Technik-Führung durch die Bodensee-Therme

In der Bodensee Therme Konstanz gab es vergangenen Freitag eine Führung durch die Technik des Bades. Bisher hatte ich ja schon die Führung durch das Wasserwerk mitgemacht (und das war sehr interessant), also war ich gespannt, was mich hier erwarten würde.

Zuerst gab es ein kleines Vorweggespräch im Eingangsraum der Therme. Dort wurde die Struktur erläutert, wie die Bädergesellschaft mit den Stadtwerken und dem Bäderbeirat der Stadt zusammen hängt und was wirtschaftlich gerechnet werden muss, damit die Therme betrieben werden kann. Es wurde erstmal verwalterisch etwas tief, als über Pläne, den Neubau des Schwaketenbads und geplante Bauvorhaben und Genehmigungen geredet wurde – alles Fragen, die schon interessieren, aber ich war auf die Technik gespannt.

Ein Interessenkonflikt war noch nennenswert: Die Therme hätte gerne direkten Zugang zum See, damit man beispielsweise von der Sauna direkt den See als Tauchbecken nutzen könnte. Am See entlang geht aber der öffentliche Fußweg, der ihnen das Vorhaben verhindert. Ich war ziemlich erleichtert, dass da penibel von den Genehmigungsbehörden drauf geachtet wird, dass dieser Weg nicht angetastet wird, denn ich finde den Weg von der Seestraße bis zum Hörnle so essenziell für das Lebensgefühl in Konstanz, dass ich mir nur schwer vorstellen kann, wenn man damit irgendwas anstellt.

Und nun: Ab in den Keller! Weiterlesen

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Fellbacher Umschlag

Ich war mit ein paar Freunden auf dem Mittelaltermarkt „Fellbacher Umschlag“ in Fellbach bei Stuttgart. Der Markt war eher ein Einkaufsmarkt, es gab ein bisschen Unterhaltung (eine kleine Bühne, ein paar Leute, die Dinge veranstaltet haben), aber im Wesentlichen sind die Leute mit ihrer Gewandung da durch flaniert und haben sich unterhalten. Besonders beeindruckend fand ich die riesige Fachwerkhalle (mit Fußbodenheizung) – dort fiel das Licht super durch. 🙂

Ansonsten gab es die üblichen Verkaufsstände mit Trinkhörnern, Ledersachen, Klamotten und MET.

Ein Typ hat dort Eisenstangen in Formen gebogen, was ziemlich beeindruckend aussah und das Publikum in den Bann gezogen hat. Ich freue mich aber auch wieder auf die Mittelaltermärkte unter freiem Himmel, dort ist das Flair einfach nochmal besser – obwohl es klasse ist, dass im Winter auch ein Mittelaltermarkt stattfinden kann.

Also dann, bis zum nächsten Mal!

Noch mehr Eis

Nachdem ich am Anfang der Woche bereits Fotos vom vereisten Seeufer gemacht habe, konnte ich nicht inne halten und musste nochmal ein paar Ansichten aufnehmen, die mich immer wieder fesselten.

Hier noch ein Close-Up von der Mauer … sie wurde jetzt schon gefühlte Millionen Mal fotografiert und über Social Media gejagd, aber wow … sowas hab ich in Persona sonst noch nie gesehen.

Das Bodenseewasser muss wohl auch ein bisschen was wieder aufgewirbelt haben – oder Leute haben mal mit etwas größeren Angeln geangelt, jedenfalls stand dieses Unterwasserfahrrad am Steg zur Imperia herum. 😀

Und zuletzt… eigentlich sollte es nur ein Schnappschuss werden, weil ich dachte „höhö, und wenn ich das so drehe und diese Flucht aufnehme…“ und stellte fest, dass mir die Perspektive und der Weg, den man beim Anschauen des Bildes zurücklegt, sehr gut gefällt. 🙂

Eiszeit am Bodensee

Gestern Abend hatte ich auf Twitter schon ein Foto vom Hafen in Konstanz gesehen, das wahnsinnig toll aussah – ähnlich zu dem oben. Ich war das Wochenende über nicht in Konstanz gewesen und hatte nicht mitbekommen, was diese niedrigen Temperaturen gemischt mit starkem Wind angestellt hatten.

