Innradweg: Tag 5, Innsbruck – Wörgl

Der nächste Abschnitt von Innsbruck nach Wörgl waren 63 km zu fahren. Begrüßt wurde ich mit einer hübschen Frühlingslandschaft, ansonsten wurde die Aussicht immer mäßiger. Das Inntal wurde breiter und die Berge rückten damit immer weiter an die Seite und man hatte viel länger die gleichen Berge um sich herum. Die Umgebung der Fahrstrecke wurde von Autobahnen und Eisenbahnstrecken dominiert, eine Weile ist man auch am Fluss entlang gefahren, aber den kannte man ja schon.

Es näherte sich das Osterwochenende und so waren deutlich mehr Fahrradfahrer unterwegs, aber auch anderswo stieg das Gewusel. Weiterlesen

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Innradweg: Tag 4, Imst – Innsbruck

Ich war gestern in Imst im Romedihof eingekehrt und hatte beim Abstellen meines Fahrrads meine Sonnenbrille zerbrochen, der eine Bügel war an einer dünnen Stelle gebrochen. Daraus habe ich zumindest gelernt: Bei zwei Packtaschen immer zuerst die abnehmen, die auf der gegenüberliegenden Seite vom Fahrradständer ist. Dann kippt das Fahrrad nicht spontan um.

Ich liebe Jugendherbergen dafür, dass man dort in Kontakt mit anderen Menschen kommt – sei es nun, weil man in einem Mehrbettzimmer ist oder sich abends auf dem Gelände oder morgens beim Frühstück über den Weg läuft. So begegnete ich einem Berliner, der mit seine Freundin zum Klettern in Imst waren. Nach einem kurzen Gespräch und der Erwähnung meiner Sonnenbrille gab er mir etwas von seinem Kletterband, mit dem ich die Brille wieder zusammenkleben konnte.

Dann ging es aber auch schon los, heute stehen 63 km nach Innsbruck auf dem Plan.

Die Strecke war recht unspektakulär, ein paar kleine Unebenheiten gab es, aber eigentlich war nur der konstante Gegenwind zu beklagen, der sogar dafür sorgte, dass ich zum ersten Mal seit Anfang der Tour meine Oberschenkel am Abend spürte.

Oben mal wieder eine kurze Bestandaufnahme vom Inn. So sieht er mittlerweile aus. Weiterlesen

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