Abendtour

Baum Baum WolkeIch hab eine kleine Abendrunde gedreht, durch die Wälder mit dem Fahrrad und dann plötzlich an der Schnitzelfarm, bei Hegne und dann in Allensbach gelandet. Es gab einige nette Ansichten.

FernwehIn Allensbach ist endlich mal eine Eisenbahnbrücke, an der keine großen Lärmschutzwände oder Personenschutzwände sind – also könnte ich da sogar langzeitbelichtung mit Stativ bei Nacht machen – merke ich mir mal für später.

AllensbachUnd mit dieser Ansicht aus dem Allensbacher Hafen wünsche ich euch ein schönes Wochenende! 🙂

Sonnenuntergang am Bismarckturm

LeuchtehimmelEin kleiner Abstecher zum Bismarckturm in Konstanz um auf die abendliche Stadt zu gucken.

Konstanz von obenIch hatte gar nicht die Absicht den Sonnenuntergang zu fotografieren (Sonnenuntergänge findet man lang und schlapp im Internet), aber es ist so eine Art Zwangshandlung, daher müsst ihr da jetzt durch (oder auch nicht): Weiterlesen

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München ist grün

Nymphenburger KanalIch war eine Woche in München (kleiner Bericht folgt) und habe mir alle Münchner Standorte des Deutschen Museums angeguckt. Abends musste ich ein wenig abschalten und Podcasts hören, dabei konnte ich gut am Nymphenburger Kanal entlang spazieren (oder mich auf eine Bank setzen, da meine Füße schon vom Tag im Museum platt waren).

Mein Eindruck von München war, dass es enorm viele Alleen mit Kastanien gibt und insgesamt München sich Mühe gibt, einigermaßen grün zu sein. Ich würde so weit gehen und München als eine schöne Großstadt bezeichnen, sonst bin ich von Großstädten immer eher erdrückt und sie kommen mir sehr grau und kaputt vor. Vor dem Hintergrund verstehe ich auch, wieso Leben in München so teuer ist, wenn die Lebensqualität eben entsprechend hoch ist.

JoggerEinige Abende habe ich am Kanal einfach nur ein paar Stunden JoggerInnen zugeschaut und WRINT gehört. Das war richtig entspannend, zumal die Episoden mit der „Fotografie“ oder „Frau Diener verreist“ für mich jedes Mal wie ein Kurzurlaub sind.

GansBei den Teichen am Nymphenburger Schloss sind viele Enten, Gänse und Schwäne. Die Vögel sind so sehr an die Touristen gewöhnt, dass man einen Meter neben schlafenden Schwänen laufen kann und es sie überhaupt nicht juckt.

Hey, Hübscher! Weiterlesen

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Windig

Starker WindDas Wetter war heute etwas irre. Morgens schönster Sonnenschein, gegen Mittag starker Regen und Gewitter, am Nachmittag und gegen Abend war es dann ziemlich windig, aber eigentlich gutes Wetter und die Sonne schaute wieder ab und zu durch die Wolkendecke.

Auf dem See waren ein paar Segelschiffe unterwegs, die sehr schnell unterwegs waren. 🙂

Kluger BlickAm Ufer des Sees blieb ich noch eine Weile stehen um zu fotografieren, aber dort war auch eine Krähe unterwegs. Die sind sehr dunkel und damit ziemlich schwer detailreich abzulichten. Die Krähen schauen so klug… und diese war sehr neugierig. Ich blieb einfach still stehen und hab mal abgewartet.

Zuerst hat sie auf der Bank gesessen und ein bisschen geguckt. Dann kam sie auf dem Weg näher und hat meinen Rucksack (stand neben dem Fahrrad) angetickert und mein Fahrrad beäugt. Einmal ist sie darum herumgegangen und hat mal hier und mal da geguckt. Irgendwann machte sie Anstalten, auf das Fahrrad oder auf den Rucksack zu fliegen (wenn Vögel so richtungs-peilend gucken… wenn man eine Weile Vögel beobachtet hat, kennt man den Blick), da habe ich einen halben Schritt vorwärts gemacht und die Krähe hat sich ohne Protest wieder getrollt und das Interesse verloren.

Ich fand, wir haben uns prächtig verstanden. Alles eine Frage der Körpersprache. 🙂

NeugierigAuf dem Weg nach Hause begleitete mich ein dramatischer Himmel, so dass ich einen Umweg zum Flugfeld machen musste, da dort viel Himmel und wenig Häuser zu sehen sind.

