Entenküken, Regenbogen und Bodenseewoche

Ich bin von der Arbeit direkt an die Seestraße gefahren, weil ich ein wenig die Atmosphäre genießen wollte. Als ich dort war merkte ich, wie sehr mir meine Kamera fehlte! Nach kurzer Zeit bin ich also nach Hause gefahren, hab mein Arbeitsgerät geholt und bin wieder dorthin gefahren. 40 Minuten später war ich also wieder an der gleichen Stelle und konnte vernünftig ablichten, was mein Handy nur rudimentär vermochte.

Ein Grund, meine Kamera zu holen schwamm vor mir herum und fiepste leise… 🙂

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Schlafwagen nordwärts

CNL 478Ich fahre die Strecke zu meinen Eltern schon ziemlich oft und regelmäßig. Da ich die Landschaft auf dem Weg dorthin ausreichend gut kenne, habe ich mir gedacht, ich fahre mal nachts, damit ich mir einen Tag Fahrerei sparen kann und vielleicht bereits dreiviertel ausgeschlafen dort ankomme.

An sich sind Schlafwagen eine super Idee: Man schläft einfach während der Fahrt in einem kojenartigen Bett, kommt am nächsten Morgen an und kann in den Tag durchstarten. Leider gab es einige Faktoren, die es mir unmöglich gemacht haben, im Zug zu schlafen:

  • Die Betten sind 1,80m lang. Das würde gerade so für mich reichen, allerdings brauche ich über dem Kopf immer noch etwas Platz für das Kopfkissen, da ich nur auf der unteren Kante davon schlafe.
  • Die Wagen sind schon einigermaßen gut geräuschgedämpft, aber es ist sicher eine gute Idee sich etwas für die Ohren mitzunehmen, wenn man da empfindlich ist.
  • Die Schlafwagen haben keinerlei Neigetechnik oder Lageausgleich. Der Zug muss öfter mal andere Züge vorbeilassen und bleibt deshalb öfter mal stehen, durchaus auch in Kurven. Diese sind auf Schnellfahrstrecken überhöht gebaut, so dass man beim Stillstand etwa das Gefühl hat wie auf dem Campingplatz, wenn man das Zelt mit den Füßen auf einem Hügel aufgebaut hat.
  • Wenn dann mal doch etwas schärfer gebremst werden muss, hab ich mich automatisch am ganzen Körper angespannt, da mein Körper ansonsten gut Lust hatte in Richtung Bettkante zu rollen.
  • Auf der Hinfahrt lag ich oben (waren 2-Bett-Abteile) – und oben ist der Schlitz für die Klimatisierung. Der ist zwar bei den Füßen, aber ich bin da ziemlich empfindlich, so dass dies zusätzlichen Stress ausgelöst hat, da sich die Stärke der Belüftung oder die Stromrichtung der Luft nicht einstellen ließ und ich es erdulden musste.

Aber neben den ganzen Dingen, die mich vom Schlafen abgehalten haben, gab es einige Leute die es geschafft haben zu schlafen. So deute ich jedenfalls das Schnarchen aus dem Abteil nebenan und auch mein Zimmergenosse auf der Hinfahrt hat geschlafen wie ein Stein. Daraus deute ich: Ich kann nicht in Zügen schlafen, selbst wenn es Schlafwagen sind.

Von meinen Problemen mal abgesehen war der Aufenthalt im Wagen der City Night Line klasse: Jeder Schlafwagen hatte seinen eigenen „Herbergsvater“, also eine Person, die gleichzeitig Zugbegleiter und Rezeptionist war. Mir wurde alles gut erklärt, es wurde aufgenommen, was ich zum Frühstück möchte und wann ich geweckt werden möchte. Das gute am Weckdienst: Jedes Bett kann einzeln angeklingelt werden und wenn der Zug Verspätung hat, wird auch passend mit Verspätung geweckt, so dass man trotzdem noch z.B. 20 Minuten vor Ankunft geweckt wird, wenn man dies gewünscht hat.

Also vom Service und der Grundidee: Absolut geil. Nur leider nicht für mich.

