Bodensee-Königssee-Radweg

Letztes Jahr bin ich den Innradweg gefahren, diesmal ist der Bodensee-Königssee-Radweg dran. Anders als beim Innradweg werde ich diesmal die ganze Fahrradtour in einen Beitrag packen und die Fotos vom Königssee in einen zukünftigen Beitrag.

Ich bin in 6 Tagen 493 km gefahren mit Etappen zwischen 60 und 105 km pro Tag. Die ganze Route kann man sich hier angucken: GPS-Tracks auf einer Karte.

Ich habe immer am Abend vorher bzw. am Morgen des jeweiligen Tages telefonisch die Unterkunft für den Abend kontaktiert, was oftmals gut ging, aber auch mit einigen Versuchen verbunden war. Bett und Bike hat mir dabei die Suche um Einiges erleichtert, zuerst habe ich die Privatzimmer aus der oben verlinkten Outdooractive-Karte genommen. Teilweise war es etwas stressig morgens zuerstmal Internet finden zu müssen – da einige Unterkünfte kein WLAN hatten und der Handyempfang eher mäßig war bzw. mein Datenvolumen dafür nicht ausreicht. In Ohlstadt habe ich am Rathaus tatsächlich Freifunk gefunden (mit ~650kb/s Geschwindigkeit) – das hat mir sehr geholfen. Mehr Freifunk!

Aber nun kommen wir zu Fotos, ich kann zwischendurch immer noch etwas kommentieren.

Ich bin direkt in Konstanz losgefahren, der offizielle Radweg beginnt in Lindau. Also hatte ich erstmal einige Kilometer Wegstrecke vor mir, aber der Weg um den Bodensee ist flach und ich bin den ja auch bereits gefahren. Zuerstmal bei Staad nach Meersburg übersetzen. Tschüss Konstanz!

Weiter gehts an Apfelplantagen vorbei bei Langenargen wuchs ein wunderschönes Meer an Tulpen. 🙂

Da ich die Strecke schon kannte, ging es ohne viele Fotohalte weiter nach Lindau, wo ich eine kurze Pause gemacht habe und einige Schwäne beim Nisten gesehen habe. Außerdem steht da noch die kleine Insel Hoy rum, die ich bisher noch gar nicht gesehen hatte. Weiterlesen

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Oberstaufen

Ausblick auf den TagIch bin immer auf der Suche nach Orten, die sich fotografisch lohnen und mit dem Zug von Konstanz aus erreichbar sind. Aktuell ist mir der Sinn nach Schnee und Bergen, glücklicherweise bin ich in Konstanz nicht so weit von Bergen entfernt wie in meiner alten Heimat. Trotzdem ist der Bodensee ein großes Hindernis, da viel Zeit aufgewendet werden muss, um dort drum herum zu fahren und in südlichere Gefilde zu gelangen.

Diesmal fiel die Wahl auf Oberstaufen, da es in etwa drei Stunden mit der Bahn erreichbar ist und ich eine schöne Wanderstrecke online gefunden habe. Auf der Hinfahrt hab ich im Seehas meine Mütze vergessen. Ohne Mütze auf den Berg zu laufen wäre keine gute Idee, zum Glück packten in Lindau gegen halb Zehn bereits einige Weihnachtsmarktstände ihre Ware wieder aus, so dass ich mir dort eine neue Mütze besorgen konnte. Weiter gings voll ausgerüstet an den Zielort.

Raureif FlauschesamenDas weiße oben im Bild ist kein Schnee, sondern Raureif – der fällt am Berg schon mal dramatischer aus als auf dem platten Land. Optisch hat es den gleichen Effekt, immerhin etwas. 🙂 Weiterlesen

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Ludwigshafen – Ravensburg – Lindau

LudwigshafenHeute war eine kleine Städtetour angesagt. Endziel war Lindau, aber auf dem Weg dorthin lassen sich andere Städte mitnehmen. Den ersten Zwischenstopp gab es in Ludwigshafen, ich nenne es mal „Anfang“ des größeren zusammenhängenden Bodensees. Die Sonnencreme war aufgetragen und so konnte das gute Wetter genossen werden.

