Regenherbstwald

Zur Abwechlungs streue ich mal wieder einen aktuellen Beitrag ein, bevor ich meinen Fotostapel weiter abarbeite. 🙂
Ich bin heute mal wieder in den Wald gegangen um das Regenwetter etwas einzufangen – und habe so ziemlich nur nasse Blätter fotografiert (siehe oben). 😀

Technische Infos: Ich habe meine Fuji X-E2 mit dem Zeiss Touit 32mm zum Spaziergang ausgeführt und den Weißabgleich anfangs manuell festgelegt um konsistente Farben passend zur Lichtstimmung im Wald zu bekommen. Da jetzt nasser Herbst mit Regen / starker Bewölkung ist, habe ich die Filmsimulation der Kamera auf „Classic Chrome“ eingestellt, da ich eher gedämpfte Farben und mehr Fokus auf Kontraste und Abstufungen in den dunklen Bereichen haben wollte. Ich glaube das hat ganz gut funktioniert.

Damit die vordere Linse des Objektivs nicht so leicht durch Regentropfen getroffen wird, hab ich die Sonnenblende drangesteckt – das hat wunderbar funktioniert.

Wie gesagt… vor allem nasse Blätter. 😀 Weiterlesen

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Innradweg: Tag 7, Tagesausflug Chiemsee und Ende

Der heutige Tag sollte ein Verschnauf-Tag nach der Regentour gestern werden und so widmete ich mich dem Chiemsee. Bei richtig gutem Wetter wäre ich sicher von Rosenheim aus mit dem Fahrrad einmal um den See gefahren und hätte damit viele schöne Fotos machen können, das wären ~ 92 km gewesen. Da das Wetter aber weiterhin regnerisch sein sollte, fuhr ich mit dem Zug (bzw. Schienenersatzverkehr) bis nach Prien und ging an der Promenade bis nach Breitbrunn spazieren.

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Innradweg: Tag 6, Wörgl – Rosenheim

Die heutige Strecke führt von Wörgl nach Rosenheim (Deutschland) und ist 58 km lang. Wie man auf dem Foto oben schon erkennt, ist das Wetter eher bescheiden. Nach etwa zwei Kilometern fing es an zu regnen und hörte auch bis Rosenheim nicht mehr auf. Es war ein dauerhafter mittlerer Regen, gemischt mit ein bisschen Wind.

Das Wetter lud wirklich nicht zum Fotografieren ein, so kämpfte ich mich mittlerweile gut durchnässt weiter durch den Regen. Weiterlesen

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Wald im Harz

Mich hat es bei mäßig gutem Wetter in den Harz verschlagen. Sonne war selten, dafür hatte ich aber Regen und Nebel – beides Wetterlagen, die schöne Details und Farbe zur Landschaft hinzufügen – oder beim Nebel eben herausnehmen und damit eine geisterhafte Stimmung erzeugen und es überhaupt erst ermöglichen, einen Wald vernünftig zu fotografieren, ohne den Fotobetrachter in einem Baummeer versinken zu lassen.Die Wurzeln haben mich etwas an Skyrim erinnert (Computerspiel) – dort sammelt man so ähnliche Wurzeln als Zutat für Tränke. Weiterlesen

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Der Herbst ist da

RegenHier hat nun der Herbst begonnen. Das bedeutet tagelange Regenphasen, wenig Licht, das durch die Wolken dringt und wieder lange Hosen tragen.

Auf der guten Seite wird dadurch die Natur jetzt wieder bunter, die von der Sonne fortgeblendete Farbe kehrt durch den Regen zurück und die Bäume ziehen sich hübsch an. Oder aus. Hauptsache bunt.

Nasses GrasIch habe beim Spaziergang einen Weg entdeckt, den ich noch nicht kannte und bin ihm gefolgt. Er führte mich an einigen Kleingärten vorbei und am Ende kam ich irgendwo raus, wo ich eigentlich gar nicht hin wollte – das machte aber nichts, man kann sich auch öfter mal überraschen lassen. Dank OsmAnd auf dem Smartphone brauche ich nie Angst haben mich zu verlaufen und hab den Spaziergang von dort einfach fortgesetzt – aber ich wusste, wo ich lang lief.

Betropfte BlüteEinen schönen Sonntag wünsche ich!

Waldwochenende

Der DurchgangIch war wieder mal ein Wochenende mit vielen netten Menschen unterwegs im Nirgendwo. Das Dorf wurde im Tal gegründet, weil dort eine Kreuzung ist. Entsprechend belebt war es auch, aber beim Spaziergang durch „die“ Straße hab ich aus einem Zimmer Gabber-Musik gehört… es scheint also dort auch junges Volk (oder unkonventionelle Alte) zu geben. Ich war überrascht.

Während die meisten Leute vor allem viel socialised (yeah, Neudeutsch) haben, hab ich nicht widerstehen können und bin fast jeden Tag raus in die Natur um einen Wanderweg zu erkunden, zu dem ich auch weniger wandererprobte mitnehmen könnte. Leider ist es immer etwas ausgeartet, so dass ich nichts passendes fand – aber ich hatte meinen Spaß und schöne Fotomotive. Viel Spaß also mit der Natur rund um „Gießübel“.

SommerbergDer Name beschreibt es eigentlich ganz gut. Die Sonne hat geknallt, es ging bergauf und um mich herum war verdorrtes Gras.

Wenn man sich allerdings umgeblickt hat, gab es als Ausgleich eine schöne Aussicht mit schönem Lichteinfall. Weiterlesen

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Nasser Wald

PfützeEs hat mal wieder geregnet und ich hatte Bock auf Wald. Das hat mich bisher noch nie abgehalten, außerdem sind die Farben so schön leuchtend, wenn der Wald etwas nass ist. Nerviger waren die Mücken, ich habe zwischen Daumen und Zeigefinger etwa vier Stück zerdrückt und sie später nur mit dem Regenschirm weggefuchtelt (ich kam mir vor wie ein Rindvieh… die machen das mit Fliegen so).

Dieses zuerst warme und dann feuchte Wetter scheint wie Raketentreibstoff für Pilze zu sein. Ich konnte regelrecht das „Plopp“ hören, mit dem sie aus dem Boden und dem Holz geschossen sind.

Voll verpilztAuf diesem Baumstamm (in 2,2m Höhe) hat sich ein Frosch versteckt. Als ich näher ging um ihn zu fotografieren, hüpfte am Boden ein Kollege von ihm mit großen Sprüngen fort.

Frosch im VersteckLeider war es ziemlich dunkel am Baumstamm, so dass das Foto recht grisselig geworden ist. Aber man erkennt das Wesentliche. 🙂 Weiterlesen

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