Die Gurke

Zu meinen Balkonpflanzen gehört eine Gurkenpflanze. Es ist ein kleines Geschöpf, hat 5 Blätter und eine riesige (!) Gurke (8cm lang, ich habe nachgemessen).

Nun wollte ich nicht länger warten, zumal die erwartete Maximallänge der Gurke mit 9cm angegeben war, daher habe ich die Gurke geerntet und gegessen. Wahnsinn, es schmeckt nach Salatgurke. 😉 Beim Essen war sie etwas pieksig… ihr seht auf dem Bild oben diese kleinen Stacheln an der Schale. Der Geschmack war prima und ich bin gespannt ob ich von der Pflanzen noch eine Gurke bekomme.

Da die Gurke so fotogen war, hab ich ein bisschen Gurkenfotografie betrieben und dabei zwei verschiedene Objektive und zusätzlich meine Handykamera ausprobiert (das obere Bild ist auch vom Handy).

Einmal mit einem manuellen 50mm + Nahlinse. Immerhin kommt man schön weit ran und auch sonst gefällt mir die Auflösung der Gurke sehr gut.

Diesmal mit dem XF50mm von Fuji… da gefällt mir der Kontrasts auf dem Gurkenende sehr gut, vielleicht hab ich auch einfach nur anders Scharf gestellt, für richtige Vergleichbarkeit hätte ich ein Stativ benutzen sollen.

Und das Handyfoto. Auch nicht so verkehrt, der Weißabgleich passt hier besser zur Umgebung und ist nicht so blau, aber die Gurke ist stark verzerrt – auch einfach, weil ich dichter rangehen musste um den gleichen Effekt zu haben (Brennweite der Kamera ist weitwinkliger).

Und nach so viel Gurke wünsche ich euch ein schönes Wochenende. 🙂

Bastelanleitung: Das Akkupack

Der erste Prototyp meines Akkupacks hat nochmal einige Wandlungen durchgemacht. Das erste große Problem war die Hitzeentwicklung. Anfangs hatte ich einen recht kleinen Kühlkörper am Spannungsregler montiert, der ziemlich heiß wurde. Da ich keine Lust auf schmelzende Jackentaschen und durchgebrannte Bauteile hatte, musste der anders dimensioniert werden.

Auf der Suche nach einem Kühlkörper und einiger Hilfe zum Bearbeiten und Montieren bin ich in den Hackspace „Mainframe“ in Oldenburg gegangen. An dieser Stelle ein großer Dank für die Hilfe und Unterstützung. 🙂
Damit der größere Kühlkörper Platz findet, musste ich den Spannungsregler auf die andere Seite der Platine löten. Das Entlöten von 3 Beinchen war keine einfache Angelegenheit und die Leiterbahnen haben sehr darunter gelitten.

Das zweite Problem trat dann später bei der Benutzung in der Jackentasche auf. Zuerst hatte ich die Kabel einfach so angelötet, aber es gab viele mechanische Belastung auf die Lötstellen, da ich beim Fahrradfahren die Gegenstände in meiner Jackentasche quasi „durchknete“. Daraufhin ein eine Ader abgebrochen, sehr ungünstig. Deshalb habe ich jetzt noch zwei Löcher in die Platine gebohrt und eine Zugentlastung für das Kabel gemacht – das funktioniert gut.

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Weitere Bilder im Beitrag:

Erster Prototyp vom Akku-Pack

Gestern wurde der erste Prototyp für mein Akku-Pack fertig. Die Teile haben sich noch einmal geändert, ich habe jetzt einen L 4940 V5 Spannungsregler verwendet. Der ist preiswerter als das Modell, das ich vorher ausgewählt hatte – und vor allem leicht verfügbar, da der unter anderem bei Reichelt zu haben ist. Mit 1.5A lässt der Regler genug Strom zu, dass man einen „Dedicated Charging Port“ nach USB-Spezifikation bauen kann (Battery Charging v1.2 Spec and Adopters Agreement, Kapitel 1.4.7).

2013-02-04 23.13.10 Weiterlesen

Akku-Pack für 5V-USB-Strom

Ich spiele sehr ungern auf meinem Smartphone. Das liegt nicht daran, dass ich keinen Spaß am Spielen habe, sondern ich fühle mich unwohl, wenn ich den Akku des Smartphones so stark beanspruche. Das Telefon soll für mich eine Erreichbarkeit über eine lange Zeitdauer haben – durch Spielen wird diese stark gesenkt.
Damit sind Spiele wie Ingress oder ausdauerndes Geocaching nicht mit meinem Gewissen vereinbar (obwohl es natürlich albern ist).

Als Lösung fiel mir ein, dass ich einfach für diesen Extrem-Verbrauch einen alternativen Akku bräuchte, der genau für’s Spielen angeklemmt werden kann. Also ein externes Akku-Pack, das eine USB-Buchse bietet.
Diese Akku-Packs bekommt man überall nachgeworfen. In vielen sind Li-Ion- oder Li-Poly-Akkus verbaut und man kann diese Packs über USB oder ein Netzteil laden. Das löst mein Problem aber gar nicht wirklich… denn damit habe ich einen anderen spezialisierten Akku, den ich abnutze. Weiterlesen