Eiszeit am Bodensee

Gestern Abend hatte ich auf Twitter schon ein Foto vom Hafen in Konstanz gesehen, das wahnsinnig toll aussah – ähnlich zu dem oben. Ich war das Wochenende über nicht in Konstanz gewesen und hatte nicht mitbekommen, was diese niedrigen Temperaturen gemischt mit starkem Wind angestellt hatten.

Heute morgen bin ich dann früh los um eine Runde am Hafen zu drehen, bevor ich zur Arbeit fuhr. Bei -8°C fühlte es sich trotz warmer Klamotten mehr wie ein Weltraum-Außeneinsatz an als ein Fotospaziergang am See. Aber der Außeneinsatz war erfolgreich und ich bin mit einigen schönen Fotos wiedergekommen.

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Bodensee im Winter

Winter bedeutet in Konstanz vor allem graues Wetter. Der Schnee fällt weiter oben in den Bergen. Hier lag mal kurz ein bisschen Schnee, aber der ist oft auch schnell wieder weg.

Ich war am Hörnle und auf der Reichenau unterwegs um ein bisschen aus der Bude zu kommen und hab euch ein bisschen Winterstimmung mitgebracht. Ein sehr milder Winter.

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Bedecktes Wetter

In Konstanz war schon ewig nicht mehr richtig viel Sonne. Sie schaut an den seltsamsten Tagen immer mal für kurze Zeit durch, aber das wars dann auch. Die restliche Zeit ist das Wetter trüb und grau. Trotzdem lässt sich diese Stimmung irgendwie einfangen, während ich meine Lieblingsrunde von der Seestraße zum Hörnle und zurück gehe. 🙂

Die Möwen hatten sich alle schön aufgereiht und putzten sich abwechselnd. Die hätten auch eine gelangweilte Gruppe von jugendlichen sein können, die an einer Mauer lehnten. 😉

Jaja, ich gehe ja schon weiter… (für solche Aufnahmen bräuchte ich dann doch ein 400-600mm … da habe ich digital stark zugeschnitten, damit ich die Vögel so groß bekomme)

Ansonsten lag nach einigen Winterstürmen Treibholz herum und die Rettungstaucher vom DLRG waren dabei, eine Übung zu machen (deshalb steht dieser Boot-Transport-Wagen in der Brandung).

Bald gibts dann wieder sonnige Bilder oder Bilder mit ganz viel Schnee hier, hoffe ich. 🙂

Sonnenuntergang auf der Reichenau

Ich bin für ein Experiment auf die Reichenau gefahren und habe mich dort mit meinem Stativ auf einen Anleger gestellt, so dass die Kamera in Richtung Sonnenuntergang zeigen würde. Vor einer Weile hatte ich ein interessantes Foto gesehen, in dem mehrere Stunden eines Tages in Scheibchen nebeneinander gezeigt wurden und es einen tollen Farbverlauf des Himmels gab.

Inspiriert davon wollte ich das auch probieren und so musste ich mir etwa drei Stunden am Anleger um die Ohren schlagen… zum Glück hatte ich gute Podcasts dabei, damit ging das. Etwa alle 30 Minuten habe ich ein Foto gemacht. Herausgekommen ist das hier:

Eigentlich hätten die Scheibchen gleich breit sein sollen, aber dann wäre der Sonnenuntergang nicht mit drauf gewesen – insofern erfordert diese Art von Fotocollage eine Menge Vorplanung und Wissen, wo sich die Sonne wann befinden wird und wie man den Bildausschnitt am klügsten wählt.

Das klingt, als wäre ich damit unzufrieden, bin ich aber eigentlich nicht. Es war ein gutes Experiment und ich habe einige Erfahrungen mitgenommen. Vielleicht mache ich das mal wieder und dann weiß ich eher, worauf es ankommt. 🙂

So sah es zwischendurch aus:

Und schließlich noch ein Bild auf dem Weg nach Hause – bei den vielen Insekten, die mir auf dem Fahrrad ins Gesicht klatschten, fühlte ich mich ein wenig wie die ISS, die mit Mikropartikeln beschossen wird. 🙂

Entenküken, Regenbogen und Bodenseewoche

Ich bin von der Arbeit direkt an die Seestraße gefahren, weil ich ein wenig die Atmosphäre genießen wollte. Als ich dort war merkte ich, wie sehr mir meine Kamera fehlte! Nach kurzer Zeit bin ich also nach Hause gefahren, hab mein Arbeitsgerät geholt und bin wieder dorthin gefahren. 40 Minuten später war ich also wieder an der gleichen Stelle und konnte vernünftig ablichten, was mein Handy nur rudimentär vermochte.

Ein Grund, meine Kamera zu holen schwamm vor mir herum und fiepste leise… 🙂

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Entenzeit

Ich war unterwegs um die Schwanküken von letztens zu suchen, aber ich konnte sie leider nicht finden. Vielleicht ist die Familie auch unterwegs und sammelt im Schilf bei der Insel Reichenau Erfahrung, wer weiß.

Dafür habe ich diese badende Ente erwischen können und ein Blesshuhnpärchen mit einer Handvoll Küken, die viel zu tun hatten um den Appetit der Kleinen zu besänftigen.

Beibootvögel

Und da bin ich schon wieder mit einem Blogpost… diesmal hab die kleinen Beibootvögel (=Schwanküken) zu Gesicht bekommen. 😀

Ich werde sie die kommenden Tage und Wochen sicher noch öfter mal hier thematisieren, die sind einfachs sooo niedlich. 🙂
Mama Schwan passt auf, während der Herr seine Revierkreise zieht und aufpasst, dass niemand zu dicht an den Nachwuchs kommt.

Ich war wieder ziemlich spät am Abend dran… und da war es für die kleinen schon wieder Zeit schlafen zu gehen. So langsam sucht sich jeder seinen Platz im Gefieder bei der Schwanenmutti.

Einer guckt oben raus, ist also auf dem Topdeck dieses Bootvogels im Trockendock. 😀 (Und die anderen gucken in die Röhre…)

Ich werde morgen früh nochmal gezielt losgehen… und vielleicht einige Watschel / Schwimmversuche in guter Qualität bei ausreichendem Licht aufnehmen, wer weiß – und wer weiß, wie dicht mich die Eltern heran lassen, ich möchte denen auch keinen Stress verursachen.