Technik-Führung durch die Bodensee-Therme

In der Bodensee Therme Konstanz gab es vergangenen Freitag eine Führung durch die Technik des Bades. Bisher hatte ich ja schon die Führung durch das Wasserwerk mitgemacht (und das war sehr interessant), also war ich gespannt, was mich hier erwarten würde.

Zuerst gab es ein kleines Vorweggespräch im Eingangsraum der Therme. Dort wurde die Struktur erläutert, wie die Bädergesellschaft mit den Stadtwerken und dem Bäderbeirat der Stadt zusammen hängt und was wirtschaftlich gerechnet werden muss, damit die Therme betrieben werden kann. Es wurde erstmal verwalterisch etwas tief, als über Pläne, den Neubau des Schwaketenbads und geplante Bauvorhaben und Genehmigungen geredet wurde – alles Fragen, die schon interessieren, aber ich war auf die Technik gespannt.

Ein Interessenkonflikt war noch nennenswert: Die Therme hätte gerne direkten Zugang zum See, damit man beispielsweise von der Sauna direkt den See als Tauchbecken nutzen könnte. Am See entlang geht aber der öffentliche Fußweg, der ihnen das Vorhaben verhindert. Ich war ziemlich erleichtert, dass da penibel von den Genehmigungsbehörden drauf geachtet wird, dass dieser Weg nicht angetastet wird, denn ich finde den Weg von der Seestraße bis zum Hörnle so essenziell für das Lebensgefühl in Konstanz, dass ich mir nur schwer vorstellen kann, wenn man damit irgendwas anstellt.

Und nun: Ab in den Keller! Weiterlesen

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Grenzüberschreitender Flohmarkt

In Konstanz (und Kreuzlingen) war wieder der grenzüberschreitende Flohmarkt Konstanz (D) / Kreuzlingen (CH). Entlang des Rheinufers und der großen Laube sind ab Samstag Nachmittag Stände aufgebaut und 24h später endet der Flohmarkt wieder. Das bedeutet, dass man für diesen Flohmarkt eine Taschenlampe mitnehmen sollte, wenn man nicht nur auf gut Glück kaufen möchte.

Ich habe mein Fahrrad am Bodenseeforum geparkt, da die Menge an Fahrrädern mit abnehmender Distanz zum Flohmarkt stark anstieg und dementsprechend dort schlecht ein Platz zu finden sein sollte, dachte ich mir. Weiterlesen

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Top Wetter, gerne wieder!

Der Frühling ist in Konstanz angekommen und blauer Himmel beschert T-Shirt-taugliche 19-20°C am Nachmittag (in der Sonne). Bei diesem Wetter kommen schlagartig alle aus ihren Löchern und versammeln sich am Ufer des Bodensees zum Joggen, Grillen und Entspannen.

Einige suchen auch den Nervenkitzel und laufen auf ihrer Slackline, die zwischen der Fahrradbrücke und dem Ufer beim Rheinstrandbad gespannt wurde.

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Wärmster Tag im Februar

Gestern war der vermutlich wärmste Tag im Februar hier, als ich das Haus verließ war es wie eine warme Wand, gegen die ich lief. Gestern war es noch kalt, aber mit dem 19°C hatte ich nicht gerechnet, war aber sehr angenehm. Frische Luft ist gut für die Gesundheit, als ging ich auf einen kleinen Spaziergang an die Seestraße.

Es war nicht nur warm sondern auch ziemlich windig, so dass der Bodensee kleine Wellen aufwies, die gegen die Steine am Ufer gepresst wurden.

Für das Bild habe ich mich auf den Bauch des Kiesufers gelegt um den tiefen Blickwinkel zu bekommen. Eigentlich hätte ich das auch mit der Wifi-Remote-Funktion der X-E2 machen können, aber die App auf dem Handy hat nur sehr verzögert und langsam reagiert, so dass es keine Option war (sonst geht das ziemlich gut, nur nicht für Fotos, bei denen es auf den richtigen Zeitpunkt ankommt – die Übertragung hat Verzögerung).

Beim Spazierengehen habe ich immer laute Geräusche aus der Altstadt gehört… und ja, stimmt: Hier ist gerade Fastnacht, also Fasching, also Karneval, also wieauchimmerihrdasnennt. Ich kann nicht viel damit anfangen, finde aber die Kostüme ganz nett anzuschauen. Das Wetter hat mit Sicherheit einige in den eher gewagten Kostümen vor dem Frieren bewahrt, sonst ist der Februar eher frostiger unterwegs.

Ich habe mich eine ganze Weile auf der Fahrradbrücke durchpusten lassen und den verschiedenen vorbeiströmenden Menschengruppen zugeschaut. Die einen schienen für heute mit dem Fastnachtsumzug fertig zu sein und wollten nach hause – für andere fing das Spektakel erst an und die Nacht stand wohl noch bevor.

