Was Elfen mit Gold anfangen…

Ein Comic aus der Rollenspielwelt DSA, der eine Szene darstellt, die so im Spiel passiert ist.

Vor einiger Zeit hat mein Waldelf herausgefunden, was er eigentlich mit dem vielen Gold anfangen kann, das er mittlerweile angesammelt hat. Er ist sehr genügsam und ständig stecken ihm dankbare Auftraggeber große Mengen Dukaten zu… die sind schwer und schmecken schlecht – und so richtig weiß er auch nicht, was er sich davon kaufen soll.

Aber dann ergab es sich letztens, dass alle anfingen hart zu verhandeln und sich zu streiten, aber Faldrian ist ein sehr harmonieliebender Elf und bot einfach ein paar von diesen Glitzerdingern an – und plötzlich war Ruhe und alle waren sehr hilfsbereit. Das war super.


Gemalt ist das Bild komplett in Krita mit dem Wacom Cintiq Pro 16 unter Linux. Ich muss mehr malen… damit ich mehr Übung bekomme. 🙂

Comic: Den Loot rausbringen

Diesmal ohne analoge Vorzeichnung (dafür aber mit digitaler) auf dem Tablet gezeichnet. Für mich ist es interessant, mir das Bild hinterher anzuschauen um zu merken, was für Fehler dort drin sind, wo die Anatomie vorne und hinten nicht passt und all sowas – aber ich finds trotzdem hübsch. 🙂

Vor allem ist es einfach ein Stück um Übung zu bekommen – und scheint gut zu wirken.

Comic: Anreise

(Für die große Ansicht, bitte auf das Bild klicken.)

Ein kleiner Comic, in dem die Dungeons & Dragons-Charaktere zum Spieleabend anreisen. 🙂

Workflow:

  1. Outlines / Schraffierung in Einzelbildern auf dem Bamboo Slate (14x14cm, letztes größer)
  2. Nachbearbeitung der Outlines und Schattenfarbe mit MediBang Painter Pro auf dem Surface Pro 3 Tablet
  3. Panels, Crop / Größenanpassung der Bilder auf die Panelgröße und Sprechblasen mit Inkscape

Blinddate Giraffe und Laterne

Nach der Comic Con ist meine Motivation zum Zeichnen mal wieder entflammt und ich probiere mich mit verschiedenen Workflows aus.

Mit dem Bamboo Slate male ich aktuell die Outlines, die ich mit Bleistift vorskizziert habe. Der Stift ist hat zwar eine Kugelschreibermine, aber so langsam lerne ich damit umzugehen um doch einigermaßen gute Outlines damit zeichnen zu können. Ein klarer Vorteil gegenüber dem direkten Malen der Outlines am Rechner ist, dass meine Stiftspitze hier auch genau dort etwas hin malt, wo ich sie hinhalte – und ich nicht auf den Monitor gucken muss um zu sehen was ich zeichne. Damit gelingt mir die Hand-Augen-Koordination deutlich besser.

Ich habe die A5-Variante des Pads, vielleicht würde ich Leuten doch zur A4-Variante raten, damit hat man dann etwas mehr Platz für größere Zeichnungen und damit auch mehr Auflösung in den Details, denn so eine Kugelschreibermine ist gefühlt ungenauer als ein Fineliner oder ein Bleistift. Die Software bzw. das Zusammenspiel zwischen Smartphone-App und Slate ist so mittelgut – ich habe es schon zwei Mal gehabt, dass eine fertige Zeichnung als leeres Bild übertragen wurde und damit digital futsch war. Wenn es also wichtig ist, benutze ich den Live-Modus, damit bin ich sicher, dass die Übertragung auf das Smartphone in Echtzeit erfolgt und ich sehe, dass das Smartphone die Daten bereits hat. Ich hoffe, dieser Bug wird irgendwann behoben, Wacom scheint aber nicht genug Entwickler an ihrer Inkscape-App und der zugehörigen Cloud zu haben, als dass es da rasche Fortschritte gibt. Schade.

Wenn die Outlines erstmal digitalisiert auf dem Smartphone sind, exportiere ich sie als PNG und transferiere sie via Owncloud auf meinen Rechner. Dort benutze ich MyPaint zusammen mit dem Wacom Bamboo MTE-450 (unendlich alt, um 2007 gekauft, immer noch top) um die Outlines etwas zu säubern oder zu ergänzen und alles weitere zu tun (Farben, Schattierungen, Schrift – wobei das nur geht, solange ich per Hand schreibe, sonst muss ich nochmal eine Extrarunde durch Inkscape drehen… mal sehen, ob das noch nötig wird).

MyPaint ist seit einigen Jahren so viel besser geworden als früher schon – stabiler, bessere Werkzeuge und angenehm frei konfigurierbare Seitenleisten und Werkzeuge. Wenn man Zeichnen oder kolorieren will, bin ich davon aktuell sehr begeistert, wobei ich keinen Vergleich zu den großen Konkurrenten wie PhotoShop oder Manga Studio etc. ziehen kann, da ich sie nie benutzt habe.

Mal schauen, wie lange die Begeisterung anhält und wie es sich noch entwickelt… ich glaube ich werde jetzt auch mal wieder mehr Comics lesen. 😀

Comic Con 2017 in Stuttgart

Ich war auf der Comic Con 2017 in Stuttgart. Seit der Animagic 2006 ist es her, dass ich auf so einer medialen Messe war – und es waren schöne Eindrücke.

Auf dem Hinweg hat man schon ab Böblingen Leute in Cosplays gesehen und ich hab mich einfach an eine Gruppe dran gehängt. Jetzt weiß ich, wie es Leuten geht, die zum Chaos Communication Congress mitgehen, aber eigentlich gar nicht so viel Ahnung von Technik haben – ich habe so etwa die Hälfte der Gespräche verstanden. „Ja, also ich shippe ja eher so alles, aber wenn Leute das halt nicht mögen, warum wenden sie dann die Energie dafür auf, das zu kommentieren – hast du schon die letzte Staffel von {wasauchimmer} gesehen? Woaaa, mega!“

Es war trotzdem toll, einzutauchen… ein bisschen wie früher auf der Animagic. 🙂

Wie so viele Conventions war sie gut besucht – es schoben sich große Massen von Leuten durch die Gänge, alle waren freundlich und rücksichtsvoll soweit ich das mitbekommen habe und es gab viele schöne Momente zu beobachten.

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Weitere Bilder im Beitrag:

Halteverbot

HalteverbotWieder mal ein kleines Experiment um mit nicht-schwarzen Outlines zu arbeiten und mal zu gucken, was man mit weicher Farbgebung machen kann.

Venture Capitalist

Venture CapitalistInspiriert durch diesen Blogpost musste ich das mal skizzieren, was mit diesen Venture Capital Invenstoren so los ist aus Sicht eines Start-Ups oder eines kleinen Softwareprojekts, das dann doch gerne loslegen würde… wie eben gerade ello.