Sturmhimmel

Die letzten Tage war Sturm in großen Teilen Deutschlands und morgens sah der Himmel bei uns spektakulär aus. Diese beiden Fotos habe ich im Abstand von etwa drei Minuten gemacht. Die Wolkendecke flog vorbei, wie man es sonst nur von Zeitraffer-Aufnahmen kannte.

Die Bilder sind fast nicht bearbeitet, ich habe lediglich ein bisschen (8%) Sättigung hinzugefügt, ansonsten sind die genau so aus meiner Fuji X-E3 gepurzelt.

Ich hoffe ihr habt die stürmischen Tage gut überstanden und hatte auch einige schöne oder interessante Momente mit dem Sturm. 🙂

Surfen bei Sturm

Es ist ziemlich stürmisch draußen, vor wenigen Tagen war es noch 13°C (Ende Januar!) und nun wird es wieder auf -2°C fallen. Die Energie entlädt sich durch markantes Wetter, bei dem man sich fühlt wie an der Nordsee oder zumindest beinahe weg geweht wird.

Das fand dieser Surfer sehr praktisch und ist komplett von Neopren ummantelt mit seiner Ausrüstung in den 7°C kalten Bodensee gestiegen um seine Runden zu drehen. Wow, war er schnell. 😀

Bei der üblichen weiteren Runde zum Hörnle, kam ich an ein bisschen Musik vorbei…

… und hatte durch die Wolken ein starkes Spiel mit hell / dunkel in der Landschaft.

Obwohl das Wetter so stürmisch war, waren einige Leute unterwegs. Jogger, Frischluftfans und diverse Fotografen, die sich ihr bekanntes Konstanz bei so einem Ausnahmewetter anschauen wollten (*hust* unter anderem ich).

Ich hoffe ihr kommt gut durch den Sturm in Süddeutschland, wir sehen uns auf der anderen Seite. 😉

Stürmischer See

Weiße Flotte muss zuhause bleibenHeute musste die Weiße Flotte im Hafen bleiben, es war Sturm. Tatsächlich hat es mit etwa 50km/h Windgeschwindigkeit ganz ordentlich gepustet und mir einen Bodensee gezeigt, wie ich ihn bisher noch nicht gesehen hatte. Diese Möwe steht vor meiner Nase auf der Stelle, da der Wind ausreichte, dass sie in der Luft stehen konnte.

Möwe im FlugIm Hafen ist gut was los. Die Mauer, die den Hafenbereich vom See abtrennt, leistet ganze Arbeit und beschützt die Schiffe und Boote vor dem heftigen Wellengang.

Turm in der Brandung Die Gischt spritzt hochUnd nun ein Blick hinter die Mauer…

Die WuchtOrdentlicher WellengangMir war bei der Hinfahrt zum See schon aufgefallen, dass der Seerhein und der See selber so trübe waren… bei Windstille ist der See im Winter total klar. In diesem Fall wurde aber einiges an Innereien des Sees aufgewühlt, worauf die Möwen besonders scharf waren. Hier sieht man schon einmal einen kleinen Vorgeschmack.

MatschepampeDie Möwen haben derweil ein schönes Wellenbad, doch manche Wellen sind ihnen nicht geheuer, deshalb fliegen sie kurz auf, lassen sich aber gleich darauf wieder nieder.

Achtung, Welle!Ich war natürlich nicht der einzige am See … wie gesagt, so krass ist das Wetter nicht so oft. Klar, dass die Facebookfreunde das auch unbedingt erfahren müssen.

Schnell auf Facebook teilenUnd das ist der ganze Algenmatsch, der durch das Gitter dieses Steges ganz wunderbar ausgesiebt wird.

AusgesiebtSo auf dem Präsentierteller ist das natürlich ganz großartig – auch für Nicht-Wasservögel. Da pickt sich die Krähe doch gerne ein paar Leckerbissen heraus (und ich bin verdammt froh, dass das Foto etwas geworden ist – Continuous Autofocus und viel Glück, denn die Krähe war nur wenige Sekunden dort).

Der Sturm hat den Tisch gedecktUnd schnell wieder weg, bevor die nächste Welle…

Splash!Und damit zurück ins Internet. 😉

Wieder einmal hoffe ich es hat euch gefallen und dieser etwas andere Bodensee konnte auch überzeugen. Bei dem Wetter mit all den Grau- und Brauntönen finde ich es immer schwer mit den Fotos zufrieden zu sein… ich möchte oft klare Farben und gute Kontraste haben, das ist sehr schwer, wenn man die Fotos nicht mittelmäßig zerstören möchte. Die Realität war zu dem Zeitpunkt auch ziemlich grau… aber dadurch, dass man mitten drin war, hat man es nochmal intensiver erlebt. Dieses Gefühl bleibt beim Betrachten solcher Schlechtwetterfotos dann oft ein wenig auf der Strecke.

Bis zum nächsten Mal!