Über die Schulter schaute ich auf eine meiner Lieblingsaussichten in Konstanz, die Rheinbrücke. Leider schwand das Licht schon etwas, dennoch freue ich mich immer wieder über die Brücke mit einem Zug drauf. Ich werde demnächst mal heraussuchen, wann eigentlich Dampfzüge in Konstanz zu Besuch sind – ein Foto von einem Dampfzug auf der Brücke, das wäre ein Traum. 🙂

Norderney

Kurz vor Silvester war ich für einen Tagesausflug auf Norderney. Obwohl Weihnachten schon durch war, war es abartig warm für die Jahreszeit, so bei 4-7°C. Es waren noch viele weitere Tagesausflügler auf der Insel und einige schienen ganz regulär um die Jahreszeit dort Urlaub zu machen. Das Wetter war fast durchgängig bewölkt und so war die gesamte Stimmung etwas zurückhaltend, wie man auch auf den nachfolgenden Fotos sehen kann.

Der Seenotrettungskreuzer leuchtet stark orange gegen das triste Wetter und machte eine schöne Figur an der Küste. 🙂

Es waren ziemlich viele Hunde unterwegs, für die schien der Strand ein wahres Paradies zu sein: Weite Flächen, andere Hunde und viel Platz um einem Ball hinterher zu jagen.

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Der frühe Vogel

Indirektes LichtHeute morgen war ich früh wach und hatte den Drang, endlich mal wieder einen Sonnenaufgang zu fotografieren. Ich habe vor einem Jahr bereits eine ähnliche Aktion gemacht, damals habe ich für das Diaphoto-Projekt zum Thema „Zeit“ die Sonnenaufgang-Zeit fotografiert – am gleichen Ort.

Am Hörnle war -2°C und eisiger starker Wind, der ungebremst vom See auf den Strand blies. Dick eingepackt in das Fließinnenfutter, das mir meine Mutter noch mitgegeben hatte, kämpfte ich mich zur Wasserkante und suchte die richtigen Blickwinkel. Die Pfosten sollten nicht zu sehr stören, irgendwo dort würde die Sonne bald aufgehen und ich wollte bereit sein.

AdhäsionBis zum Sonnenaufgang würden aber noch einige Minuten vergehen, ich war 25 Minuten zu früh. Um 7:49 war offizieller Sonnenaufgang, dank der Alpen würde es aber noch etwa zwei bis drei Minuten länger dauern, bis die Sonne darüber blinzeln wird. Solange fotografierte ich diesen hübschen Stein. 😀

Erste Flieger von Zürich Der frühe VogelDer frühe Vogel war auch schon da… und der Himmel wurde immer rötlicher. Meine behandschuhten Fingerspitzen waren schon sehr kalt, so wurde es auch langsam Zeit für das Finale, auf das ich gewartet habe. Weiterlesen

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Rheinfall

Bestes FahrradwetterIch habe in der Nähe von Konstanz schon ziemlich viel per Rad erkundet. Eigentlich so viel, dass ich nach neuen Zielen suchte, die innerhalb eines Tages erreichbar waren. Da es mit dem Fahrrad allein nicht mehr machbar war, ist die nächste Idee, dass ich eine Teilstrecke mit dem Zug fahre. Und plötzlich rücken neue spannende Ziele in erreichbare Nähe – beispielsweise der Rheinfall.

Diese Fahrradtour kann ich allen empfehlen, die aus Konstanz oder Singen oder dem Bereich dazwischen kommen und einfach eine nette kleine Tagestour haben wollen. Man muss dafür nicht besonders trainiert sein und ist die ganze Zeit von schöner Landschaft umgebene und hat ein verlockendes Ziel. Am Ende war ich inklusive der Lauferei am Rheinfall bei 60km für Hin- und Zurück (in 4h reiner gemütlicher Fahrzeit).

Mit dem SBB ist der Spaß ziemlich günstig, ein Fahrrad kostet den ganzen Tag egal wie weit gerade mal 3,50 €. Also bin ich von Konstanz nach Singen mit dem Zug und von dort mit dem Fahrrad weiter. Zuerst ging es über Ramsen nach Bibermühle, von dort folgte ich dann dem Radweg „Rheintal-Weg“ bis zum Rheinfall (Karte). Den gleichen Weg habe ich zurück genommen, denn da war es bereits einige Stunden später, somit stand die Sonne ganz anders und die Landschaft änderte sich dadurch erneut.

Der Weg ist das Ziel Radfahren – und dieser Weg war sehr schön. 🙂

Bunte Kacheln StrommastenMohn Mohn Mohn Weiterlesen

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