Im Zollhaus am Hafen von Ludwigshafen war gerade eine Hochzeitsgesellschaft und es wurden Luftballons ausgeteilt für den Moment, wenn das Brautpaar durch den Spalier laufen würde. Leider war es auch ziemlich windig, so dass die Heliumballons nicht nach oben, sondern seitlich an Masten, Bäumen und Häusern entlanggeflogen sind. Irgendwann fanden sie doch den Himmel und es sah sehr schön aus. Eine tolle Idee und eine wunderbare Inszenierung für schöne Fotos.

Hochzeit am Zollhaus Fliegt, Luftballons! Auf auf und davonWeiter ging es nach Ravensburg. Ich war dort noch nie (außer mit dem Zug durchgefahren), von daher wollte ich dort immer mal hin um es mir anzuschauen. Die Innenstadt war nett, es gab einige Reste der Alten Stadtmauer (vor allem Türme), ansonsten ist die Innenstadt aber ebenso stark modernisiert wie in Konstanz.

Immernoch schön dort durch zu schlendern und man findet das Kornhaus und einige weitere Häuser, die schön alt aussehen und es auch sind. Mit einer Stadtführung hätte man sicher einige Zusammenhänge, mit der die Innenstadt besser zu erleben wäre.

Etwas abseits hab ich dann eine lange Serie von Treppen gefunden, die zur Veitsburg hoch führten. Von dort hat man einen wunderbaren Überblick und natürlich – da es der höchste Hügel in der Gegend ist – steht da die Jugendherberge drauf. Ich hätte es mir denken können… immer auf Hügeln. Warum heißt es nicht „Hügelherberge“. 😉

Überblick vom Philosophenweg Ravensburger InnenstadtNächster Stopp: Lindau!

Falls ihr mit dem Auto nach Lindau wollt ist ein Park & Ride beim Parkplatz „Blauwiese“ sehr zu empfehlen. Von dort fährt ein Gratis-Shuttle-Bus direkt auf die Insel und sorgt für Parkentlastung auf der Insel und bequemes Anreisen für Touristen mit dem Auto.

Ich war ja bereits in Lindau, von daher fielen mir diesmal andere Dinge auf wie das viele Treibholz.

Treibgut im Lindauer HafenDie Hafeneinfahrt ist DAS Postkartenmotiv schlechthin, aber es gibt einige weitere reizvolle Blickwinkel (natürlich hab ich den klassischen Winkel auch nicht ausgespart).

Hafeneinfahrt PostkarteUnd dann lief da dieser Typ mit dem langen Blechblasinstrument (Alphorn) da lang und fing kurz darauf an zu spielen. 😀

BlasinstrumentWenn man um den Bahnhofsteil herum geht, gibt es dort einen kleinen Ausstellungsbereich mit diversen Gartenstatuen, lustigen Schildern und diversem Schnickschnack für die Verzierung des Gartens oder Blumenbeets. Dort ist auch ein kleiner Weg, der schön weiter um die Insel herum führt.

WestuferUnd schließlich enden wir wie wir begonnen haben: Mit einem Segelboot, nur diesmal vom anderen Ende des Sees (fast).

Bodenseeende

Radtour um den Bodensee

Weintrauben

Vor einer Weile hatte ich mal den Überlinger See umrundet und dann den Plan gefasst, dass der restliche See auch noch dran wäre. Das haben wir dieses Wochenende mal nachgeholt – und es war schön. 🙂
An dieser Stelle noch die Vorwarnung: Es sind viele Fotos geworden.

Die Leute in Friedrichshafen sind besonders stolz auf ihre Luftschiffe … und haben auch einen entsprechenden Kinderspielplatz in der Fußgängerzone.

Friedrichshafen ist stolz auf die Luftschiffe Straßenkünstler

In der Bodenseeregion wächst eine Menge Obst, daran habe ich mich mittlerweile schon gewöhnt. Dieses eher industrielle Ausmaß der Apfelbäume überraschte mich dann doch. Die Sorte ist natürlich so gewählt bzw. beschnitten, dass die Bäume nicht über Pflückhöhe hinaus wachsen und man damit keine Leitern oder sonstige Gerätschaften zum Pflücken braucht. Weiterlesen

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