Entenküken!

Wer bist denn du?Ich bin einer kleinen Entenfamilie begegnet… und sie waren sehr entspannt. Die Mutti mit den drei kleinen Enten hab ich schon eines Abends auf dem Weg zum Schlafplatz getroffen, aber da war es zu dunkel und ich hatte nicht die richtige Ausrüstung dabei. Jetzt war es hell genug und sie waren total putzig!

Ich komme!Ich habe sicher so 70 Fotos gemacht, da die kleinen Enten so schnell sind, dass sie längst aus dem Schärfebereich sind, wenn man den Auslöser heruntergedrückt hat… vielleicht nächstes Mal Contiuous Autofocus. Aber so ist es ja auch was geworden. 🙂

Mutti passt aufMutti hat immer gut aufgepasst und rechtzeitig den Rückzug angekündigt, wenn ein Schwan kam – oder aber einen fauchenden und drohenden Schutzwall zwischen ihren kleinen und Erpeln gebildet. Weiterlesen

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Tauwetter im Wollmatinger Ried

KontrastbaumMorgens wache ich auf und schaue aus dem Fenster – es schneit! Wahnsinn… gleich die Kamera geschnappt und heraus gerannt (nach dem Duschen, Frühstücken, ein wenig Youtubevideos gucken und Sachen für die Arbeit zusammensuchen… also total eilig!). Ich bin am Recyclinghof vorbei ins Wollmatinger Ried gefahren, habe dort den Bäumen beim Tropfen zugehört und dabei Fotos gemacht.

SchneespitzenDer Schnee hielt sich nur auf Sträuchern und Halmen, die ihn stark genug vom Boden und Wasser isolierten. Später habe ich noch ein bisschen Moos auf einem Baum gefunden, das Isolator zwischen dem Holz und dem Schnee gewirkt hat. Nur auf dem Moos hielt sich der Schnee, nicht auf dem Holz (das kann allerdings auch an der geringeren Rutschigkeit von Moos im Gegensatz zur recht glatten Rinde gelegen haben).

Blässhuhn mit eigener InselDeshalb heißt es „Wollmatinger Ried“, da hier überall dieses Pflanzenzeug herumsteht. Dazwischen hat ein Blässhuhn seine eigene Insel. Glückwunsch!

SchlafbankDer Schnee wurde etwas später deutlich mehr und lässt den Hintergrund in einem fleckigen Weiß verschwinden. Die Sandbänke im breiten Fluss sind bei passendem Wasserstand prima Schlafplätze für die Wasservögel.

Aufmerksame ErpelDiese Enten schauen etwas skeptisch herüber – ich wurde entdeckt! Aber ich bin an der Stelle sowieso beinahe bei meinem Arbeitsplatz, das hat also für den Vormittag in fotografischer Hinsicht gereicht. Hattet ihr auch Schnee? Wie hat er bei euch die Landschaft verändert und damit neue Perspektiven auf bereits bekannte Motive geschaffen?

Bevor ich hier jedoch zum Ende komme, ein paar Fotos vom nächsten Tag, denn da sah die gleiche Stelle anders aus, nachdem alles getaut war. Außerdem war Sonnenuntergang, der zeigte sich nochmal von seiner schönen Seite.

In die SonneFlussuferHa, endlich habe ich mal dran gedacht, bei solchen Landschaftsfotos eine weit geschlossene Blende zu wählen, F/13 in diesem Fall. Damit ist Vordergrund und Hintergrund scharf – welch ein Genuss für meine Augen. 😀

Sonnenaufgang am Hörnle

Ende der blauen Stunde Gestern hatte ich mich informiert und herausgefunden, dass 7:47 die offizielle Zeit des Sonnenaufgangs sein würde. Also bin ich heute morgen früh aufgestanden um rechtzeitig am Hörnle zu sein. Ich vermutete, dass man dort besonders viel Himmel, wenig störende hässliche Gebäude und auch noch einen hübschen See als Szenerie gut gebrauchen könnte.

