Work the scene). Für mich bedeutet das, dass ich länger an einem Ort oder in einer Umgebung bleibe und verschiedene Positionen, Einstellungen und Bildausschnitte ausprobiere – und die Umgebung auch einfach beobachte. Wer oder was kommt vorbei, wie ist das Licht, passiert etwas mit dem Licht, wenn jemand oder etwas vorbeikommt… wenn man mit der aktuellen Position dadurch viel vertrauter ist, hat man eher ein Gefühl dafür, wie sich vielleicht noch ein gutes Foto machen lässt (anstatt, dass ich etwas sehe, ein Foto mache und schnell weiterlaufe).

Ich hoffe euch hat es mal wieder gefallen und mein beschreibender Text hat die Fotos sinnvoll begleitet, bis zum nächsten Mal. 🙂