Nasser Wald

PfützeEs hat mal wieder geregnet und ich hatte Bock auf Wald. Das hat mich bisher noch nie abgehalten, außerdem sind die Farben so schön leuchtend, wenn der Wald etwas nass ist. Nerviger waren die Mücken, ich habe zwischen Daumen und Zeigefinger etwa vier Stück zerdrückt und sie später nur mit dem Regenschirm weggefuchtelt (ich kam mir vor wie ein Rindvieh… die machen das mit Fliegen so).

Dieses zuerst warme und dann feuchte Wetter scheint wie Raketentreibstoff für Pilze zu sein. Ich konnte regelrecht das „Plopp“ hören, mit dem sie aus dem Boden und dem Holz geschossen sind.

Voll verpilztAuf diesem Baumstamm (in 2,2m Höhe) hat sich ein Frosch versteckt. Als ich näher ging um ihn zu fotografieren, hüpfte am Boden ein Kollege von ihm mit großen Sprüngen fort.

Frosch im VersteckLeider war es ziemlich dunkel am Baumstamm, so dass das Foto recht grisselig geworden ist. Aber man erkennt das Wesentliche. 🙂 Weiterlesen

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Reichenau mit Wetter

SonnenblumeWettervorhersage: Den ganzen Tag Gewitter, aber nicht viel Regen, dafür sehr bewölkt. Klingt geeignet für einen Regenschirm-Spaziergang, also ab aufs Fahrrad und auf die Reichenau gefahren. Dort bin ich wieder einmal herumgelaufen, wie ich es schon einmal getan hatte.

Es ist gelbDas Wetter hat seine besondere Stimmung gezeigt, aber ich habe es auch beim Fotografieren etwas drauf angelegt. Es war kein „oh, alles ist bunt und fröhlich“-Wetter, sondern eher ein zögerliches, gedämpftes Mischgrau, das einen im Ungewissen ließ. Beim oberen Bild kann man allerdings schon ziemlich genau erkennen, was auf uns zukommt.

Ich hätte mein Fahrrad nicht unbedingt im Fenster geparkt, aber kann man schon machen. Die Komposition mit dem Turm fiel mir auch erst auf, als ich durch den Sucher auf das Fahrrad schaute und feststellte, dass einer der Türme von St. Peter und Paul in der Scheibe zu sehen war.

Rad und TurmWenn man jemandem vermitteln möchte, wie Reichenau aussieht… in etwa so wie unten. Und noch eine Prise alte Häuschen und Tourismus drauf, ab und zu ein Blumenbeet zum Selberpflücken für 30 Cent pro Blüte.

Definiere: Reichenau Weiterlesen

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München Franz Josef Strauß Airport

München Franz Josef Strauß AirportNachdem ich in der Flugwerft Schleißheim war und irgendwie nur wenig von meinem Drang, Verkehrsflugzeuge zu sehen, befriedigt war, bin ich weitergefahren an den Münchner Flughafen. Zuerst habe ich mich im Hauptgebäude umgesehen und dort festgestellt, dass es für Besucher keine Chance gibt, irgendwas zu sehen. Also fuhr ich wieder zurück zur Station „Besucherpark“ … ja, wenn man glaubt, man wäre „zu cool“ für diesen touristischen Krams. Aber nein, es war genau richtig. Dort gab es einen Aussichtshügel, der 1€ Eintritt kostete, aber es sehr angenehm machte, den Flughafen zu beobachten.

Ich war vor allem abends / nachts dort – und dann auch noch bei Regen. Das gibt schöne Reflektionen und man sieht die vielen verschiedenen Lichter. Aber ich fange mal nach Tageszeit chronologisch an mit einem A350, das gerade von seinem Standplatz zum Gate gezogen wird, damit es für den Flug klar gemacht werden kann.

A350-900 wird Gassi geführtDie Tanklaster sind so flach, dass sie unter die Flügel fahren können um die Flugzeuge zu betanken. Im Hintergrund sieht man, wie das Flugzeug gerade betankt wird.