Alle Fotos hier im Blogpost sind farblich nicht verändert – es sind teilweise leicht gedrehte / zugeschnittene JPGs direkt aus der Fuji X-E2. 🙂

Golden eingetauchtDieser Blöde Pfahl war auch im oberen Foto schon zu sehen… aber dort habe ich ihn mit der „Fleckenentfernung“ von Darktable herausoperiert. Man könnte so schöne Fotos machen und dann stecken die Leute dort Dinge ins Wasser, lassen die Schwimmplattformen vom Sommer im Wasser und so weiter… aber was solls, das ist dort die Situation, damit muss man umgehen. Mit gefällt es trotzdem ganz gut.

Zeit für den SonnenaufgangEigentlich war ich nur gekommen um ein Foto der Taschenuhr (25€ über eBay vor einigen Jahren) beim Sonnenaufgang zu machen. Ich brauchte diese Woche noch ein Foto für das Diaphoto mit dem Thema „Zeit“. Ich hätte die Uhr vorher nochmal stellen sollen, denn sie geht hier drei Minuten nach (laut meiner Kamera ist es 7:48) – aber dazu hatte ich vor lauter Aufregung nicht die Zeit. Der Sonnenaufgang dauerte nur etwa zwanzig Minuten, da habe ich schon versucht das möglichste aus der Gelegenheit zu machen.

DunstschichtenVermutlich ist das die Uferseite mit Immenstaad in der Nähe, zumindest ist das die Richtung, in die ich fotografiert habe. Mir gefielen die Schichtungen der Berge und die Struktur der Wolken.

LichtfensterZeitlich sind wir jetzt etwas fortgeschrittener und schauen von Klein Venedig in Richtung Schweiz. Innerhalb einer halben Stunde hat sich die Lichtstimmung von Orange zu Beige gewandelt.

Einsame EnteDie Ente wirkt so einsam… aber in Wirklichkeit waren da noch viel mehr Enten, man muss nur den richtigen Moment abpassen. 😉

Das war der Sonnenaufgang und sicher nicht mein letzter, ich werde mich vielleicht mal wieder so früh aus dem Haus bewegen zum Fotografieren. Je näher wir dem Sommer kommen, desto früher wird das – und damit um so unwahrscheinlicher, dass ich das für eine gute Idee halte. Aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt. 🙂

Wolkentürme

Nach einem Gewitter mit Regen- und Hagelschauer musste ich nochmal raus – immerhin war es angenehm kühl geworden. Die Atmosphäre ist nach einem Gewitter sehr interessant, da es teilweise abgekühlte Bereiche gibt, aber das Land / der See unter der Luft noch sehr warm ist … und damit diese tollen Wolkenbilder (weiter unten) entstehen können.

Hier erstmal zwei Exemplare des gemeinen Baukrans, die im Sonnenuntergang nach ihren Artgenossen Ausschau halten. Das Boot rechts unten hat bereits seine Zuneigung offenbar gemacht… ich vermute aber mal, dass sie trotzdem nicht zueinander finden werden, das linke Boot ist ein ziemlich steifer Charakter.

Lonely Baukran im SonnenuntergangZuneigung

Eine Krähe (?) bewacht den Eingang zur Marina.

TorwächterSchnellspanner am Fahrrad sind was tolles. Nicht nur für Reparaturen sondern auch für Gelegenheitsdiebe ohne Werkzeug. Das Vorderrad hatte auch Schnellspanner, war aber mit angeschlossen.

Hinterrad to goUnd los gehts mit „oh, was sind denn das für Wolken?“

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Schnarchenten und Abendstimmung

Zeltfest im AufbauHübscher SeeHeute mittag hatte ich in der Mittagspause schon kleine Enten gesehen, aber nur mein Smartphone zur Hand gehabt… daher bin ich abends nochmal an den See um zu gucken, ob ich die Entchenfamilie wiederfinde. Ich hatte Glück und habe kleine Entchen gefunden, dazu mehr weiter unten.

Bis ich dann mal die Entchen gefunden hatte, bin ich ein wenig in die Stimmung eingetaucht. Der Sonnenuntergang war recht nett und bei dem lauen Wetter liefen einige Leute um die Zeit noch herum.