Wilde Wolken

Tauwetter im Wollmatinger Ried

KontrastbaumMorgens wache ich auf und schaue aus dem Fenster – es schneit! Wahnsinn… gleich die Kamera geschnappt und heraus gerannt (nach dem Duschen, Frühstücken, ein wenig Youtubevideos gucken und Sachen für die Arbeit zusammensuchen… also total eilig!). Ich bin am Recyclinghof vorbei ins Wollmatinger Ried gefahren, habe dort den Bäumen beim Tropfen zugehört und dabei Fotos gemacht.

SchneespitzenDer Schnee hielt sich nur auf Sträuchern und Halmen, die ihn stark genug vom Boden und Wasser isolierten. Später habe ich noch ein bisschen Moos auf einem Baum gefunden, das Isolator zwischen dem Holz und dem Schnee gewirkt hat. Nur auf dem Moos hielt sich der Schnee, nicht auf dem Holz (das kann allerdings auch an der geringeren Rutschigkeit von Moos im Gegensatz zur recht glatten Rinde gelegen haben).

Blässhuhn mit eigener InselDeshalb heißt es „Wollmatinger Ried“, da hier überall dieses Pflanzenzeug herumsteht. Dazwischen hat ein Blässhuhn seine eigene Insel. Glückwunsch!

SchlafbankDer Schnee wurde etwas später deutlich mehr und lässt den Hintergrund in einem fleckigen Weiß verschwinden. Die Sandbänke im breiten Fluss sind bei passendem Wasserstand prima Schlafplätze für die Wasservögel.

Aufmerksame ErpelDiese Enten schauen etwas skeptisch herüber – ich wurde entdeckt! Aber ich bin an der Stelle sowieso beinahe bei meinem Arbeitsplatz, das hat also für den Vormittag in fotografischer Hinsicht gereicht. Hattet ihr auch Schnee? Wie hat er bei euch die Landschaft verändert und damit neue Perspektiven auf bereits bekannte Motive geschaffen?

Bevor ich hier jedoch zum Ende komme, ein paar Fotos vom nächsten Tag, denn da sah die gleiche Stelle anders aus, nachdem alles getaut war. Außerdem war Sonnenuntergang, der zeigte sich nochmal von seiner schönen Seite.

In die SonneFlussuferHa, endlich habe ich mal dran gedacht, bei solchen Landschaftsfotos eine weit geschlossene Blende zu wählen, F/13 in diesem Fall. Damit ist Vordergrund und Hintergrund scharf – welch ein Genuss für meine Augen. 😀

Sonniger Abend am See

Die MövendameIch war gegen Abend am Bodensee, brauchte mal wieder ein bisschen frische Luft. Da einigermaßen viel Sonne schien, war es sogar verhältnismäßig warm.

Mein eigentlicher Plan war, ein Foto für das aktuelle #diaphoto zu machen… aber dazu hätte ich Leute gebraucht und ich habe mich nicht getraut, Leute anzusprechen – ihr kennt die Problematik aus dem 100 Strangers Versuch. Ich werde es aber die ganze Woche über probieren, mal schauen, ob ich mich dann mal traue. 🙂

Wie romantischDieses Pärchen hätte ich nicht angesprochen, ich möchte sie nicht stören. Eigentlich war dort noch schöner die Rauchwolke des Typen zu sehen, aber ich bin nicht so dicht herumgegangen, da ich direkt in die Sonne fotografiert hätte. So gefällt es mir aber auch ganz gut.

Und schließlich noch ein Schnappschuss, der mir ins Auge fiel, als ich schon wieder auf dem Weg zum Fahrrad war. Sonnenuntergang reizt mich eigentlich nicht mehr, aber der Schornstein machte es für mich wieder interessant.

Rauch vorm Turm

Die Ferne ganz nah

BlattschussIch habe neues Spielzeug! Ja, wie bereits im letzten Beitrag angekündigt, habe ich mir jetzt mal ein Telezoom gegönnt: Das Fujifilm XF 55-200mm F3.5-4.8 R LM OIS. Schnell aus der Packstation geholt und noch eben los zum Bismarckturm um etwas mehr freie Strecke zu haben, damit sich das Tele austoben kann. Das Foto oben war erstmal nur vom Balkon, damit ich sehe, dass es funktioniert. Aber auch dieses Testfoto hat mich schon überzeugt.

Achso: Bis auf Crop bei einem Foto ist keins der Bilder selber nachbearbeitet. Darktable hat die RAWs geöffnet und die Standardfilter angewendet. Die Objektivkorrektur wird durchaus aktiv, also es wird in Software etwas zurechtgebeult (was sonst die Kamera selber macht, wenn man JPG fotografiert).

Rebenreihen Vorsicht BienenVon den Bienen habe ich noch einen 100% Crop gemacht (siehe unten). Das Bild ist bei 200mm gemacht und die Qualität überzeugt mich. Weiterlesen

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