Tanklaster Weiterlesen

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Regenwetter

BenetztWar den Tag zuvor noch gutes Wetter, folgte an diesem Sonntag ein ausdauernder starker Regen, der mich den ganzen Nachmittag begleitete. Immerhin konnte ich so feststellen, was ich für eine eventuelle Fahrradtour für Regensituationen noch nachbessern musste (Regenhose? Ach, das soll eine Regenhose sein, hab ich gar nicht gemerkt, da ging alles direkt durch!).

Da der Regen so stark war und die Lichtstimmung so matschig, hab ich nicht viel Muße und Ansporn gehabt, Fotos zu machen, so sind nur zwei Stück dabei rausgefallen, als es gerade eine kurze Regenpause gab. Diese riesige Schnecke wollte über den Fahrradweg. Nachdem ich sie fotografisch vergrault hatte, kehrte sie um und ist zurück in ihre Wiese geglitten. Vermutlich besser so.

Schnecke

 

Regenwald

RegenwaldAm Wochenende war Regenwetter. Da es gar nicht wieder aufhörte, hab ich mir Ronald geschnappt und bin losgelaufen in den Wald. In letzter Zeit hatte ich ziemlich viel mit den beiden Zoom-Objektiven fotografiert, jetzt brauchte mein Zeiss 32mm mal wieder etwas frische Luft.

Der Wald ist bei Regen auch sehr schön – alle Farben leuchten noch viel stärker, da sämtlicher Staub heruntergewaschen wurde und die Luft ziemlich klar ist. Da gerade Frühling ist, leuchten die Farben nochmal mehr – so habe ich an den Fotos diesmal absolut nichts nachträglich gemacht, die sind direkt so aus der Kamera gepurzelt.

Frisches BlattMan sollte mit Schuhen durch den Regenwald gehen, denen man hinterher nicht nachtrauert… Mountainbiker lassen sich anscheinend auch nicht abhalten.

MatschwegSchon fast wieder auf dem Weg nach Hause komme ich an dem Tierfriedhof vorbei, der am Rande des Waldes gelegen ist. Dort in der Hecke entdecke ich ein Überbleibsel der letzten Brutsaison (vermute ich jedenfalls). Günstige Kaltmiete, na, wie wär’s?

Verlassenes NestSchließlich wieder zurück auf den Asphaltstraßen drängt sich mir die Zivilisation wieder auf. Weggeworfener Müll ist immer doof, in diesem Fall perlten einige Tropfen sehr dekorativ über diese leere Bierdose. Prost!

Gruß nach Bremen

Wieder im Norden

Apples in the rainIch war wieder in der Nähe von Oldenburg, in meiner „Heimat“. Es war ordentliches Herbstwetter mit genügend Regen und klammen Temperaturen – perfekt für Regenfotos! 🙂

WaterfilmBeide obigen Fotos sind komplett unbearbeitet – ich hatte Zugriff auf das Fujifilm XF 60mm F2.4 R Macro mit dem ich erstmal in den Garten musste. Gerade bei den unteren Fotos war es schwierig, bei der Brennweite die Schärfeebene freihand genau zu positionieren. Mit ganz viel Luftanhalten und Spray & Pray hat es dann doch noch funktioniert, dass der Marienkäfer und nicht nur alles drumherum scharf war.

Ready for autumn ShelterBeim Spaziergang durch die Nachbarschaft kamen wir an noch mehr Leuten vorbei, eben ebenfalls Spaß im Regen (oder dessen Überbleibseln) hatten. 😀

Matschpfütze

Regennasser Märchenwald

StumpfDer Herbst ist da. Der Herbst überzeugt durch seine gedämpften Farben, die vielen Grün-, Gelb-, Rot- und Brauntöne, mit denen sich die Bäume und der Boden darunter färben. Es gibt viel Regen und feuchte Luft, Nebel und nur manchmal ein Sonnenstrahl. In dieser Stimmung durch den Wald zu laufen hat etwas märchenhaftes … zumal ich naiverweise nicht damit gerechnet hatte, dass überall Pilzhüte hervorsprießen und besondere Details zum Wald hinzufügen.

Also nehme ich euch auf den folgenden Fotos mit auf den Spaziergang durch diese leicht düstere, etwas mysteriöse Waldwelt. 🙂

Koexistenz Trichterwald Weiterlesen

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