Nachts am BahnhofBild oben: Während ich 1:45h in Offenburg auf den Zug der City Night Line warten musste, rollten gefühlt alle fünf Minuten ein Güterzug vorbei. Ich konnte anhand der Signale am Bahnsteig immer schon vorher erkennen, dass ein Zug ankommen würde, das hat Spaß gemacht. 🙂 Der obige Zug hat „JET-A“ auf dem Tankwaggon stehen… ob der wohl Treibstoff für einen Flughafen bringt? 🙂

Bild unten: Kurz vor Hannover konnte ich ein wenig hinten aus dem letzten Wagen gucken. Unser fahrendes Hotel rauschte monoton die gerade Strecke in Richtung Heimat. Ich mag Züge, die keinen Steuerwagen haben – da hat man immerhin die Chance hinten raus zu schauen. 🙂

Morgens, kurz vor HannoverSoweit die Zugfahrt – nachdem ich mich dann irgendwie wieder von den Toten erhoben habe, kam ich dazu, den Garten bei meinen Eltern zu bewundern… ich liebe ihn. Ich weiß gar nicht, ob ich das früher so wertgeschätzt habe… aber irgendwie wird man immer mehr so „uncool“ wie man früher die anderen empfunden hat. Und es macht sehr viel Spaß. 🙂

Bei den Bienen ist jedenfalls ordentlich was los:

Hochbetrieb bei den Bienen Blütenpracht Weiterlesen

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Windig

Starker WindDas Wetter war heute etwas irre. Morgens schönster Sonnenschein, gegen Mittag starker Regen und Gewitter, am Nachmittag und gegen Abend war es dann ziemlich windig, aber eigentlich gutes Wetter und die Sonne schaute wieder ab und zu durch die Wolkendecke.

Auf dem See waren ein paar Segelschiffe unterwegs, die sehr schnell unterwegs waren. 🙂

Kluger BlickAm Ufer des Sees blieb ich noch eine Weile stehen um zu fotografieren, aber dort war auch eine Krähe unterwegs. Die sind sehr dunkel und damit ziemlich schwer detailreich abzulichten. Die Krähen schauen so klug… und diese war sehr neugierig. Ich blieb einfach still stehen und hab mal abgewartet.

Zuerst hat sie auf der Bank gesessen und ein bisschen geguckt. Dann kam sie auf dem Weg näher und hat meinen Rucksack (stand neben dem Fahrrad) angetickert und mein Fahrrad beäugt. Einmal ist sie darum herumgegangen und hat mal hier und mal da geguckt. Irgendwann machte sie Anstalten, auf das Fahrrad oder auf den Rucksack zu fliegen (wenn Vögel so richtungs-peilend gucken… wenn man eine Weile Vögel beobachtet hat, kennt man den Blick), da habe ich einen halben Schritt vorwärts gemacht und die Krähe hat sich ohne Protest wieder getrollt und das Interesse verloren.

Ich fand, wir haben uns prächtig verstanden. Alles eine Frage der Körpersprache. 🙂

NeugierigAuf dem Weg nach Hause begleitete mich ein dramatischer Himmel, so dass ich einen Umweg zum Flugfeld machen musste, da dort viel Himmel und wenig Häuser zu sehen sind.

Wilde Wolken

Waldwanderwochenende

FrühlingswaldLetztes Wochenende war ich bei Altena im Wald unterwegs, es war ein langes Wochenende mit einigen Waldspaziergängen zusammen mit Freunden. Die Waldlandschaft ist dort wunderschön und ich hatte auch endlich mal die Chance, ein paar Vögel vor die Linse zu bekommen. Also macht euch gefasst auf zahlreiche Waldfotos. 🙂

Teilweise sah man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Mich hat vor allem das ganze Moos fasziniert, das fast überall gewachsen ist. Moos wird ein Thema sein, dass sich durch fast alle Fotos ziehen wird, die hier im Beitrag enthalten sind.

Vor lauter Bäumen... Grünfüßige BirkeIrgendein Vogel hat sehr eindrücklich gerufen. Hübsch war es nicht, aber markant. Nach ein paar Rufen hatte ich mich dann auf einen Ast konzentriert und hab den Eichelhäher auch gesehen, der dort saß. Hier sei mal die tolle Webseite vom Nabu empfohlen, mit der ich die Vögel bestimmen konnte.