Heute morgen bin ich dann früh los um eine Runde am Hafen zu drehen, bevor ich zur Arbeit fuhr. Bei -8°C fühlte es sich trotz warmer Klamotten mehr wie ein Weltraum-Außeneinsatz an als ein Fotospaziergang am See. Aber der Außeneinsatz war erfolgreich und ich bin mit einigen schönen Fotos wiedergekommen.

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Giraffentassen

Ich habe vor einer Weile einen neuen Zeichenmonitor bekommen und eins der ersten Projekte, die ich darauf gemalt habe, waren diese Tassen. Es ergab sich, dass einer Freundin ihre Giraffentasse zerbrochen war – und sie mag Giraffen. Aus einer Laune heraus fingen wir an zu spinnen, dass jetzt jeder eine Giraffentasse als Ersatz schenkt… aber man müsse sich absprechen, damit nicht alle die gleiche nehmen.

Dann dachte ich, dass man mit Giraffen und den Hälsen ja schon was machen könnte… vielleicht ein modulares Tassen-System! Also entstand dieser Entwurf. 😀

Innerhalb der nächsten Wochen habe ich dann immer wieder dran gemalt und einige Mitstreiter gefunden, die ausführende Gewalt dieses Geschenks und Partners in Crime sein würden – sich also beteiligen würden. 🙂

Den Online-Tassendesigner der Druckerei, bei der ich das habe machen lassen, habe ich erstmal mit Testbildern gefüttert um die Projektion des Bildes zu ermitteln – damit ich weiß, wie lang der Hals im Verhältnis zum Kopf und dem Körper sein muss, so dass der Plan aufgeht. Als das herausgefunden war, gab es eine Skizze, dann eine Sommergiraffe und von dort an wurde die als Schablone genommen um alle anderen Motive daraus zu malen. Besonders gefällt mir der Regen auf der Herbstgiraffe und das Eis bei der Wintergiraffe.

Jetzt, da das Geschenk ihre Besitzerin erreicht hat, denke ich, dass ich auch darüber bloggen kann. Hier sind die Motive in voller Druck-Größe, falls ihr auch Tassen braucht… (oder eine Tasse herunterfällt und eine neue Tasse als Ersatz her muss).

Bodensee im Winter

Winter bedeutet in Konstanz vor allem graues Wetter. Der Schnee fällt weiter oben in den Bergen. Hier lag mal kurz ein bisschen Schnee, aber der ist oft auch schnell wieder weg.

Ich war am Hörnle und auf der Reichenau unterwegs um ein bisschen aus der Bude zu kommen und hab euch ein bisschen Winterstimmung mitgebracht. Ein sehr milder Winter.

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Bedecktes Wetter

In Konstanz war schon ewig nicht mehr richtig viel Sonne. Sie schaut an den seltsamsten Tagen immer mal für kurze Zeit durch, aber das wars dann auch. Die restliche Zeit ist das Wetter trüb und grau. Trotzdem lässt sich diese Stimmung irgendwie einfangen, während ich meine Lieblingsrunde von der Seestraße zum Hörnle und zurück gehe. 🙂

Die Möwen hatten sich alle schön aufgereiht und putzten sich abwechselnd. Die hätten auch eine gelangweilte Gruppe von jugendlichen sein können, die an einer Mauer lehnten. 😉

Jaja, ich gehe ja schon weiter… (für solche Aufnahmen bräuchte ich dann doch ein 400-600mm … da habe ich digital stark zugeschnitten, damit ich die Vögel so groß bekomme)

Ansonsten lag nach einigen Winterstürmen Treibholz herum und die Rettungstaucher vom DLRG waren dabei, eine Übung zu machen (deshalb steht dieser Boot-Transport-Wagen in der Brandung).

Bald gibts dann wieder sonnige Bilder oder Bilder mit ganz viel Schnee hier, hoffe ich. 🙂