Eins meiner Lieblingsmotive bleibt der Blick über den Hafen. Dort gibt es so viele Linien: Horizont, die Masten der Boote, die Spiegelungen der Masten, die quer verlaufenden Wellen, die Pfeiler… 🙂

Sonnenuntergang twitternEin bisschen weiter in Richtung Schweizer Grenze war ein Pärchen bei einem kleinen Fotoshooting. Die beiden waren an ihrem letzten Abend hier und eigentlich aus Osnabrück. Wir haben ein wenig geplaudert, die beiden waren supernett und entspannt. 🙂

Fotoshoot an der Grenze PalettenbiergartenUnd nun endlich zu den Enten… die waren so süß! Es war schon wirklich dunkel, so dass ich teilweise das erste Mal mit ISO 4000 fotografiert habe… geht auch, da kannste die Bilder aber kaum noch zuschneiden, sonst rauscht das zu sehr. So richtig enorm scharf wirds auch nicht, das kann aber auch an der Belichtungszeit gelegen haben.

Putzen vorm ZubettgehenNachdem sich alle Entchen geputzt haben, bildet sich ein flauschiger Schlafhaufen…

Lasst mich auch noch mit rein!… aus dem keiner ausgeschlossen sein möchte.

Cchhhh...zzzzzEnte gut alles gut – gute Nacht! (und weil es so süß klang, hab ich euch von den Schlafenten noch ein kurzes Video aufgenommen)

Schlafende Enten am Bodensee

Auf dem Heimweg ist mir dann noch ein Igel begegnet… wenn die Enten schlafen gehen, steht der wohl erst auf. Er war ein wenig ängstlich und ich bin nicht zu dicht heran gegangen um ihm nicht noch mehr Angst du machen.

Keiner sieht mich...

Seestraße und Erdbeere

ErdbeereMeine Freundin hat großartigerweise zwei Erdbeerpflänzchen auf dem Balkon angepflanzt gehabt … damit gibt es jetzt alle paar Tage immer eine frische superleckere süße Erdbeere. 😀

Ansonsten war ich den Tag wieder im Hafenbereich unterwegs und habe – da gerade das Pfingstwochenende war – einen Touristendampfer gesehen. Von der Komposition her nicht das großartigste Foto, aber da ich schon mal dort war, konnte ich auch ein Foto machen.

RaddampferWeiter die Seestraße runter habe ich dann Enten beobachtet. Einmal gab es eine Entenmutti mit mehreren Küken, die von einem Entenpärchen gejagt wurde … da hat sich sie Entendame vom fremden Pärchen einfach auf die Ente draufgesetzt und für mich sah es aus, als würde sie die andere Ente ertränken wollen, in dem sie sie unter Wasser drückt. Zum Glück konnte die Mutti sich befreien und ich schnell mit ihren Küken abgehauen.

Eine ähnliche Situation gab es ein Stück weiter runter, wo eine Ente mit einem einzelnen Küken unterwegs war. Die beiden schienen mir ziemlich erschöpft, so dass ich mich einfach auf die Promenade neben die beiden setzen konnte und folgende Fotos machten konnte.

Mutter und Kind RuhepauseKurz darauf kamen zwei Erpel an und haben die beiden gejagt, vor allem aber die Mutti. Dabei haben sie ihr in den Schwanz gebissen und sowas… das kleine Entchen stand völlig verloren am Ufer, ist dann in Mordsgeschwindigkeit über das Wasser gepaddelt und hat sich zwischen Pfeiler und Schwimmplattform versteckt, bis Mutti sich in Sicherheit gebracht hatte. Vermutlich ist das die Natur so – aber ich fands schon echt brutal irgendwie.

Konstanzer YachtClubMit dem Überblick über den YachtClub wünsche ich ein schönes Wochenende und bis zum nächsten Mal. 🙂

Quaaack

EnteEnte am Konstanzer Hafen. Ganz schön zutraulich lief die da rum, hat ein wenig herumgequakt und fand es gut in der Sonne. 🙂