Eichelhäher Weiterlesen

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Schnee in Norddeutschland

ForestIn der Umgebung von Oldenburg schneit es – Juhu! Das bedeutet, dass alle Autos langsamer fahren (Schneechaos! OMG, lasst uns alle wahnsinnig werden, es liegen 3mm Schnee!!11!1einself), dass großherzige Eltern ihre Kinder auf Schlitten hinter sich über die 3mm Schnee auf dem Asphalt hinterherziehen und dass es kalt ist.

PuderzuckerschneeWenn man am Rand des Ortes langläuft, dann hört man das Knistern des Schnees, während er durch das Trockene Herbstlaub fällt, das Rauschen des Windes in den Baumwipfeln und sieht ab und zu Schnee von den Dächern in großen Wolken vorbeiwehen. Auf den Wangen prickelt der harte Schnee und die Vögel pflücken die letzten kleinen roten Beeren von den Bäumen. Einfach schön. 🙂 Weiterlesen

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Natur und Badevögel

BalkonHier haben sich wieder so viele Fotos angehäuft von meinen letzten Ausflügen… dagegen muss ich jetzt etwas tun und die für euch in Beiträge gießen. Unser Balkon ist eine kleine Blumenwiese (s.o.). 🙂
Später war ich dann nochmal im Wald und kam eine halbe Stunde später mit einem Dutzend Mückenstichen zurück… aber immerhin auch ein paar Fotos.

Espe im Streiflicht Blätterdach Junge Buchen Weiterlesen

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Hab nen Vogel

Ich musste heute nochmal das schöne Wetter genießen und war daher meinen Drahtesel ausreiten. Dabei habe ich es vor allem von den Bäumen herunter piepsen hören und bin dem mal nachgegangen.

Träller! König des BaumsIch habe zwei neue praktische Dinge herausgefunden:

Es gibt bei der Fuji X-E2 eine Einstellung „Nur elektronischer Sucher + Augensensor“, die extrem stromsparend ist: Display und elektronischer Sucher sind ausgeschaltet, bis ich das Auge vor den Sucher halte, dann schaltet sich der elektronische Sucher an. Das ist in etwa das Verhalten wie eine Spiegelreflex-Kamera im Standby zu bedienen ist. Solange ich nicht durchgucke verbraucht die Kamera minimalen Strom.

In Darktable kann man auf dem Leuchttisch (die „Fotosammlung“, wo man die ganzen Miniaturansichten der Fotos sieht) die Größe dieser Minitaturansichten auf „nur ein Bild pro Reihe“ stellen – dann sieht man ein Bild in voller Größe. Das hat mehrere Vorteile:

  • Nur das Bild ist ausgewählt, Metadatenänderungen und alle anderen Aktionen gehen automatisch auf das Bild
  • Mit dem Mausrad lässt sich zwischen den Bildern wechseln. Darktable berechnet bereits mindestens 2 Bilder im Voraus, so dass man meistens keine Wartezeiten beim Durchblättern der Bilder hat. Wenn man erst mal alle Bilder einer Kleinserie einmal angesprungen ist, lässt sich sehr schnell zwischen diesen Bildern wechseln um das beste auszuwählen (ein Feature, das mir in der „Dunkelkammer“ wegen der Ladezeiten nicht möglich ist)

Ich muss mal schauen, ob ich Dinge wie „Menge an Bildern, die vorberechnet werden“ und „Menge an Speicherplatz für die Vorschaubilder“ noch anpassen kann um da noch weniger Neuberechnungen zu haben. Irgendwie müssen sich meine 8GB RAM ja zum Einsatz bringen lassen.

Kuckuck! Das ist MEINE WohnungBei dem Vogel weiß ich nicht genau, was das ist … ich hätte zuerst ja Amsel gesagt, aber da fehlt der gelbe Ring um die Augen… weiß da grad jemand weiter? (EDIT: Wird wohl ein Star sein, siehe Kommentare.)

Was einfacher ist, ist der Nymphensittich – da steht es nämlich an der Voliere dran. 😉
Ich finde es großartig, dass sich der Verein für Kanarienzucht und Vogelfreunde
Konstanz u. Umgebung e. V. um eine Voliere kümmert, die im Stadtgarten steht.

Frisches GrünzeugZum Abschluss noch eine Abendsonne mit einer Pusteblume. Gute Nacht. 🙂

Leuchteblume